Recruiter

Schlüsselfunktion HR: Warum Personaler aktuell so gefragt sind

Die Nachfrage nach HR-Experten hat im ersten Halbjahr 2018 neue Rekordhöhen erreicht: Deutschlandweit stieg die Anzahl der ausgeschriebenen Personaler-Stellen im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent, verglichen mit dem ersten Halbjahr 2013 sogar um satte 48 Prozent. Das zeigen Analysen des StepStone Fachkräfteatlas, für den die Online-Jobplattform seit 2012 Stellenausschreibungen auf allen relevanten Online- und Print-Plattformen auswertet. „Die Märkte verändern sich heute rasant. Um mit diesem Tempo mithalten zu können, brauchen Unternehmen kurze Entscheidungswege und Fachkräfte, die Verantwortung übernehmen“, sagt StepStone-Geschäftsführer Dr. Sebastian Dettmers. „Der einzelne Mitarbeiter wird deshalb wichtiger denn je – und damit auch das Recruiting und die Personalarbeit.“

 

Dr. Sebastian Dettmers

Bewerbung: Fachkräfte erwarten nach zwei Wochen eine verbindliche Antwort

Dr. Sebastian Dettmers

In vielen Berufen ist die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern hoch. Fachkräfte können entsprechend selbstbewusst sein. Was sie heute von einem Bewerbungsprozess erwarten, hat StepStone im Rahmen einer großen Studie untersucht. Die Online-Jobplattform hat rund 20.000 Fach- und Führungskräfte sowie 3.500 Rekrutierungsverantwortliche zum Thema Jobsuche und Personalgewinnung befragt. Ein für Personalabteilungen in Deutschland hoch relevantes Ergebnis: Die Mehrheit (75 Prozent) der Fachkräfte in Deutschland erwartet nach spätestens 14 Tagen eine verbindliche Rückmeldung zu ihrer Bewerbung – über eine Eingangsbestätigung hinaus.

Wie zufrieden sind Recruiter und Bewerber mit Jobportalen? Jetzt bei Umfrage mitmachen!

Kein Blind Date mit ihrer Jobbörse!

Die Jobböse-Nutzerumfrage von Jobbörsen-Kompass.de bringt Licht in das Dunkel der Jobportale in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu bringen. Mund-zu-Mund-Propaganda oder Empfehlungsmarketing ist die bevorzugte Wahl, wenn es um die richtige Auswahl der geeigneten Recruiting-Kanäle und Jobportale geht. Und davon profitieren Arbeitgeber, wenn es um die Platzierung von Stellenanzeigen in der richtigen Jobbörse geht. Bewerber verlassen sich eher weniger auf die plakativen Slogans der Werbung und vertrauen den Empfehlungen ihrer Peers – und sparen sich dadurch viel Zeit bei der Suche nach neuen Karrierechancen. Jobbörsen-Betreiber wiederum punkten im Wettbewerb des Empfehlungsmarketings.

1000 Jobbörsen im Leistungsvergleich

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Jobbörsen gelten nach wie vor als einer der wichtigsten Recruiting-Kanäle. Weit über 1.000 Jobbörsen-Betreiber bieten in Deutschland ihre Services an, um Stellenanzeigen vor der richtigen Zielgruppe zu publizieren und Besucher zu einer Bewerber bei einem attraktiven Arbeitgeber zu motivieren. Angesichts der großen Vielfalt des Recruiting-Marktes ist ein planvolles Vorgehen für Recruiter und Bewerber eigentlich unabdingbar. Das Crosswater Jobbörsen-Verzeichnis bietet dazu eine Hilfestellung und erlaubt einen Überblick über Jobbörsen nach den wichtigsten Zielgruppen und den jeweiligen Leistungsdaten. Das vermindert den befürchteten Streuverlust bei der Publikation von Stellenanzeigen und hilft Bewerbern, zielgerichtet und zeitökonomisch vorzugehen.

Top Line-up des neuen Expofestivals TALENTpro steht

Dr. Sascha Krause

Premiere mit Recruiting-Stars aus ganz Europa

Im kommenden Frühling geht eine neuartige Veranstaltung für Recruiter und Talentmanager an den Start: Rund um die jüngsten technischen Lösungen feiert das Expofestival TALENTpro am 22. März 2018 im Postpalast München Premiere. Den Beat der Marktentwicklung machen Aussteller, Speaker und experimentierfreudige Experten gleichsam erlebbar. Europäische „Recruiting-Stars“ von Google bis Indeed geben dabei im Line-up den Takt an.

Indeed veröffentlicht die am schwierigsten zu besetzenden HR-Jobs

Frank Hensgens
Frank Hensgens

Kaufmännische Azubis zur Personaldienstleistung gehören zu denen am schwierigsten zu besetzenden Positionen im HR-Umfeld. Das zeigt eine aktuelle Erhebung der Job-Seite Indeed. Auf den weiteren Plätzen: Personalassistenten sowie Personalentwickler.

Recruiter: Ahnungslos am Arbeitsmarkt

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Das Dilemma der klugen Köpfe hatte schon Johann Wolfgang von Goethe mit seinem unsterblichen Faust-Zitat beschrieben: „Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als wie zuvor.“ Wer sich die jüngsten IAB-Arbeitsmarktdaten anschaut wird feststellen, dass das Faust-Syndrom sich auch auf die Gilde der Recruiter anwenden lässt.

In den unaufgeregten Zahlen und Charts der Nürnberger Arbeitsmarktforscher verbirgt sich ein signifikante, explosive Erkenntnis. Die Besetzungsdauer als Indikator der Recruiting-Effektivität – und noch schlimmer – die Abweichung zwischen geplanter und tatsächlicher Besetzungsdauer.

Bewerbungstraining für Flüchtlinge durch Recruiter oder Personaler

Wolfgang Brickwedde ist Director des Instituts for Competitive Recruiting in Heidelberg
Wolfgang Brickwedde

von Wolfgang Brickwedde, Institute for Competitive Recruiting

Der gesamtpolitische Hintergrund

Flüchtlingsströme sind auch Talentströme. 40% der Geflüchteten aus Syrien haben z.B. eine Hochschulreife oder einen Hochschulabschluß. Und gerade wurde auch noch die sogenannte Vorrangprüfung, nach der bei offenen Stellen zunächst deutsche oder EU Bürger bevorzugt eingestellt werden müssen, für 3 Jahre ausgesetzt. Flüchtlinge, die nach Deutschland gekommen sind, sollen möglichst schnell in Arbeit kommen. Die Große Koalition will Integrationskurse, Lehrgänge für berufliche Qualifikation zusammenlegen oder zumindest besser verzahnen. Bürokratische Hürden sollen abgebaut werden. Bisher dauert es Monate, wenn nicht Jahre, bis ein Neuankömmling überhaupt eine Arbeit aufnehmen könnte.  Auf der anderen Seite wollen viele Unternehmen gesellschaftliche Verantwortung übernehmen und sich engagieren, um Asylbewerbern und Geflüchteten schnell und unbürokratisch bei der Integration in den Arbeitsmarkt zu helfen.

Was Recruiter über Online-Stellensuche unbedingt wissen sollten

Frank Hensgens, Indeed.de
Frank Hensgens

In einer aktuellen Studie des Deutschen Kundeninstituts (DKI) in Kooperation mit der Wirtschaftswoche wurde Indeed zur Nummer 1 unter den Jobsuchmaschinen gekürt. Bei der Benutzerfreundlichkeit erreichte Indeed die Höchstnote unter allen Jobportalen, die das DKI testete. Besonders hervorgehoben wurde dabei die intuitive Bedienung der Seite. Außerdem führen FOCUS Spezial und Statista Indeed im aktuellen Focus Spezial “Gehalt & Karriere” als eines der Top-Karriereportale in Deutschland auf, auch hier mit Höchstnoten in der Beurteilung durch Jobsuchende. Aber auch Personalverantwortliche empfehlen im Focus-Test Indeed besonders häufig weiter.

Lügen im Bewerbungsprozess – nur ein Kavaliersdelikt?

Armin Betz
Armin Betz

Interview Armin Betz, Vorstand HR Consult Group AG

In Bewerbungsgesprächen wird kräftig gelogen, zeigt eine Studie von Wissenschaftlern der US-Universität Massachusetts. Dort lügt ein Kandidat im Schnitt 2,19 Mal während eines viertelstündigen Jobinterviews.

Ein Bewerber behauptete, er arbeite seit 1970 mit Microsoft Windows und das war schlichtweg gelogen. Internationalität ist bei Personalern sehr gefragt. Wer aber behauptet, zwei verschiedene Praktika zur gleichen Zeit in zwei Ländern absolviert zu haben, hat schlechte Karten. Gefälschte Diplome gibt es wahrscheinlich genug. Wenn dann das gefälschte Zertifikat noch einen Rechtschreibfehler enthält, fliegt der Täter schnell auf. Personalmanager müssen nicht Aufzug fahren, um zu wissen, wer im Unternehmen arbeitet. Pech für den Bewerber, der fälschlicherweise angibt, in der Firma gearbeitet zu haben, in der zum selben Zeitraum auch der Personaler beschäftigt war.

 

E-Recruiting der Zukunft: Candidate Experience 2.0

Dominik Faber
Dominik Faber

softgarden auf der „Zukunft Personal 2015“

Wie nehmen Kandidaten aktuell die wichtigsten Kontaktpunkte im Bewerbungsprozess wahr? Warum sollten sich Recruiter gerade in diesem Jahr verstärkt mit Fragen der mobilen Suchmaschinenoptimierung beschäftigen? Wie sehen kandidatenorientierte Angebote von Arbeitgebern an Bewerber künftig aus? Besucher der in Köln stattfindenden HR-Fachmesse „Zukunft Personal“ finden am softgarden-Stand vom 15. bis zum 17. September Antworten für heute und morgen auf die großen Fragen im Recruiting.

Big Data in HR: Schätzen Computer Persönlichkeit besser ein?

Falko Brenner, viasto
Falko Brenner

Ein Gastbeitrag von Falko Brenner

In vielen Lebensbereichen ist die korrekte Einschätzung von Persönlichkeitscharakteristiken wichtig. Darunter werden solche Eigenschaften verstanden, in denen sich Menschen situationsübergreifend unterscheiden und die langfristig relativ stabil sind.

Auch in der Personalauswahl beruhen viele berufliche Anforderungen letztlich auf Persönlichkeitseigenschaften. So wird von Vertriebsmitarbeitern im Außendienst ein gewisses Maß an Extraversion erwartet, während Buchhalter sich durch Gewissenhaftigkeit auszeichnen sollten. Eine neue Studie kommt jetzt zu dem Ergebnis, dass ein statistisches Rechenmodell auf der Basis von Facebook-Likes zu besseren Einschätzungen der Persönlichkeit kommen kann, als wenn man Kollegen, Freunde oder gar Ehepartner diese Einschätzung treffen lässt. Facebook kennt uns also besser als unsere Partner? Was bedeutet dies für die Zukunft der Personalauswahl?

 

Weitere Webinare für Recruiter von stellenanzeigen.de

München – stellenanzeigen.de setzt seine erfolgreiche Webinar-Reihe für Recruiter fort. In der neuen Runde der Online-Seminare erfahren HR-Experten, wie sie die Services von stellenanzeigen.de optimal für ein effizientes Recruiting nutzen. Bislang haben über 400 Personalverantwortliche an den Webinaren der Online-Jobbörse teilgenommen.