Kristina Schröder

Zielkonflikt im Zickenkrieg der Politikerinnen: Gleichstellung der Frauen oder elitäre Frauenvorstandsquote?

von Gerhard Kenk (Crosswater Job Guide)

Doppelt gemoppelt: Bundesregierung schafft Verwirrung mit dualen Frauenquoten-Indizes

Kristina Schröder

Wer sich bei den gestaltenden Politikerinnen der derzeitigen Bundesregierung Fortschritte bei der Frauengleichstellung vorstellt, könnte sich eigentlich kein idealeres Dreamteam vorstellen als es die jetzige Besetzung vorgibt: Angela Merkel an der Spitze als Bundeskanzlerin, Kristina Schröder als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ulrike von der Leyen als Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Annette Schavan als Bundesministerin für Bildung und Forschung, dazu Sabine Leutheusser-Schnarrenberger für die Justiz  – eigentlich ein Team mit Erfolgsgarantie, wenn es darum geht, schwierige und nachhaltige Problemlösungen bei der Gleichstellung der Frau in Wirtschaft und Gesellschaft umzusetzen. Doch wie der gebannte Kaninchenblick auf die Schlange offenbart die Frauenführungsquote eine singulare Politik-Priorität auf ein einziges Themas, das landauf und landab für Aktionen und Aufmerksamkeit sorgt.

Bundesministerin Schröder: „Frauen nutzen persönliche Kontakte im Beruf zu wenig“

Kristina Schröder

Kooperation von Bundesfamilienministerium und XING hilft Frauen beim Aufbau eines persönlichen Netzwerks

 

Hamburg/Berlin – Gerade nach einer längeren Unterbrechung führt der der Weg zurück ins Arbeitsleben oft über persönliche Kontakte. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend kooperiert daher mit dem beruflichen Netzwerk XING, um Frauen, die nach einer Baby- oder Familienpause wieder ins Arbeitsleben einsteigen wollen, beim Aufbau eines persönlichen Kontaktnetzes zu unterstützen und ihnen so die Rückkehr in den Beruf zu erleichtern.

Pimp your pay: Elite-Diskussion um Frauenführungsquote oder mehr soziale Gerechtigkeit durch Equal Pay?

Welche Prioritäten gelten in der Frauen-Politik? Kristina Schröder, Ursula von der Leyern, Angela Merkel

[To pimp, slang: Aufmotzen, aufdonnern]

Bei der Diskussion über Frauenquoten für Führungspositionen oder soziale Gerechtigkeit durch gleichen Lohn für gleiche Arbeit kann man sich schon einmal nach dem Jahreskalender der Welttage richten. Im März 2012 war es wieder einmal so weit. Das Thema Frauenführungsquote stand auf der Agenda – rasch gefolgt vom Equal Pay Day. In beiden Fällen geht es um mehr soziale Gerechtigkeit, einmal im Zusammenhang mit einer Elite-Diskussion über einen höheren Frauenanteil in Führungspositionen und Aufsichtsräten, ein anderes Mal um die Gleichberechtigung bei der Bezahlung von Frauen und Männern, die die gleiche Arbeit leisten, also um den Gender Pay Gap.

Worklife-Balance und Frauenquote: Vorbild oder Flop?

Frauen trauen Kristina Schröder die Doppelrolle zu – die Mehrheit der Männer sieht das anders

forsa Repräsentativbefragung unter Fach- und Führungskräften

Kristina Schröder

Paderborn.  Bundesfamilienministerin Frau Kristina Schröder ist vor kurzem Mutter geworden und gerade in ihr Ministerium zurückgekehrt. Jobware verfolgt als einer der führenden Stellenmärkte in Deutschland, wie Fach- und Führungskräfte der Vereinbarkeit von Beruf und Familie gegenüberstehen. Im Auftrag von Jobware hat das forsa Institut eine repräsentative Umfrage unter deutschen Fach- und Führungskräften durchgeführt.

Zickenkrieg um die Frauenquote

von Gerhard Kenk

Die Diskussion um die Frauenquote für Führungskräfte nimmt bisweilen skurile Formen an, doch Politik und Unternehmen haben noch wichtigere Hausaufgaben zu lösen. Wann kommt die Männerquote für die KITA-Beschäftigten?

Kaum hatte Lisa Katharina Hug ihren Vortrag beim Recruiting Convent in Schloss Bensberg zum Thema Gender-Recruiting beendet und lächelte freundlich und erwartungsvoll in die grosse Runde der Teilnehmer, um Fragen zu beantworten, ging das direkte und persönliche Abwatschen vor versammeltem Publikum los.

Eine Teilnehmerin des Recruiting Convents nahm in ihrem ersten Statement kein Blatt vor den Mund – ein Total-Verriss zeichnete sich ab: „Ich fand Ihren Vortrag inhaltlich und sachlich überhaupt nicht angemessen“ und „Aufgrund Ihrer bisherigen kurzen Lebenserfahrung muss ich Ihnen jede Kompetenz zu diesem Thema absprechen.“

Spitzentreffen der DAX-Vorstände mit BundesministerInnen zur Frauenquote

Kristina Schröder

Wiesbaden, 28. März 2011 – Auf Einladung von Familienministerin Kristina Schröder wird es am 30. März 2011 zum Thema „Mehr Frauen in Führungspositionen der Wirtschaft“ ein  Spitzentreffen der verantwortlichen Bundesministerinnen und -minister in Berlin mit den Vorständen der 30 DAX-Unternehmen geben. Unter deren Vorstandsvorsitzenden ist keine einzige Frau. Auf Seiten der Politik hingegen sind mit den Bundesministerinnen Schröder, von der Leyen und Leutheusser-Schnarrenberger neben Rainer Brüderle mehr Frauen als  Männer bei dem Gespräch vertreten!