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Gestaltungswillen, Sinn, Demut und Selbstreflexion: Aktuelle Korn-Ferry- und Rockefeller-Studie benennt die Erfolgsfaktoren von 57 weiblichen amerikanischen Top-CEOs

Christiane Sauer

Karriere als Begleiterscheinung auf der Suche nach Herausforderungen: Nur sieben von 57 amerikanischen weiblichen CEOs wussten schon sehr früh, dass sie einmal an der Spitze eines Unternehmens stehen wollen. Ihre wichtigsten Motivationsfaktoren sind die Lösung von Problemen und Unabhängigkeit. Bei gerade einmal 94 weiblichen CEOs, die es bisher in den Fortune 500 gab, es ist der Personal- und Organisationsberatung Korn Ferry mit Unterstützung der Rockefeller Foundation gelungen, maßgebliche Attribute und Erfolgsfaktoren 57 amerikanischer Frauen in Spitzenpositionen zu erheben. Unterstützt haben die Untersuchung unter anderem die CEOs von General Motors, Hewlett Packard und der amerikanischen Technologie-Börse Nasdaq. 

  • Die Lösung von Problemen und Gestaltungsmöglichkeiten sind wichtigste Motivationsfaktoren für weibliche CEOs
  • Frauen werden durchschnittlich vier Jahre später CEO als Männer
  • Positiver Nutzen für die Gemeinschaft ist 68 Prozent der Teilnehmerinnen großes Anliegen

 

HR4YOU ist jetzt eine Aktiengesellschaft

  • Konsolidierung der vier HR4YOU-Gesellschaften
  • Verstetigung der Wachstumsstrategie 

Das im Jahr 2000 in Großefehn/Ostfriesland gegründete Unternehmen firmiert jetzt als Aktiengesellschaft. Die in den letzten 15 Jahren seit der Gründung historisch gewachsenen vier HR4YOU-Gesellschaften wurden im Zuge einer Verschmelzung mit dem gesamten Stamm- und Kommanditkapital in eine Aktiengesellschaft überführt. Die Aktien werden weiterhin von den bisherigen geschäftsführenden Gesellschaftern (Ute Rekemeyer, Axel Rekemeyer, Konrad Schlebusch) gehalten.

 

HR4YOU-Vorstand: Axel Rekemeyer, Ute Rekemeyer, Konrad Schlebusch (v.l.n.r.)
HR4YOU-Vorstand: Axel Rekemeyer, Ute Rekemeyer, Konrad Schlebusch (v.l.n.r.)

Die Vorstände sahen es nunmehr geboten das Unternehmen mit dieser Maßnahme zukunftsfester auszurichten. Hierzu sagt Ute Rekemeyer: „Das Konstrukt mit den vier Gesellschaften, unterschiedlichsten Verrechnungssätzen und Kapitalbeteiligungen ist historisch entstanden und funktioniert nur durch die langjährige Freundschaft der Anteilseigner, die gleichzeitig Geschäftsführer sind. Eine Zusammenführung der Gesellschaften war von Beginn an geplant. Eine Führung von vier Gesellschaften mit angestellten Geschäftsführern in der Zukunft ist schwer vorstellbar und könnte zu Konflikten führen.“