Hochschule Koblenz

Personalwechel: Vorstandswechsel, Stabwechsel, Fluktuation

Quelle: PERSONALintern.de

Jürgen Oleas

GEA Vorstandsvorsitzender verlängert Vertrag nicht

Jürg Oleas (60), langjähriger Vorstandsvorsitzende der GEA Group Aktiengesellschaft (Düsseldorf) hat den Vorsitzenden des Aufsichtsrats, Dr. Helmut Perlet, informiert, dass er für eine Verlängerung seiner Amtszeit über den 31. Dezember 2019 hinaus nicht zur Verfügung steht. Um einen zügigen Generationswechsel einzuleiten, hat Oleas darüber hinaus vorgeschlagen, zur Hauptversammlung im April 2019 aus dem Vorstand auszuscheiden. Am 1. November 2004 wurde Oleas zum Vorsitzenden des Vorstands der GEA Group Aktiengesellschaft ernannt, dem er seit seinem Eintritt in die Gruppe im Mai 2001 angehört. Im GEA-Vorstand übt Oleas die Funktion des Arbeitsdirektors aus. Darüber hinaus unterstehen ihm die Bereiche Communication, Marketing & Branding, Corporate Development, Internal Audit, Personal sowie Recht & Compliance. Vor seinem Eintritt in den GEA-Konzern war er fast 20 Jahre für ABB und die Alstom Gruppe tätig und bekleidete dort mehrere Führungspositionen. Perlet: „Ich bedaure die Entscheidung von Jürg Oleas sehr, gleichzeitig respektiere ich diesen Schritt…Der Aufsichtsrat wird zum weiteren Vorgehen zeitnah beraten und den formellen Auswahlprozess unverzüglich einleiten. Ziel ist es, bis Ende 2018 einen Nachfolger zu bestellen…“

 

Duale Ausbildung: Hidden Champion oder Auslaufmodell?

Christoph Beck
Christoph Beck

Studie „Azubi-Recruiting Trends 2017“ gibt handlungsorientierte Hinweise für Ausbildungsbetriebe.

Die Studie „Azubi-Recruiting Trends“ geht 2017 in die achte Runde. Die von Prof. Dr. Christoph Beck begleitete bundesweite Online-Befragung zur dualen Ausbildung hat der Solinger Ausbildungsspezialist u-form Testsysteme Anfang Januar gestartet. Ausbildungsverantwortliche können in diesem Jahr bis zum 31. März unter www.testsysteme.de/studie, Azubis und Schüler unter www.ausbildungsstudie.de an der Studie teilnehmen.

Eine Frage der Arbeitszeit

Christoph Beck
Christoph Beck

Aktuelle Arbeitsmarktstudie: Berufsstarter wünschen sich flexible Arbeitszeiten, aber nur zu ihren Gunsten

Berlin – November 2016. Für deutsche Berufsstarter sind flexible Arbeitszeiten ein eindimensionales Thema. Zwar präferieren 81 Prozent von ihnen  derartige Modelle, schränken aber ein, dass sie zu ihren Gunsten gestaltet sein müssen. Das ist eines der Ergebnisse des aktuellen GenY-Barometers, den das Karrierenetzwerk ABSOLVENTA gemeinsam mit dem Beratungs- und Marktforschungsunternehmen trendence sowie in Kooperation mit der Hochschule Koblenz erhebt. Demnach ergibt sich ein interessanter Widerspruch in der Erwartungshaltung der Berufsanfänger. Denn bei der Frage nach den bevorzugten Kernarbeitszeiten bevorzugen sie 7 bis 16 Uhr beziehungsweise 8 bis 17 Uhr. Dafür sprachen sich insgesamt drei Viertel der Befragten aus. Zudem liegt die bevorzugte Zahl der Wochenstunden im Schnitt bei etwas mehr als 36 Stunden. Wirkliche Flexibilität sieht anders aus.

37 Prozent der Absolventen pokern zu hoch

Jobware: 37 Prozent der Unternehmen kritisieren zu hohe Gehaltsvorstellungen

39 Prozent der Personaler erleben, dass Hochschulabsolventen mit unrealistischen Karriereerwartungen ins Vorstellungsgespräch gehen. Das ist das Ergebnis der Hochschul-Recruiting-Studie 2016 (Jobbörse Jobware in Kooperation mit der Hochschule Koblenz). Kandidaten, die eine Turbo-Karriere erwarten, erhalten meist sofort eine Absage.

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Studie: GenY beklagt Stellenanzeigen von der Stange

Christoph Beck
Christoph Beck

Aktueller ABSOLVENTA GenY-Barometer ermittelt Verständigungsproblem zwischen ausschreibenden Arbeitgebern und jobsuchenden Kandidaten

Berufsstarter gehen hart mit Arbeitgebern und deren Stellenanzeigen ins Gericht. Das ist das Ergebnis des gerade in Berlin veröffentlichten GenY-Barometers, den das Karriere-Netzwerk ABSOLVENTA quartalsweise gemeinsam mit der Hochschule Koblenz erhebt. Demnach sagen 89 Prozent der befragten Berufsanfänger, dass Arbeitgeber in ihren Anzeigen kein authentisches Bild von sich vermitteln. Zudem kritisiert die viel zitierte Generation Y die sprachliche Monotonie der Stellenanzeigen. Neun von zehn Befragten finden, dass die immer gleichen Begrifflichkeiten die Unternehmen austauschbar erscheinen lassen, was wiederum 85 Prozent stört.

Gehalt. Gefällt mir.

Christoph Beck
Christoph Beck

Neuer ABSOLVENTA GenY-Barometer: Berufsstarter mit gutem Abschluss erwarten hohes Einstiegsgehalt und nach einem Jahr die erste Gehaltserhöhung

Die GenY erwartet eine gut gefüllt Lohntüte zum Berufsstart. Bereits im ersten Job sollen es mit Masterabschluss mindestens 40.000 Euro brutto Jahresgehalt sein. Das ist das Ergebnis des gerade in Berlin vorgestellten GenY Barometers, den die Jobbörse ABSOLVENTA Jobnet quartalsweise gemeinsam mit der Fachhochschule Koblenz erhebt und für den mehr als 700 Berufsstarter befragt werden. Demnach sagen 85 Prozent der jungen Arbeitsmarktgeneration, dass ein hohes Einkommen für sie eine wichtige oder sehr wichtige Rolle spielt, wenn sie ins Berufsleben einsteigen. Entsprechend hoch sind die Erwartungen: Mit einem Bachelorabschluss sollen es für mehr als 68 Prozent der Befragten mehr als 32.000 Euro sein, mit Masterabschluss erwarten 72 Prozent der Befragten mehr als 40.000 Euro, weitere 21 Prozent gar mehr als 48.000 Euro pro Jahr.

GenY besteht Belastungstest

Prof. Dr. Christoph Beck, FH Koblemz
Prof. Dr. Christoph Beck, Hochschule Koblemz

ABSOLVENTA und die Hochschule Koblenz stellen neuen GenY Barometer vor: Demnach sind junge Berufsstarter bereit, für den beruflichen Erfolg mehr zu geben als erwartet

Die oft gescholtene Generation Y ist im Job zu zahlreichen Zugeständnissen bereit, wenn ihr dafür eine klare Karriereperspektive geboten wird. Das ist das Ergebnis des aktuellen GenY Barometers, der quartalsweise von dem Karriereportal ABSOLVENTA Jobnet sowie der Hochschule Koblenz erhoben wird und sich diesmal mit der Karriereplanung der jungen Arbeitsmarktgeneration befasst. Demnach zeigt sie sich überraschend druckresistent, inhaltlich flexibel sowie offen für Gehaltsverzicht oder Mehrarbeit. Das Ergebnis: Fast durchgehend (98 Prozent) ist die Bereitschaft da, für einen Fortgang der Karriere Aufgaben, Funktion oder Position zu wechseln.

Arbeitgeber geben Candidate Experience Awards einen begeisterten Start

Wolfgang Brickwedde ist Director des Instituts for Competitive Recruiting in Heidelberg
Wolfgang Brickwedde, Institute for Competitive Recruiting

Beirat von renommierten Experten unterstützt das Programm in DACH

Mit nur zwei Stunden Aufwand kosten- und risikofrei die Zufriedenheit der eigenen Bewerber messen, benchmarken und verbessern zu können, das klingt für Arbeitgeber so gut, daß die Anmeldezahlen nach nur vier Wochen in der DACH Region schon 150% über den vergleichbaren Zahlen in Großbritannien liegen. Der Wettbewerb wird dieses Jahr zum ersten Mal in Deutschland, Österreich, der Schweiz, in Frankreich und den Niederlanden durchgeführt. In Großbritannien gibt es den Unternehmensvergleich seit 2012, in den USA und Kanada seit 2011.

Im Recruiting wird alles „mobile“ oder was?

Prof. Dr. Christoph Beck, FH Koblemz
Prof. Dr. Christoph Beck, Hochschule Koblemz

Koblenz. Der Trend zur Nutzung des mobilen Internets lässt sich nicht aufhalten. Die ersten Studien prognostizieren einen weltweiten Absatz von Smartphones in Milliardenhöhe und die Tablets tun ihres zur mobilen Nutzung dazu, und zwar erheblich. Im Konsumgütermarketing zeigt sich bereits die gravierende Bedeutung, die durchaus inzwischen umsatzrelevant ist. Im Recruiting auch?

Employer Branding: Perform it!

Prof. Dr. Christoph Beck, FH Koblemz
Prof. Dr. Christoph Beck, Hochschule Koblemz

Koblenz. Die strategischen Botschaften des Employer Brandings sind bei den unterschiedlichen Zielgruppen wie Vorstände/Geschäftsführungen, Personalleiter (w/m) und Personalmarketer etc. zwischenzeitlich angekommen. Es geht um den Aufbau einer möglichst werteorientierten Arbeitgebermarke, um die Herausarbeitung von Nutzenargumenten und einem Leistungsversprechen, sowie um die Positionierung und Differenzierung auf dem externen/internen Arbeitsmarkt.

Students on Stage

Prof. Dr. Christoph Beck, FH Koblemz
Prof. Dr. Christoph Beck, Hochschule Koblemz

Koblenz.  Die Wissenschaft versucht die Generationen mit ihren Vorlieben, Einstellungen und Leistungsmerkmalen zu clustern und kommt zu Ergebnissen wie die Generation X, Y oder Z. Personalmarketing verfolgt seit mehreren Jahren das Wissen um die Zielgruppen in die Kommunikation und in die Instrumente des Personalmarketing einfließen zu lassen. Sämtliche Anstrengungen in diese Richtung sind ehrenwert und richtig. Und dennoch haben alle Ansätze und Erkenntnisse in Wissenschaft & Praxis eines gemeinsam: Sie treffen zu und sie treffen nicht zu.

Active Sourcing

Prof. Dr. Christoph Beck, FH Koblemz
Prof. Dr. Christoph Beck, Hochschule Koblemz

Koblenz. Active Sourcing beschreibt die aktive Rolle im Rahmen des Recruitings und meint damit alle Maßnahmen der Identifikation potentieller Mitarbeiter, deren Ansprache und Kontaktpflege bis hin zur Einstellung.

 

Die einen sprechen von einem Trend, die anderen sagen, dass es diese aktive Rolle im Recruiting schon immer gegeben hat, sei es im Rahmen des Hochschulmarketings oder mit der Beauftragung eines Headhunters.

Das Praktikum zwischen Illusion und Realität

Prof. Dr. Christoph Beck, FH Koblemz
Prof. Dr. Christoph Beck, Hochschule Koblemz

Koblenz. Die Zielgruppe der Studierenden hat gelernt, und zwar das, was die schreibende Zunft, ggf. aber auch die Personaler seit Jahren fordern:  Praktikum, Praktikum und Praktikum. Die berechtigte oder weniger berechtigte Forderung nach zwei bis drei Praktika während der Hochschulzeit und davon wenn möglich noch eines im Ausland hat es sogar geschafft als Namensgebung bzw. als Bezeichnung einer ganzen Generation zu fungieren, Wikipedia-Eintrag inklusive.

Ausbildungsmarketing: „Mehr Marke(-ting) bitte…!

Prof. Dr. Christoph Beck, FH Koblemz
Prof. Dr. Christoph Beck, Hochschule Koblemz

Koblenz. Ausbildungsmarketing scheint ein zunächst eindeutiger Begriff zu sein und mit Blick in die Praxis auch weitgehend einheitlich verwendet zu werden, zumindest dann, wenn man sich auf die Kommunikationsinstrumente des Ausbildungsmarketings konzentriert. Richtig ist jedoch, dass auch das Ausbildungsmarketing nicht nur aus der Kommunikationspolitik besteht und auch richtig ist, dass die Komplexität des Ausbildungsmarketings in den letzten Jahren zugenommen hat.

Der Vorstand macht keine Überstunden! Wie leidensfähig sind die deutschen Studenten?

Prof. Dr. Christoph Beck, FH Koblemz
Prof. Dr. Christoph Beck, Hochschule Koblemz

Paderborn. – Nur jeder zweite Student (49,7 Prozent), der Vorstand werden will, würde einen Job annehmen, der doppeltes Gehalt bietet und eine 60-Stunden-Woche verlangt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Hochschule Koblenz (Beck, 2013) in Kooperation mit der Jobbörse Jobware. Die Themen Familie und Freizeit haben für viele Absolventen Vorrang.