Jobwechsel

BREXODUS: Britische Arbeitskräfte suchen Jobs in der EU –  Deutschland zählt zu den beliebtesten Zielländern

  • Annina Hering

    Elf Monate vor dem Brexit planen wieder genauso viele britische Arbeitnehmer in die EU auszuwandern wie kurz nach dem Referendum

  • Deutschland liegt auf Rang vier der beliebtesten EU-Zielländer
  • Berlin, München und Hamburg sind die meistgefragten deutschen Städte

Die Brexit-Uhr tickt. In weniger als einem Jahr verlässt Großbritannien die EU. Aktuelle Daten der weltweit größten Jobbörse Indeed zeigen, dass die Zahl britischer Arbeitnehmer, die einen Jobwechsel in die EU planen, den höchsten Stand seit kurz nach dem Referendum erreicht hat. Deutschland gehört zu den beliebtesten EU-Ländern bei britischen Jobsuchern.

Jobsuche: Warum Bewerber oft die Katze im Sack kaufen

Dr. Sebastian Dettmers

Fachkräfte in Deutschland verbringen im Durchschnitt fünf Tage in der Woche jeweils 8,5 Stunden am Arbeitsplatz. Fast einen Monat im Jahr sind sie unterwegs auf Geschäftsreisen, 46 Kilometer legen sie jeden Tag für den Job zurück. Fast jede dritte Fachkraft in Deutschland spricht im Familien- und Freundeskreis täglich über den Beruf, bei gut jedem Zweiten ist der Job zu Hause mehrmals in der Woche Gesprächsthema. Da wundert es kaum, dass acht von zehn Fachkräften der Meinung sind, ihr Beruf beeinflusse ihr Privatleben – für 56 Prozent auf negative Weise, für 27 Prozent auf positive Weise. Diese Zahlen der Online-Jobplattform StepStone bestätigen, in welchem Ausmaß der Job große Teile unseres Lebens bestimmt.

Mehr als ein Viertel aller Österreicher will 2018 einen neuen Job

Rudi Bauer, StepStone Österreich
Rudi Bauer, Stepstone Österreich

2018 haben die Österreicher Großes vor, was ihre Karriere betrifft. Denn wie die aktuelle Umfrage von StepStone unter 742 ArbeitnehmerInnen und Angestellten in ganz Österreich zeigt: Mehr als ein Viertel (27,7 %) aller Befragten plant im neuen Jahr einen Jobwechsel. Mit 29,9 % zieht es übrigens mehr Männer als Frauen (25,6 %) in einen neuen Job.Mehr als ein Viertel aller Österreicher will 2018 einen neuen Job

  • Mehr als ein Viertel sieht sich 2018 nach einem neuen Job um
  • Männer wollen Karriere im eigenen Unternehmen vorantreiben
  • Frauen planen Ausbau ihrer Qualifikationen
  • Work-Life-Balance 2018 wichtiger als höheres Gehalt
  • Zwischen Job und Privatleben soll wieder mehr getrennt werden

Immer dem Geld nach: deutsche Arbeitnehmer erwarten am meisten bei einem Jobwechsel

Geht es dem Arbeitsmarkt gut, steigt die Herausforderung für Arbeitnehmer, ihre Angestellten zu halten. Was aber ist deutschen Angestellten bei einem Jobwechsel wichtig? Eine durch das ADP Research Institute® (ADPRI) initiierte Studie untersucht, warum Arbeitnehmer bei ihrem jetzigen Unternehmen bleiben oder warum sie sich einen neuen Arbeitgeber suchen.

Ein neuer Job: Der erste Wechsel bringt rund 8 Prozent mehr Gehalt

Dr. Sebastian Dettmers
Dr. Sebastian Dettmers

Acht von zehn Arbeitnehmern haben schon mindestens einmal eine neue berufliche Herausforderung angenommen. Branchenübergreifend liegt der Anteil derjenigen, die genau einmal den Job gewechselt haben, bei 20 Prozent. 16 Prozent entschieden sich schon für zwei Stellenwechsel, 15 Prozent für drei. Einer von zehn Arbeitnehmern hat sogar mindestens vier Mal den Arbeitgeber gewechselt. Das ist das Ergebnis einer neuen Analyse der Online-Jobplattform StepStone, für die 30.000 Datensätze aus dem StepStone Gehaltsreport ausgewertet wurden.

Fachkräftebedarf: Beste Aussichten für Berufseinsteiger

Dr. Anastasia Hermann
Dr. Anastasia Hermann

Deutsche Unternehmen suchen nicht nur erfahrene Fachkräfte, auch die Nachfrage nach jungen Talenten ohne Berufserfahrung steigt. Aktuell richten sich 36 Prozent aller Stellenausschreibungen an Absolventen und Spezialisten, die noch keine Joberfahrung im jeweiligen Beruf haben. Im Bereich Marketing ist der Anteil an Stellenausschreibungen, die sich an Fachkräfte ohne Berufserfahrung richten, mit 42 Prozent besonders hoch. Auch im Vertrieb (40 Prozent) sind Berufseinsteiger gern gesehen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Auswertung des StepStone-Fachkräfteatlas.

Hier machen Frauen Karriere: women&work am 17. Juni in Bonn

Melanie Vogel
Melanie Vogel

Über 100 Top-Arbeitgeber vertreten das „Who-is-Who“ der deutschen Wirtschaft

Am 17. Juni findet die women&work, Europas größter Messe-Kongress für Frauen, zum 7. Mal in Bonn statt. Über 100 Top-Arbeitgeber präsentieren das „Who-is-Who“ der deutschen Wirtschaft, die Interesse an weiblichen Fach- und Führungskräften haben. Wer sich für vorterminierte Vier-Augen-Gespräche bei den Unternehmen anmelden möchte, kann das noch bis zum 12. Juni tun. Der Messebesuch ist kostenfrei.

Aktuelle Bewerberumfrage zeigt: Mitarbeiter auf dem gewerblichen Arbeitsmarkt gehen 2017 verstärkt auf Jobsuche

Steffen Manes
Steffen Manes

Neues Jahr, neuer Job

Arbeitnehmer mit nichtakademischem Hintergrund planen für das neue Jahr einen Jobwechsel. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Umfrage von mobileJob.com unter mehr als 250 Kandidaten für den gewerblichen Arbeitsmarkt. Demnach antworten satte 81 Prozent der Befragten, dass sie sich 2017 vorstellen können, ihren Arbeitgeber zu wechseln. Weitere 17 Prozent sind ebenfalls offen für einen Jobwechsel, machen dies aber von der wirtschaftlichen Entwicklung ihres Arbeitgebers abhängig. Gerade einmal zwei Prozent schließen kategorisch aus, sich im neuen Jahr nach einer neuen beruflichen Herausforderung umzuschauen.

Frauen sind im Job besonders treu − und risikoscheu!

Forsa-Umfrage im Auftrag von Jobware: 40 Prozent der Männer würden sich auf etwas Neues einlassen

65 Prozent der berufstätigen Frauen hängen an ihrem Arbeitsplatz und möchten nicht wechseln. Das ergibt eine aktuelle Forsa-Umfrage (2015) im Auftrag der Jobbörse Jobware. Demnach planen nur 4 Prozent einen Jobwechsel innerhalb der nächsten drei und 5 Prozent innerhalb der nächsten vier bis zwölf Monate. Offen für einen unmittelbaren Arbeitsplatzwechsel sind 25 Prozent.

chart_Jobware_Wechselbereitschaft_nach_Geschlecht_2015

Bewerberkommunikation wird Schlüsselfaktor

Trendstudie: Wie Recruiter im Wettbewerb um Talente mit guter Candidate Experience punkten können

Geeignete Kandidaten zu finden – das stellt für drei von vier Rekrutierungsverantwortlichen die mit Abstand größte Herausforderung bei der Mitarbeitersuche dar. Jeder zweite Recruiter nimmt den Aufbau der Arbeitgebermarke und die Vermittlung eines positiven Unternehmensimage als höchst anspruchsvoll wahr. Eine Trendstudie, für die StepStone 1.000 Personalverantwortliche in Unternehmen und mehr als 17.000 Fachkräfte befragt hat, zeigt zudem: Jeder Zweite findet es schwierig, die Anforderungen der Bewerber an Gehaltsvorstellungen und Entwicklungsmöglichkeiten zu erfüllen.

Männer sind im Job-Gespräch selbstbewusster, Frauen dafür fachlich kompetenter

Ronald de Louweren
Ronald de Louweren

Aktueller TALENTORY-Kompass: Besser als sie denken

Weibliche Führungskräfte stehen sich oft selbst im Weg, wenn sie auf einen Jobwechsel angesprochen werden. Sie treten nämlich deutlich gehemmter im Jobgespräch auf als ihre männlichen Kollegen – und das, obwohl sie meist den fachlich besseren Eindruck hinterlassen. Das ist das Ergebnis des aktuellen TALENTORY Kompass, einer regelmäßigen Befragung von 100 Personalberatern mit deutschen und internationalen Kunden. Demnach sagen 77 Prozent der befragten Headhunter, dass sich Männer ihres Marktwertes bewusster sind als Frauen.

Personalszene im Wandel: Jobwechsel von Personalmanagern

Oliver Beck (40) ist seit dem 1. März Leiter des Personalwesens des Michelin-Standortes Homburg.
Oliver Beck, Leiter Personalwesens, Michelin

Beck wechselt zu MICHELIN Homburg

Oliver Beck (40) ist seit dem 1. März Leiter des Personalwesens des Michelin-Standortes Homburg. Der Diplom-Pädagoge hat damit die Nachfolge von Guido Faust übernommen.

ERSTE GROUP BANK AG mit neuem Personalchef

Markus Posch (50) wird Ende Juni neuer Personalschef der zur Sparkassen Gruppe Österreich gehörenden Erste Group.

Matic wechselt in den HR-Bereich

Igor Matic wird als neuer Head of Human Resources bei HILTI Deutschland Anfang April die Nachfolge von Philip Janssen übernehmen.