Öffentlicher Dienst

Der Wunscharbeitgeber, das erfundene Wesen

Das Gros der deutschen Bewerber hat keinen Wunscharbeitgeber, auch wenn Karrierewebseiten seit Jahren etwas anderes behaupten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Unternehmensberatung Employer Telling.

1.052 Befragte zeigen eine klare Tendenz.

Beauftragt von Employer Telling befragte das Marktforschungsinstitut respondi 1.052 Menschen mit akademischem Hintergrund, die sich in den vergangenen zwei Jahren beworben hatten. 70,2 % von ihnen antworteten auf die Frage, wo sie am liebsten arbeiten würden, keinen Wunscharbeitgeber zu haben. Die übrigen 29,8 % nannten in einem Freitextfeld so viele unterschiedliche Unternehmen, dass keines von ihnen über einen Anteil von etwas mehr als einem Prozent hinauskam. Die drei am häufigsten genannten Arbeitgeber waren übrigens Google, BMW und der „Öffentliche Dienst“.

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Die Köpfe hinter Employer Telling: Sascha Theisen (links) und Dr. Manfred Böcker (rechts)

 

Im öffentlichen Dienst wird häufig befristet eingestellt

Dr. Christian Hohendanner
Dr. Christian Hohendanner

Befristete Arbeitsverträge spielen im öffentlichen Dienst eine größere Rolle als in der Privatwirtschaft. Im Jahr 2014 lag der Anteil der befristet Beschäftigten in der Privatwirtschaft bei 6,7 Prozent, im öffentlichen Dienst dagegen bei 10,4 Prozent. Betrachtet man den Bereich Wissenschaft getrennt, ergibt sich hier ein Befristungsanteil von 43,6 Prozent und im sonstigen öffentlichen Dienst von 7,4 Prozent. Das geht aus einer aktuellen Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor.

Öffentlicher Dienst stellt sich dem Fachkräfte-Wettbewerb

Annette Scharmach
Annette Scharmach

Personalmarketing ist für Krankenhäuser und öffentliche Verwaltungen ein heißes Thema. Das 2. Symposium für Recruiting & Personalmarketing zeigte auch in diesem Jahr, wie der öffentliche Bereich von Wirtschaftsunternehmen lernen kann.  

Der Wettkampf um Bewerber für den öffentlichen Dienst ist groß. Fachkräfte haben klare Anforderungen an den Auftritt und die Leistungen potenzieller Arbeitgeber – und diese müssen reagieren, wenn sie bei der Werbung um die Gunst qualifizierter Spezialisten konkurrenzfähig bleiben wollen. Wie schon im vergangenen Jahr trafen sich am 13. Mai 2015 Experten aus HR, Wissenschaft und öffentlicher Verwaltung, um Lösungen gegen den Fachkräftemangel zu diskutieren. Der Fokus lag dabei auf Kampagnengestaltung, Candidate Experience und Employer Branding für den öffentlichen Dienst.

Arbeitsmarkt Öffentlicher Dienst: Öffentliche Verwaltungen fürchten den demografischen Wandel

Peter Krolle

Hamburg. Der demografische Wandel rüttelt die öffentlichen Verwaltungen auf: Fast jede zweite Landes- oder Kommunalbehörde betrachtet die Bevölkerungsentwicklung als größte Herausforderung für die kommenden drei Jahre – eine deutliche Zunahme um 20 Prozentpunkte gegenüber 2008. Betroffen sind vor allem kleine Städte und die ostdeutschen Verwaltungen. Bevölkerungsverschiebungen von Ost nach West sowie von Kleinstädten zu Großstädten sorgen dafür, dass demographische Veränderungen ungleich wirken. Das sind Ergebnisse der Studie „Branchenkompass 2011 Public Services“ von Steria Mummert Consulting in Zusammenarbeit mit dem F.A.Z.-Institut.

Neues Job-Portal für den Öffentlichen Dienst

Michael Weideneder, stellenanzeigen.de
Michael Weideneder, stellenanzeigen.de

München.  Arbeitgeber aus dem Öffentlichen Dienst gelten als sicher. Diese Eigenschaft macht sie gerade in Krisenzeiten beliebt. Doch das ist nicht das einzige Plus, mit dem der Öffentliche Dienst punktet: Hinter der nüchternen Sammelbezeichnung verbergen sich interessante Unternehmen mit vielen spannenden Jobs. Auf http://oeffentlicher-dienst.stellenanzeigen.de bietet stellenanzeigen.de ab sofort ein neues Zielgruppenportal für Fach- und Führungskräfte, die an Positionen im Öffentlichen Dienst interessiert sind.

Öffentlicher Dienst – attraktiver Arbeitgeber in der Krise

Frank Hensgens, Stepstone
Frank Hensgens, Stepstone

StepStone-Umfrage: Fast acht von zehn Fachkräften würden gerne im Öffentlichen Dienst arbeiten

Düsseldorf, April 2009. In Zeiten der Krise wirkt der Öffentliche Dienst als Arbeitgeber für Fach- und Führungskräfte anziehender denn je. Dies ergab eine Umfrage, des Online-Stellenportals StepStone, an der 2.200 Fach- und Führungskräfte aus unterschiedlichen Berufsfeldern teilnahmen. Demnach sagen 78 Prozent der Befragten, dass sie einen Job im Öffentlichen Dienst gerade im Moment sehr attraktiv finden. Die Vorteile von Behörden und öffentlichen Institutionen als Arbeitgeber: ein sicherer und verlässlicher Job. Dagegen reizt nur 22 Prozent der befragten Arbeitnehmer eine besser bezahlte Anstellung in der freien Wirtschaft.