Lebensphasenorientierte Personalpolitik

Familienunternehmen sichern Fachkräfte

Eveline Lemke
Eveline Lemke

Ministerin Lemke führt Veranstaltungsreihe „Suche Personal – Biete attraktives Unternehmen“ in Ludwigshafen fort

Ludwigshafen. Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke eröffnete am 16. Oktober in der Hochschule Ludwigshafen im Rahmen des Projektes Lebensphasenorientierte Personalpolitik 3.0 die zweite Veranstaltung der Reihe „Suche Personal – Biete attraktives Unternehmen“. In ihrer einleitenden Rede skizzierte die Ministerin das Projekt und betonte die Bedeutung des dualen Systems für die Wirtschaft. Drei Personalverantwortliche aus regionalen Unternehmen stellten anschließend dem interessierten Fachpublikum ihre herausragenden Programme der Fachkräftesicherung vor.

Lebensphasenorientierte Personalpolitik stößt auf reges Interesse

Ergebniskonferenz des Modellprojektes war ein voller Erfolg.

Prof.Dr.Jutta Rump, FH Ludwigshafen
Prof.Dr.Jutta Rump, FH Ludwigshafen

Ludwigshafen. Das Projektteam um den rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister und Projektinitiator Hendrik Hering sowie Prof. Jutta Rump vom Institut für Beschäftigung und Employability (IBE) konnte zufrieden sein. 330 Teilnehmer, überwiegend Personalverantwortliche aus Unternehmen unterschiedlicher Branchen und Größen aus dem gesamten Bundesgebiet waren am 3. Februar 2011 in die Fachhochschule Ludwigshafen gekommen. Dort konnten sie sich im direkten Dialog mit den elf Modellbetrieben über die Ergebnisse des Projektes „Strategie für die Zukunft – Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ informieren.

Lebensphasenorientierte Personalpolitik: ein Erfolgsmodell für Unternehmen und Beschäftigte

Prof.Dr.Jutta Rump, FH Ludwigshafen
Prof.Dr.Jutta Rump, FH Ludwigshafen

Ludwigshafen. Beim Kampf gegen Fachkräftemangel zählt Schnelligkeit! Unternehmen sind heute mehr als je zuvor auf das Wissen und die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter angewiesen. Das Problem des Fachkräftemangels ist schneller präsent geworden, als es vielen Entscheidern in Wirtschaft und Politik lieb ist. Die demografischen Entwicklungen sind schon jetzt spürbar. Im Projekt „Strategie der Zukunft – Lebensphasenorientierte Personalpolitik“ wurden daher in erster Linie kurz- und mittelfristig greifende Maßnahmen zur Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern sowie zum Erhalt und zur Förderung der Beschäftigungs- und Leistungsfähigkeit entwickelt. Die elf rheinland-pfälzischen Modellunternehmen erarbeiteten, unter der Leitung des Instituts für Beschäftigung und Employability IBE, individuelle Maßnahmen einer Lebensphasenorientierten Personalpolitik.

Dem Fachkräftemangel aus eigener Kraft begegnen

Modellprojekt in Rheinland-Pfalz entwickelt Lösungen zur „Entzerrung des Lebensstaus“

Prof.Dr.Jutta Rump, FH Ludwigshafen

Ludwigshafen.  „Fachkräftemangel“. Das Wort hat Potenzial zum Un-Wort des Jahres zu werden. Die Diskussion, ob eine Zuwanderung von ausländischen Fachkräften staatlich gefördert oder der Fokus nicht doch lieber auf die Ausbildung und Qualifizierung gelegt werden soll, wird in der Öffentlichkeit kontrovers diskutiert und verunsichert Politiker und Unternehmen gleichermaßen. In Rheinland-Pfalz arbeitet man an einer eigenen Lösung, dem Fachkräftemangel  mit vorhandenem Mitarbeiterpotenzial zu begegnen. Dort läuft seit Mitte letzten Jahres ein Projekt zur lebensphasenorientierten Personalpolitik. Wie der Name schon sagt, zielt das Projekt darauf, Mitarbeiter so einzusetzen, wie es ihre individuelle Lebenssituation erfordert. Das setzt auch mehr Flexibilität und neue Ideen von Unternehmen voraus. Genau darum geht es in dem zukunftsorientierten Projekt.