Prof. Dr. Scheer

Hightech-Branche begrüßt Initiative zur Zuwanderung – Aktuelle Gesetzeslage noch zu restriktiv

Rainer Brüderle
Rainer Brüderle

Berlin.  Der Hightech-Verband BITKOM hat die geplante Initiative der Bundesregierung zur erleichterten Zuwanderung ausländischer Experten begrüßt.  „Die derzeit gültigen Gesetze sind für den Zuzug von Hochqualifizierten immer noch zu restriktiv. Die Senkung der Einkommensgrenzen ist ein wichtiger Schritt. Zudem sollte die bürokratisch aufwändige Vorrangprüfung entfallen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Wichtig sei außerdem, dass auch die Ehepartner automatisch eine Aufenthalts- und Arbeitsgenehmigung in Deutschland erhielten.

Schon jede vierte Firma will Bewerbungen lieber online – Fast alle Unternehmen schreiben freie Stellen auch online aus

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM

Berlin.  Bereits jedes vierte Unternehmen erhält Bewerbungen am liebsten elektronisch. Das ergibt eine Erhebung des Bundesverbandes BITKOM. Insgesamt 27 Prozent der befragten Firmen bevorzugen eine Kontaktaufnahme per E-Mail oder Web-Formular. 19 Prozent bevorzugen dabei E-Mails am meisten, 8 Prozent wünschen sich Bewerbungen über ein Web-Formular auf der Firmen-Homepage. Nur noch 61 Prozent plädieren für eine schriftliche Bewerbungsmappe, 12 Prozent haben keine Präferenz. „Die Papiermappe ist auf dem Rückzug“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Der Kontakt zu einem neuen Arbeitgeber entsteht immer öfter online. Das spart Bewerbern wie Firmen Zeit und Kosten.“

BITKOM: Privatsphäre im Internet besser schützen – Vorratsdatenspeicherung vor dem Bundesverfassungsgericht

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
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Berlin.  Der Hightech-Verband BITKOM nimmt an der heute stattfindenden Anhörung zur umstrittenen Vorratsdatenspeicherung vor dem Bundesverfassungsgericht teil. BITKOM wird sich dabei im Grundsatz für einen besseren Schutz der Privatsphäre und eine umfassende Entschädigung der Wirtschaft für angeforderte Sicherheitsmaßnahmen einsetzen. „Bei der generellen Speicherung von Internet- und Telefonverbindungsdaten sind wichtige Fragen noch offen. Die Politik ist gefordert, die richtige Balance zwischen Freiheit und Sicherheit im Internet zu definieren“, kommentierte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Kriminelle müssen auch im Internet effektiv verfolgt werden, aber dafür darf die Privatsphäre unbescholtener Nutzer nicht geopfert werden.“ Das Verfassungsgericht verhandelt drei Verfassungsbeschwerden. Unter den Beschwerdeführern sind die heutige Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sowie die Bundestagsabgeordneten Otto Solms und Gisela Piltz (alle FDP). Sie sehen durch das noch vom letzten Bundestag verabschiedete Gesetz zur Telekommunikationsüberwachung das Telekommunikationsgeheimnis und das Recht auf informationelle Selbstbestimmung verletzt.

Ein Drittel der Internetnutzer verirrt sich im Netz: Probleme bei der Navigation im Internet – 17 Prozent würden ihren PC am liebsten aus dem Fenster werfen

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

Berlin. Viele Computernutzer verirren sich im Internet oder haben Probleme bei der Suche nach Informationen. Das geht aus einer Umfrage des Hightech-Verbandes BITKOM hervor. Danach geben 31 Prozent der Internetnutzer an, dass sie sich häufig oder sehr häufig in der Navigation von Webseiten nicht zurechtfinden. Grund für die Probleme sind meist eine unklare Benutzerführung oder eine mangelnde Übersichtlichkeit der Webseiten. Ein Drittel der Befragten sagt, dass sie bei der Internetnutzung häufig oder sehr häufig von Bannern, Pop-ups oder blinkenden Bildern so stark abgelenkt werden, dass sie ihr eigentliches Ziel aus den Augen verlieren. Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage, die das Marktforschungsinstitut Forsa im Auftrag des BITKOM unter 1005 Personen durchgeführt hat. „Viele Nutzer finden sich im Internet nur schwer zurecht“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Die Betreiber und Gestalter von Webseiten sollten noch stärker auf die Benutzerfreundlichkeit achten.“ Weniger sei häufig mehr. Eine klare Benutzerführung und der sparsame Einsatz von Bildern und Animationen können die Navigation erleichtern.

BITKOM begrüßt Zustimmung des Bundesrats zum Elena-Gesetz

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

Berlin,  März 2009
Der Hightech-Verband BITKOM begrüßt den heutigen Beschluss des Bundesrats zum elektronischen Meldeverfahren für Arbeitsdaten – kurz: Elena. Die Zustimmung des Bundesrats war der letzte Schritt des Gesetzgebungsverfahrens. Damit steht fest, dass das aufwändige Ausfüllen von Einkommensnachweisen bald der Vergangenheit angehört. Jährlich werden rund 60 Millionen Einkommensnachweise erstellt – etwa für den Elterngeld-Antrag oder für den Antrag auf Arbeitslosengeld. „Das elektronische Meldeverfahren Elena wird Behörden und Unternehmen von unnötiger Arbeit und Bürokratie entlasten“, so BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. „Die Daten liegen elektronisch vor und werden elektronisch weiterverarbeitet, daher sollte man sie auch elektronisch übermitteln. Das bisherige Meldeverfahren verschwendet Zeit, Energie und Papier.“