Jutta Rump

Mitarbeiter zu halten steht ganz oben auf der HR-Agenda

Prof. Dr. Jutta Rump
Prof. Dr. Jutta Rump

Trotz oder gerade wegen des Hypes um digitale und agile Organisationen: Mitarbeiter zu halten ist das Top-HR-Thema für 2018. Auf Platz 2 der HR-Agenda in Unternehmen liegt die Flexibilisierung der Arbeitsstrukturen. Die Beschäftigungs­fähigkeit der Mitarbeiter zu fördern ist erstmals der drittwichtigste Punkt unter den HR-Themen. Dies zeigen die Ergebnisse des HR-Reports 2018, den Hays und das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) nun veröffentlicht haben. Befragt wurden über 1.000 Personen aus Unternehmen und Organisationen.

Die Individualisierung des Arbeitsmarkts und die Konsequenzen für das Recruiting

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Es ist in HR-Medien beliebt, über die Veränderungen der Arbeitswelt zu schreiben und in steter Folge die Antriebskräfte für den aktuellen Wandel aufzuzählen. Fachkräftemangel, Demografiewandel, Digitalisierung und die Transformation zur Wissens- und Investitionsgesellschaften, die Polarisierung der Gesellschaft und des Arbeitsmarktes – diese Schlagworte werden wie Monstranzen vor den Altar des Medienhypes getragen. Der Arbeitsmarkt – so eine These – individualisiert sich immer mehr mit weitreichenden Konsequenzen für das Recruiting.

 

INQA-Thementage: Neue Qualität der Arbeit – Individuelle Wertewelten integrieren

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    Thomas Sattelberger

    Die INQA-Thementage beschäftigen sich mit den verschiedenen Facetten und Transformationsprozessen der modernen Arbeitswelt

  • Zu den namhaften Referenten gehören der bekannte Manager Thomas Sattelberger, Dr. Jutta Rump (IBE Ludwigshafen), Dr. Natalie Lotzmann (SAP SE) und Rudolf Kast (ddn)

Die Wechselwirkungen von wirtschaftlichem Erfolg und mitarbeiterorientierter Personalpolitik rückt die Messe Zukunft Personal mit dem Motto „Arbeiten 4.0 – The Employee Experience“ in den Fokus. Einen wichtigen Beitrag dazu leistet die Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA): Die Initiative des Bundesarbeitsministeriums ist mit einem Messestand vertreten, an dem sie kostenfreie Handlungshilfen vorstellt. Zudem gestaltet die INQA an allen drei Messetagen ein eigenes Programm: Namhafte Experten geben vom 18. bis 20. Oktober 2016 neue Impulse und präsentieren Forschungsergebnisse.

Unternehmenskultur von höchster Bedeutung, aber vieles liegt im Argen

Klaus Breitschopf
Klaus Breitschopf

HR-Report 2015/2016 von IBE und Hays

Während Unternehmen die technologische Transformation allmählich vollziehen, scheint es um die Wandlungsprozesse innerhalb der Unternehmenskultur schlechter bestellt zu sein. So bewerten Führungskräfte die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur im neuen HR-Report zwar als das wichtigste HR-Thema (41 %), aber die Umsetzung der hierfür notwendigen Maßnahmen verläuft eher schleppend und wird insgesamt nur als befriedigend bewertet. Dies spiegeln die Ergebnisse des fünften HR-Reports 2015/2016 wider, für den das Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) im Auftrag des Personaldienstleisters Hays wieder über 500 Führungskräfte befragten.

„arbeiten 4.0“: Ob Revolution oder Evolution – in jedem Fall spannend

Ralf Hocke
Ralf Hocke

Köln, 15. September 2015. Die Zukunft Personal, Europas führende Messe für Personalmanagement, ist eröffnet: Unter dem Motto „arbeiten 4.0“ zeigen 651 Aussteller noch bis einschließlich Donnerstag in vier Hallen der koelnmesse, wie das Personalmanagement dem Wandel in der Arbeitswelt begegnet. Zur Freude des Veranstalters vertraten bereits die Teilnehmer der Eröffnungspressekonferenz kontroverse Ansichten zum alles umfassenden Oberbegriff: „Unterschiedliche Sichtweisen sind gewollt. Das zeigt uns, dass das Messemotto gut gewählt ist“, erklärte Ralf Hocke, Geschäftsführer von spring Messe Management.

Glück als Wirtschaftsfaktor – Thema der 8. Ludwigshafener Personalgespräche

Prof. Dr. Jutta Rump
Prof. Dr. Jutta Rump

Die diesjährigen „Ludwigshafener Personalgespräche“ griffen ein weiches Thema mit harter ökonomischer Wirkung auf: Glücksökonomie und die Fragen, inwieweit Glück als Erfolgsfaktor für Unternehmen von Bedeutung sei und wie sich dieses managen lässt. Gefragt wurde nach der Definition von Glück, den Auswirkungen des Wohlbefindens auf die Leistung der Mitarbeiter und den Einflussmöglichkeiten von Führungskräften. Der Abend zeigte, dass Glückmanagement in Unternehmen keine Esoterik ist, sondern gezielte mitarbeiterzentrierte Personalführung.

The winner is – Netpioneer! Gute Personalarbeit kommt zunehmend aus KMU

Prof. Dr. Jutta Rump
Prof. Dr. Jutta Rump

Köln. Der Gewinner des 22. Deutschen Personalwirtschaftspreises steht fest: Das Karlsruher Unternehmen Netpioneer konnte mit seinem Konzept zur Mitarbeiterzufriedenheit überzeugen. Platz zwei geht an die Sparda-Bank Berlin, die einen grundlegenden Change-Prozess durchlaufen hat. Die Drogeriemarktkette dm belegt mit ihrem Mitarbeiterentwicklungskonzept Platz drei. Auf dem feierlichen Netzwerkabend der Messe Zukunft Personal im Köln Sky hoch über der Stadt überreichten die Laudatoren Prof. Dr. Jutta Rump, Geschäftsführerin des Instituts für Beschäftigung und Employability und Professorin der FH Ludwigshafen, und der ehemalige Telekom-Personalvorstand Thomas Sattelberger am Mittwoch, 15. Oktober, die Auszeichnung an die drei Erstplatzierten.

Familienunternehmen sichern Fachkräfte

Eveline Lemke
Eveline Lemke

Ministerin Lemke führt Veranstaltungsreihe „Suche Personal – Biete attraktives Unternehmen“ in Ludwigshafen fort

Ludwigshafen. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke eröffnete am 16. Oktober in der Hochschule Ludwigshafen im Rahmen des Projektes Lebensphasenorientierte Personalpolitik 3.0 die zweite Veranstaltung der Reihe „Suche Personal – Biete attraktives Unternehmen“. In ihrer einleitenden Rede skizzierte die Ministerin das Projekt und betonte die Bedeutung des dualen Systems für die Wirtschaft. Drei Personalverantwortliche aus regionalen Unternehmen stellten anschließend dem interessierten Fachpublikum ihre herausragenden Programme der Fachkräftesicherung vor.

Gemeinsam für Fachkräftesicherung

Eveline Lemke
Eveline Lemke

Ministerin Lemke startet Veranstaltungsreihe „Suche Personal – Biete attraktives Unternehmen“

Ludwigshafen. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke startete am 29. September in der IHK Trier im Rahmen des Projektes Lebensphasenorientierte Personalpolitik 3.0 die Veranstaltungsreihe „Suche Personal – Biete attraktives Unternehmen“ als Auftakt für regionale Bündnisse. In ihrer einleitenden Rede stellte die Ministerin die Veranstaltung in den Kontext der Landesstrategie zur Fachkräftesicherung und betonte, wie wichtig die Integration aller relevanten Akteure sei.

 

Suche Personal – Biete attraktives Unternehmen

Eveline Lemke
Eveline Lemke

Ministerin Lemke eröffnet am 29. September in Trier die neue Veranstaltungsreihe zur Fachkräftesicherung im Rahmen des Projekts „Lebensphasenorientierte Personalpolitik 3.0“

 

Trier. Unternehmen haben zunehmend Probleme, Fachkräfte zu halten und zu gewinnen. Um konkurrenzfähig zu sein, müssen sie für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter attraktiver werden. Das Wirtschaftsministerium diskutiert in vier Veranstaltungen gemeinsam mit Unternehmen und regionalen Akteuren, wie Kammern, Sozialpartnern und Wirtschaftsförderern, Wege zur Fachkräftesicherung. Zentrales Ziel des Austausches ist es, Regionalbündnisse zu bilden. Denn für die umworbenen Fachkräfte zählt nicht nur die Attraktivität des Unternehmens, sondern auch die des Standortes.

Kooperation für maßgeschneiderte Qualifizierung

Dr. Harald Schaub
Dr. Harald Schaub

Mit praxisnahen Qualifizierungsprogrammen dem Fachkräftemangel begegnen

Budenheim. Das vom rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerium und dem Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) initiierte Projekt „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ hielt Ende Juni sein 7. Netzwerktreffen in Räumlichkeiten der Chemischen Fabrik Budenheim KG ab. Alexander Eichborn, Fachbereichsleiter Personalbeschaffung bei der Chemischen Fabrik, skizzierte das nachhaltige Talentmanagement des Unternehmens. Fredy Mensching, ZDF, und Viktor Wilpert Piel, IHK Rheinhessen, präsentierten ihre erfolgreiche Zusammenarbeit in der praxisnahen Qualifikation. Aufgrund des großen Interesses werden die Referenten am 7. Oktober im ZDF in Mainz nochmals einen Einblick in ihre erfolgreiche Personalarbeit geben – Voranmeldungen nimmt das IBE schon jetzt an.

„Unternehmen 2030 – Lebensphasenorientierte Personalpolitik 3.0“

Eveline Lemke
Eveline Lemke

Zwischenbilanz und Ausblick des Projekts

Mainz. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke verkündete auf der Veranstaltung „Unternehmen 2030“ die Fortführung des Projekts „Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ (LOP). In diesem seit 2009 laufenden Gemeinschaftsprojekt von Politik, Wissenschaft und Wirtschaft werden neue Konzepte für eine zukunftsfähige Personalpolitik entwickelt und für die Praxis in unterschiedlichen Branchen überprüft. Prof. Dr. Jutta Rump vom Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) skizzierte die wichtigsten Handlungsfelder. Projektteilnehmer aus Unternehmen und Institutionen berichteten von ersten Erfolgen beim Einsatz neu entwickelter LOP-Maßnahmen.

Frauenförderung in Unternehmen steckt noch in den Kinderschuhen

Prof.Dr.Jutta Rump, FH Ludwigshafen
Prof.Dr.Jutta Rump, FH Ludwigshafen

HR-Report 2013/2014 von Hays und IBE

Mannheim. Trotz der hohen gesellschaftlichen Aufmerksamkeit für das Thema werden Frauen in ihrem Beruf noch nicht hinreichend gefördert. Zwar planen 54 Prozent der Unternehmen, den Anteil von Frauen in Fach- und Führungspositionen zu steigern. Aber laut dem aktuellen HR-Report 2013/2014 gestaltet sich die Wirklichkeit noch anders. 63 Prozent der Befragten sehen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie als noch nicht realisiert an. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) gibt an, dass die klassischen Rollenbilder eine hohe Hürde darstellen. Zudem meinen 30 Prozent, dass Führungskräfte nicht hinter einer Frauenförderung stehen.

Diversity-Management als Hebel für Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen

6. Ludwigshafener Personalgespräche: Individuelle Miteinbeziehung aller Mitarbeiter steht im Vordergrund

Prof.Dr.Jutta Rump, FH Ludwigshafen
Prof.Dr.Jutta Rump, FH Ludwigshafen

Ludwigshafen. Die fortschreitende Globalisierung und der demografische Wandel drängen die Unternehmen zum Handeln. Um die drohende Lücke an Menschen im erwerbsfähigen Alter in den nächsten Jahren schließen zu können, müssen sich Unternehmen darauf einstellen, dass ihre Belegschaft immer vielfältiger wird. Ein nachhaltiges Diversity Management wird da zum entscheidenden Erfolgsfaktor für die Unternehmen. Bei den 6. Ludwigshafener Personalgesprächen des Instituts für Beschäftigung und Employability IBE war dieses Thema Gegenstand der Diskussion.

Topherausforderung für Führungskräfte: Unternehmenskultur nachhaltig fördern: HR-Report 2012/2013

Prof.Dr.Jutta Rump, FH Ludwigshafen
Prof.Dr.Jutta Rump, FH Ludwigshafen

Ludwigshafen. Der demografische Wandel zeigt Wirkung: Führungskräfte machen die Förderung einer nachhaltigen Unternehmenskultur zu ihrem wichtigsten HR-Thema, direkt gefolgt von der Mitarbeiterbindung. Durch ein gutes Betriebsklima werden Mitarbeiter im Zuge des zunehmenden Fachkräftemangels am ehesten gehalten. Dies ist das Ergebnis des neuen HR-Reports 2012/2013 des Instituts für Beschäftigung und Employability (IBE) und der Hays AG.