Jens-Peter Paulsen

Renaissance des Outplacements: Jobvermittlung befreit sich aus staatlichem Korsett

  • Jens-Peter Paulsen

    Beschäftigungschancengesetz senkt Attraktivität von Transfergesellschaften und öffentlich gefördertem Outplacement

  • Rückkehr von staatlich geförderter Kollektiv- zu privatwirtschaftlicher Individualvermittlung
  • Benachteiligung finanzschwacher Unternehmen
  • Szenariovergleich: Individualvermittlung ist nicht teurer als Transfer, aber unbürokratischer

Hamburg – Outplacement erlangt in der Jobvermittlung wieder die Bedeutung zurück, die es früher einmal hatte. Die Rückkehr zu den Wurzeln vollzieht sich vor dem Hintergrund des neuen Beschäftigungschancengesetzes, dessen Regelungen in § 216a und 216b SGB III Kollektivmaßnahmen wie Transfergesellschaften und Transferagenturen für Unternehmen unattraktiver machen. Verlierer dieser Entwicklung sind die Mitarbeiter finanzschwacher kleiner und mittlerer Betriebe, die eine individuellere Vermittlung nicht mehr bekommen können. Sie werden nach dem mehr oder weniger „goldenen Handschlag“ auf die Initiative des Vermittlers in der Arbeitsagentur angewiesen sein. Zu diesem Schluss kommt der Hamburger Personaldienstleister m.o.v.e. hr bei der Analyse der Auswirkungen der neuen Regelungen auf den Personalberatungsmarkt.