Martin von Hören

Öffentliche Unternehmen zahlen ihren Geschäftsleitern deutlich weniger als private Firmen

Kienbaum-Studie zur Vergütung in öffentlichen Unternehmen

Dr. Martin von Hören (Foto: Roland Fischer)
Dr. Martin von Hören (Foto: Roland Fischer)

Gummersbach. Geschäftsführer und Vorstände in öffentlichen Unternehmen verdienen deutlich weniger als ihre Kollegen in der Privatwirtschaft: 21 Prozent der öffentlichen Arbeitgeber zahlen ihren Geschäftsführern und Vorständen ein durchschnittliches Jahresgehalt von weniger als 100.000 Euro. 62 Prozent verdienen zwischen 100.000 und 300.000 Euro im Jahr. Nur 17 Prozent erhalten mehr als 300.000 Euro jährlich und fünf Prozent verdienen mehr als 500.000 Euro im Jahr. Das ergab eine aktuelle Studie der Managementberatung Kienbaum zu den Vorstands- und Geschäftsführerbezügen in öffentlichen Unternehmen. Die Studie basiert auf Daten von 2.266 Geschäftsführern und Vorständen aus 1.055 öffentlichen Unternehmen in Deutschland.

Chefs in öffentlichen Unternehmen verdienen deutlich weniger als in der Privatwirtschaft

Kienbaum-Studie zur Vergütung in öffentlichen Unternehmen

Dr. Martin von Hören (Foto: Roland Fischer)

Gummersbach. Vorstände und Geschäftsführer in öffentlichen Unternehmen haben im Vergleich zur Privatwirtschaft beim Gehalt das Nachsehen: Mit gut 60 Prozent verdient der Großteil der  Geschäftsleitungsmitglieder öffentlicher Unternehmen zwischen 100.000 und 300.000 Euro im Jahr, 22 Prozent erhalten ein Jahresgesamtgehalt von weniger als 100.000 Euro, nur 16 Prozent der Unternehmen zahlen ihrer Führungsmannschaft ein Jahresgehalt, das höher als 300.000 Euro ist, ergab eine aktuelle Studie der Managementberatung Kienbaum.