Gesundheitswesen

Deutschland bei einheimischen und europäischen Arbeitnehmern am beliebtesten

  • Steven van Tuijl

    75 % der deutschen Arbeitnehmer können sich nicht vorstellen, im Ausland zu arbeiten

  • Für 34 % der Beschäftigten ist die enge Bindung zu Familie und Freunden ein Hindernis für den Wohnortwechsel, 20 % hält die Sprachbarriere von einem Umzug ins Ausland ab
  • 23 % der europäischen Beschäftigten geben an, am ehesten in Deutschland arbeiten zu wollen

Karriereboost Auslandsaufenthalt? Während die Expansion bei Unternehmen auf dem Tagesplan steht, ist für Arbeitnehmer der dauerhafte Schritt ins Ausland meist kein leichter. Was denken deutsche Beschäftigte, wenn es um den Umzug in ein anderes Land geht, um die Karriere voranzutreiben? Im dritten Jahr in Folge gibt ´The Workforce View in Europe 2018´ im Auftrag von ADP diesbezüglich einen Einblick in die Gedanken und Ängste von über 1.300 deutschen Arbeitnehmern.

 

Pflegemangel: Mitarbeitersuche über soziale Netzwerke gelingt

Sebastian Peters
Sebastian Peters

Ein Gespräch mit Sebastian Peters von der Bethel Klinik in Berlin über das Recruiting von Mitarbeitern im Gesundheitswesen

Das statistische Bundesamt hat nachgezählt: 2016 wurden 26.400 Stellen in deutschen Krankenhäusern besetzt. Der Anteil der Pflegeberufe war allerdings am niedrigsten. Der Bericht zeigt: Eine Trendwende ist nicht in Sicht – übrigens auch die Meinung des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe. Es gibt also eine klare Meinung im Land der Verbände und der Statistiken. Was aber sagen eigentlich die betroffenen Kliniken selbst. Crosswater hat nachgefragt – bei Sebastian Peters, Kommunikationsreferent im Krankenhaus Bethel in Berlin. Er erzählt, was die Schwierigkeiten, aber auch was die Erfolgsrezepte für das Recruiting im Gesundheitswesen sind.

 

Crosswater Job Guide: Wie lautet Ihr Name sowie Ihre Tätigkeitsbezeichnung in Ihrem Unternehmen? Wie viele Mitarbeiter beschäftigt Ihr Unternehmen?

Sebastian Peters: Mein Name ist Sebastian Peters. Ich bin Referent für Kommunikation im Krankenhaus Bethel Berlin. Hier haben wir 380 Mitarbeiter, die direkt im Krankenhaus angestellt sind, sowie 80 weitere Mitarbeiter, die im ambulanten Pflegedienst beschäftigt sind.

Fachkräfte in Handel und Vertrieb weiter sehr gefragt – Führender regionaler Stellenmarkt meinestadt.de zeigt Engpässe in Branchen auf

Andreas Matthies
Andreas Matthies

Die gute Nachricht: Laut Bundesagentur für Arbeit hat sich die Lage bei der Fachkräftesuche beruhigt. Statistisch gesehen ist der deutsche Arbeitsmarkt stabil. In bestimmten Berufsgruppen bleibt der Bedarf allerdings weiterhin hoch. Eine aktuelle Auswertung von meinestadt.de zeigt: Neben den technischen Berufen sind insbesondere Fachkräfte aus dem Bürowesen, den Branchen Handel, Vertrieb und Verkauf sowie Gastgewerbe und Tourismus gefragt. Wer in diesen Bereichen offene Stellen besetzen will, muss dafür sorgen, dass sein Unternehmen aus der Menge heraussticht.

Fachkräftenachfrage: starkes erstes Halbjahr

Eigene Wege für StepStone Solutions: Strategische Trennung
Fachkräftesuche: Auf dem richtigen Weg

Arbeitgeber in Deutschland haben in der ersten Jahreshälfte 2015 deutlich mehr Stellenausschreibungen veröffentlicht als im selben Zeitraum der vergangenen beiden Jahre. Das geht aus den jüngsten Berechnungen des StepStone Fachkräfteatlas hervor.

DEKRA Arbeitsmarkt-Report 2015: Auf der Suche nach dem Stellenmarkt 4.0

  • Industrie 4.0 ist noch nicht bei Stellenanzeigen sichtbar
  • Generell lassen aber IT-Fachkräfte selbst Ingenieure hinter sich
  • Im Gesundheitswesen verschärft sich der Ärzte-Engpass
  • Konsumlaune beflügelt Jobangebote im Einzelhandel

Der Megatrend Industrie 4.0 ist das Zukunftsthema in der Wirtschaftswelt. Bei Stellenanzeigen scheint der Begriff dagegen noch ein Schattendasein zu fristen. Das hat der aktuelle Arbeitsmarkt-Report der DEKRA Akademie herausgefunden.

Let’s Work AG startet europaweites Stellenportal für Ärzte und Pflegepersonal

Dr. Karstren Bräuker
Dr. Karsten Bräuker

Das Münchener Start-Up-Unternehmen Let’s Work betreibt unter letswork.com die größte europaweite Stellenbörse für Berufe im Gesundheitswesen. In 22 Sprachen können dort Jobsuchende in 28 Ländern nach ihrer nächsten beruflichen Herausforderung suchen. Insgesamt sind durchschnittlich 40.000 aktuelle Stellenanzeigen aus ganz Europa abrufbar.

Die guten ins Töpfchen, die schlechten …

  • Karin Pottkämper
    Karin Pottkämper

    Jubiläums-Kongress Pflege 2015 von Springer Medizin am 30. und 31. Januar 2015 in Berlin: Qualität bestimmen, sichern, umsetzen

  • Zu wenig pflegerische Qualitätsindikatoren in Krankenhäusern
  • Mehr Effizienz bei der Pflegedokumentation

Krankenhäuser und Patienten benötigen mehr Informationen zur Qualität der pflegerischen Leistungen. Und dafür müssen mehr Qualitätsindikatoren entwickelt werden. Das fordert Karen Pottkämper, Leiterin des Bereichs Gesundheitspolitik am AQUA-Institut, dem unabhängigen ‚Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen‘. „Gerade in Zeiten von Fallpauschalen und Pflegepersonalabbau sollte besonders auf die Qualitäts­sicherung geachtet werden“, betont die Pflegewissenschaftlerin.

StepStone macht Bewerber fit

Online-Jobbörse stellt Bewerbungsratgeber für das Gesundheitswesen auf der Karrieremesse JobMedi vor

Thomas Hense

Düsseldorf. Immer mehr Ärzte und Krankenpfleger sind bereit, den Job zu wechseln: Jeder Vierte aus dieser Berufsgruppe ist oder war kürzlich auf Jobsuche – so das Ergebnis einer StepStone Umfrage unter 2.300 Teilnehmern. Um Fachkräfte im Gesundheitswesen noch besser beim Jobwechsel zu unterstützen, veröffentlicht die führende Online-Jobbörse in Deutschland jetzt einen neuen Bewerbungsratgeber speziell für Medizin, Pflege und Therapie. Hintergrund: Viele Kandidaten aus dem Gesundheitswesen sind unsicher, was die korrekte Erstellung einer Online-Bewerbung angeht – doch genau diese ist heute meist gefordert.

Mobbing: Hohes Risiko für die Pflege

Kongress Pflege 2013 am 25. und 26. Januar in Berlin | Betroffene können Arbeitgeber verklagen | Konfliktmanagement als Führungsaufgabe

Vorsitzender des Bundesverbands Pflegemanagement und Pflegedirektor das Universitäts-Herzzentrum Freiburg Bad Krozingen
Peter Bechtel (Foto: Herz-Zentrum Bad Krozingen)

Die Pflege gilt als besonders anfällig, was Mobbing betrifft. „Für Menschen, die beruflich viel mit Beziehungen und Emotionen zu tun haben, ist das Risiko für Mobbing relativ groß“, betont Peter Bechtel, Vorsitzender des Bundesverbands Pflegemanagement und Pflegedirektor das Universitäts-Herzzentrum Freiburg Bad Krozingen. Darum wird sich der Kongress Pflege 2013 – Leitkongress für das mittlere Management in der Pflege – am 25. und 26. Januar neben vielen weiteren Führungs- und pflegepolitischen Themen mit dem Problem beschäftigen.

Arbeitsmarkt Gesundheitswesen: Viele Professionen – ein Patient

Peter Bechtel (Foto: Herz-Zentrum Bad Krozingen)

Interprofessioneller Pflegekongress am 18. und 19. April 2013 in Dresden richtet sich an das gesamte Behandlungsteam | Schwerpunkte: Adipositas, Diabetes, Hypertonie, Krebs und Schmerztherapie | Sowohl Pflege- als auch Ärzteverbände sind Kooperationspartner

Dresden | Berlin. Viele Professionen – ein Patient: Mit einem neuen Konzept präsentieren Springer Medizin und das Pflegemagazin Heilberufe am 18. und 19. April den Interprofessionellen Pflegekongress im Deutschen Hygiene-Museum in Dresden. „Komplexe Krankheiten können künftig nur mit einem interdisziplinären Ansatz aus allen Berufsgruppen heraus beherrscht werden“, betont Peter Bechtel, Vorsitzender des Bundesverbands Pflegemanagement und Mitglied des Kongressbeirates. So ist ein Patient mit Adipositas nicht nur ein Fall für den Hausarzt – auch ein Ernährungsmediziner, eine Diätassistentin, ein Chirurg, eine Psychologin sowie ein Bewegungstrainer ist möglicherweise in die Behandlung involviert. Und die Pflegekräfte müssen einige Besonderheiten, wie z.B. rückengerechtes Arbeiten, beachten.

BWA mit Personalentwicklung für das Gesundheitswesen

  • Harald Müller, Geschäftsführer BWA
    Harald Müller, Geschäftsführer BWA

    Akademie setzt auf Discovery of Natural Latent Abilities Medical (DNLA)

  • DNLA umfasst die Messung von insgesamt 17 Erfolgsfaktoren der sozialen Kompetenz für Pflegeberufe und den Gesundheitssektor

Bonn – Eine ganze Palette von computergestützten Expertensystemen für den Personalbereich im Gesundheitswesen bietet die BWA Akademie an. Zielgruppe sind Krankenhäuser, Klinikbetreiber und Pflegeeinrichtungen, die sich mit strategischer Personal- und Organisationsentwicklung im Gesundheitsmarkt optimal platzieren wollen. „Im Gesundheitswesen spielt die soziale Kompetenz im Umgang mit Patienten, Angehörigen und Kollegen eine besonders große Rolle“, erläutert BWA-Geschäftsführer Harald Müller, warum die Akademie ein Angebot speziell für die Gesundheitsbranche bereitstellt.

StepStone verschreibt Karrieren

Als erste große Online-Jobbörse bietet www.stepstone.de ab sofort einen Channel speziell für Ärzte und Pflegepersonal

Dr. Sebastian Dettmers

Düsseldorf. Für Ärzte sowie Fachkräfte aus dem Pflegebereich hält www.stepstone.de ab sofort ein speziell auf sie zugeschnittenes Angebot bereit. Im neuen Channel für „Ärzte & Pflegepersonal“ finden Spezialisten aus dem Gesundheitssektor ausschließlich Stellenangebote aus ihrem Bereich. Neben zahlreichen Jobangeboten von Kliniken, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen bilden fundierte Karrieretipps und Informationen zu berufsspezifischen Gehalts- und Arbeitsrechtsthemen den Mittelpunkt des Channels. StepStone, mit 6,5  Millionen Besuchen laut IVW aktuell eine der meistfrequentierten Online-Jobbörsen Deutschlands, bietet damit als erstes der großen Jobportale ein spezielles Angebot für diese wichtige und stark wachsende Berufsgruppe – und eine praktische Alternative zur traditionellen Stellensuche in Printmedien und Fachportalen.

Stellenanzeigen.de mit neuem Partner für Jobs im Gesundheitswesen

Stefan Kölle
Stefan Kölle

München – stellenanzeigen.de hat medicaltopjobs.de als Medienpartner gewonnen. Damit baut die Jobbörse das eigene Mediennetzwerk für Stellenangebote weiter aus, die sich an Fach- und Führungskräfte im Gesundheitswesen richten.

Arbeitsmarkt Kliniken 2009: Kooperationen sollen das Überleben sichern

Neun von zehn Kliniken setzen in den kommenden drei Jahren verstärkt auf die Zusammenarbeit mit niedergelassenen Ärzten. Hoch im Kurs stehen zudem Kooperationen mit anderen Krankenhäusern (86 Prozent ). Vor allem private Kliniken wünschen sich aber vermehrt auch Krankenversicherungen als Partner. Kooperationen erhöhen den Handlungsspielraum der Kliniken und bieten gleichzeitig einen entscheidenden Ansatz zur Lösung des Zielkonflikts „Kostensenkung ohne Qualitätsverlust“. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Krankenhaus Trend 2009″ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit kma online.

Kienbaum-Studie „Wertschöpfende Personalarbeit in Krankenhäusern“ 2009: Wettbewerb um gutes Personal wird härter

Petra Schubert, Kienbaum
Petra Schubert, Kienbaum

Gummersbach, 24. Juni 2009 Die Rekrutierung und Bindung von qualifiziertem Personal und die Steigerung von Effizienz sind für jedes fünfte Unternehmen in der Gesundheitsbranche die zentralen Herausforderungen. Für die Personalverantwortlichen in Krankenhäusern stehen daher die Rekrutierung und Bindung von Fach- und Führungskräften sowie die Weiterqualifizierung der Mitarbeiter ganz oben auf der Agenda. Das ergab die Studie „Wertschöpfende Personalarbeit in Krankenhäusern“ 2009 der Managementberatung Kienbaum, an der sich 66 Krankenhäuser beteiligt haben. „Der Mangel an Fach- und Führungskräften in der Gesundheitsbranche ist gravierend. Hier die richtigen Lösungswege zu beschreiten ist ein zentraler Erfolgsfaktor für die künftige Entwicklung der Krankenhäuser“, sagt Petra Schubert, Partnerin und Health Care-Expertin der Managementberatung Kienbaum.