naiin

Hälfte der Internet-Nutzer veröffentlicht ungefragt Fotos von anderen Personen

Umfrage von Yasni und der Datenschutzorganisation naiin zeigt: Datenschutz scheitert meist schon im sozialen Umfeld!

Dennis Grabowski

Frankfurt / Berlin: Falsche und negative Informationen im Netz schaden dem guten Ruf und der Karriere – und das Netz vergisst nichts. Wie schwer gerade die Verbreitung von Fotos der eigenen Person online zu kontrollieren ist, zeigt eine aktuelle Umfrage von der Personensuchmaschine Yasni und der Datenschutzorganisation naiin. Demnach hat bereits die Hälfte der Internet-Nutzer ungefragt Fotos von Dritten ins Netz gestellt. Besonders häufig werden Aufnahmen von Freunden veröffentlicht. Mehr als jeder fünfte Befragte (22 Prozent) gab an, dies schon einmal getan zu haben.

Personensuchmaschine Yasni kämpft gemeinsam mit naiin für mehr Privatsphäre im Internet

Steffen Rühl, yasni.de

Frankfurt/Berlin.  Ob in Social Networks, Diskussionsforen, Blogs oder auf Websites: Internet-Nutzer geben im weltweiten Datennetz immer mehr persönliche Informationen über sich und Dritte preis. Dies geschieht allerdings nicht immer bewusst und auch nicht an einem zentralen Ort. Unter anderem deshalb gestaltet es sich für viele Internet-Nutzer schwierig, die eigene Privatsphäre wirksam zu schützen. „Zum einen ist es schwer, den Überblick über all die Daten zu behalten, die man selbst über sich ins Netz gestellt hat. Zum anderen sind es auch Dritte wie Freunde und Bekannte, die – meist ungefragt – Informationen über einen veröffentlichen“, erläutert Dennis Grabowski, 1. Vorsitzender der gemeinnützigen Nichtregierungsorganisation „no abuse in internet“ (naiin).