Jobcollege

Raus aus dem Bewerbungsmodus – starre Auswahlverfahren umgehen

Von Achim Krämer, Jobcoach und Inhaber von Jobcollege KompetenzPartner

Bewerben ist immer eine Form von Ausnahmezustand und spätestens nach der dritten oder vierten Absage verstehen die meisten Bewerber die Welt nicht mehr.

„Ich passe doch zu 100% auf die Stellenanzeige“
„Der Job ist wie für mich gemacht“
„Meine Qualifikationen und Kompetenzen sind doch nachweislich vorhanden“


……

Nachdem sich die ersten Standardabsagen, mit den wohl bekannten Floskeln, im Posteingang befinden, können rasch falsche Wahrnehmungen entstehen:

Menschen gewinnen und „richtige“ Talente entdecken!

Achim Krämer
Achim Krämer

Von Achim Krämer, Jobcollege

Die meisten Auswahlverfahren im Recruiting unterliegen immer noch dem vermeintlichen „Glauben“, dass durch reine Bewertung der Skills passende Kandidaten gewonnen werden können. Klassische Bewertungsverfahren generieren immer ein Richtig-/Falsch-Ergebnis.
Diese Bewertungsmethode produziert gleichsam den „scheinbar“ richtigen Kandidaten, der mit 100%-iger Sicherheit dann irgendwann der Falsche“ ist.

Inplacement – Der richtige Job für Professionals

Jens Wöhler

Ein Gastbeitrag von Jens Wöhler

Erfolgreiche Bewerber platzieren sich selbst!

Es gibt immer mehrere Möglichkeiten. Man hat einen Job, oder man sucht sich einen. Die internen Ablaufprozesse mancher Unternehmen sind häufig langsam und arbeiten in der ersten Stufe oft mit einem engmaschigen Raster. So passiert es nicht selten, dass potenzielle, neue Mitarbeiter an die Türe klopfen und keiner bekommt es (rechtzeitig) mit. Bewerber können dies durchaus zu ihrem Vorteil nutzen, sofern sie Ihr Bewerbungsverhalten entsprechend darauf abstimmen.

Karriere-Coaching und Outplacement: eine aktive Trennungskultur zahlt sich für das Unternehmen und den Mitarbeiter aus

Dr. Susanne Sachtleber

Berlin. Personalreduktion ist eines der schwierigsten Themen im Personalmanagement. Die Veränderungen, die Unternehmen aktuell durchlaufen, machen diesen Schritt allerdings häufiger notwendig, als in anderen Zeiten. Viele unterschätzen dabei, welche betriebswirtschaftlichen Konsequenzen eine fehlende oder nicht bis zum Ende durchdachte Trennungskultur für ein Unternehmen haben kann.  Nicht nur die Auswahl der Mitarbeiter und die Prozesssteuerung binden sehr viele Ressourcen, sondern auch die Überlegung, wie es mit den Mitarbeitern weiter geht, die das Unternehmen verlassen werden – und die Frage danach, welche Spuren ein solcher Trennungsprozess bei den Mitarbeitern hinterlässt, die im Unternehmen verbleiben. Denn: Betroffen von diesem Prozess  werden alle Mitarbeiter sein, nicht nur diejenigen, die eine Kündigung erhalten. Deshalb sollten Entscheidungen dieser Art so fair wie möglich, mit besonderer Weitsicht und großem Verantwortungsbewusstsein umgesetzt werden.