Scheer

Der Schreibtisch der Wissensgesellschaft steht im Web: Die Hälfte der Beschäftigten arbeitet mit dem Internet

  • Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM
    Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM

    Medienbranche vorne, Schlusslicht Bau

  • Im EU-Vergleich verbessert sich Deutschland auf Platz acht
  • Digitale Spaltung innerhalb der Europäischen Union

Berlin. Das Internet ist aus dem Arbeitsleben nicht mehr wegzudenken: Knapp die Hälfte (49 Prozent) aller Beschäftigten in Deutschland nutzt bei ihrer täglichen Arbeit das Internet. Zum Vergleich: Im Jahr 2004 verwendeten erst 29 Prozent der Arbeitnehmer das Internet im Job. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM in Berlin mit. „Das Internet ist zu einem sehr wichtigen Arbeitswerkzeug geworden“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Das Netz verbessert die Kommunikation, erleichtert den Austausch von Informationen und macht Arbeitsabläufe effizienter.“ Am weitesten verbreitet ist das Web in der Medienbranche: 94 Prozent aller Mitarbeiter von Medienunternehmen arbeiten regelmäßig mit dem Internet. In der IT-Branche sind es 88 Prozent, in der Finanzwirtschaft 86 Prozent und im Handel 53 Prozent. Selbst im Baugewerbe, Schlusslicht des Branchenvergleichs, nutzen mit 28 Prozent mehr als ein Viertel aller Beschäftigten das Internet für ihre tägliche Arbeit.

BITKOM-Branche im Stimmungshoch: 78 Prozent der Hightech-Firmen verzeichnen Umsatzplus

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM

Berlin. Das Geschäftsklima in der Hightech-Industrie hat im ersten Quartal 2011 ein neues Allzeit-Hoch erreicht. Das geht aus der aktuellen Konjunkturumfrage des BITKOM in der ITK-Branche hervor. Danach verzeichnen 78 Prozent der Anbieter von Informationstechnik, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik in den ersten drei Monaten des Jahres steigende Umsätze im Vergleich zum Vorjahresquartal. Der BITKOM-Branchenindex steigt auf 72 Punkte, den höchsten Wert seit Start der vierteljährlichen Befragung vor zehn Jahren. „Die positive Stimmung zieht sich durch fast alle Marktsegmente der Hightech-Branche“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der Umfrageergebnisse.

BITKOM startet Initiative „Frauen in die IT“ – Freiwilliger Kodex und praktische Hilfen für Unternehmen

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM

Berlin. Der Hightech-Verband BITKOM startet eine Initiative zur Förderung von Frauen in der ITK-Industrie. „In der Hightech-Branche sind Frauen drastisch unterrepräsentiert“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer anlässlich des heutigen Spitzentreffens von Politik und Wirtschaft zum Thema Frauenquote. „Wir brauchen mehr Expertinnen mit technischen Qualifikationen und wir brauchen mehr Frauen in Führungspositionen.“ Die Initiative soll sowohl einen Beitrag zur Chancengleichheit als auch zur Linderung des Fachkräftemangels in der Hightech-Branche leisten. Zu den geplanten Maßnahmen gehören ein freiwilliger Kodex für die Unternehmen, Praxis-Leitfäden für und ein Preis, mit dem künftig einmal jährlich Frauen für herausragende Leistungen im Hightech-Sektor ausgezeichnet werden. Zudem erhalten Expertinnen und Managerinnen im BITKOM eine spezielle Plattform für den Aufbau eines eigenen Netzwerkes und zur Weiterentwicklung der Initiative.

Moderne Zeiten: Die Hälfte der Beschäftigten arbeitet mit dem Internet

Medienbranche vorne, Schlusslicht Bau – Digitale Spaltung innerhalb der Europäischen Union

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM

Berlin. Das Internet ist aus dem Arbeitsleben nicht mehr wegzudenken: Knapp die Hälfte (49 Prozent) aller Beschäftigten in Deutschland nutzt bei ihrer täglichen Arbeit das Internet. Zum Vergleich: Im Jahr 2004 verwendeten erst 29 Prozent der Arbeitnehmer das Internet im Job. Das teilte der Hightech-Verband BITKOM in Berlin mit. „Das Internet ist zu einem sehr wichtigen Arbeitswerkzeug geworden“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Das Netz verbessert die Kommunikation, erleichtert den Austausch von Informationen und macht Arbeitsabläufe effizienter.“ Am weitesten verbreitet ist das Web in der Medienbranche: 94 Prozent aller Mitarbeiter von Medienunternehmen arbeiten regelmäßig mit dem Internet. In der IT-Branche sind es 88 Prozent, in der Finanzwirtschaft 86 Prozent und im Handel 53 Prozent. Selbst im Baugewerbe, Schlusslicht des Branchenvergleichs, nutzen mit 28 Prozent mehr als ein Viertel aller Beschäftigten das Internet für ihre tägliche Arbeit.

Auch für Bewerber von Vorteil: Bundestag macht Weg für sicheren E-Mail-Verkehr frei

Rechtsverbindliche Briefsendungen künftig per E-Mail möglich –  Spam und Phishing-Mails werden deutlich eingedämmt

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM

Mit der Abstimmung über das De-Mail-Gesetz hat der Deutsche Bundestag  den Weg für die Einführung des rechtsverbindlichen E-Mail-Verkehrs frei gemacht. „Gegenüber der bisherigen E-Mail bedeutet De-Mail einen Quantensprung in puncto Sicherheit“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „De-Mail macht Deutschland weltweit zum Vorreiter beim sicheren und verbindlichen E-Mail-Verkehr.“ Nach zweiter und dritter Lesung erhielt die Vorlage der Bundesregierung am späten Donnerstagabend eine Mehrheit mit den Stimmen der Koalition. Das Gesetz wird wahrscheinlich schon in den kommenden Wochen in Kraft treten.

Deutsche ITK-Branche verstärkt Kooperation: Türkei mit 7 Prozent Plus dynamischster Hightech-Markt Europas

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM

Hannover. Die deutsche IT- und Telekommunikationsbranche will enger mit der Türkei zusammenarbeiten. „Für deutsche Firmen gibt es große Chancen, denn der türkische Hightech-Markt ist der dynamischste Europas und Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der Türkei“, so BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer auf der CeBIT in Hannover. „Türkische Anbieter sind mit ihrer Erfahrung in Europa und Asien hoch interessante Partner. Von einem stärkeren Austausch profitieren Unter-nehmen beider Länder.“ Die Türkei ist 2011 offizieller Partner von BITKOM und CeBIT.

Schule 2.0: BITKOM fordert Ende der Kreidezeit in Schulen – Schulen sollten elektronische Tafeln in allen Klassenräumen einführen

43 Prozent aller Schüler nutzen den PC im Unterricht selten oder nie

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM

Berlin. Der regelmäßige Einsatz von Computer und Internet im Unterricht ist immer noch eine Ausnahme in deutschen Schulen. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM unter 500 Schülerinnen und Schülern von 14 bis 19 Jahren ergeben. Durchführendes Institut war Forsa. Danach kommt der PC bei 43 Prozent aller Schüler im Unterricht entweder gar nicht oder seltener als einmal pro Woche zum Einsatz. Erst 15 Prozent aller Schüler nutzen den Computer täglich in der Schule, 41 Prozent mindestens einmal pro Woche. „Computer und Internet sind zwar an allen Schulen vorhanden, von einem regelmäßigen Einsatz kann bisher aber keine Rede sein“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der Studienergebnisse in Berlin. „Die Schulen drohen sich immer weiter von der Lebenswirklichkeit ihrer Schüler zu entfernen.“ So besitzen heute 95 Prozent aller Jugendlichen ein Handy und 99 Prozent nutzen das Internet. Drei Viertel aller Schüler machen regelmäßig Hausaufgaben am PC.

Erstes CHE-Hochschulranking zum Informatik-Master – HPI Potsdam und Uni Augsburg mit Spitzenwerten

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM

Berlin. Das Informatikstudium in Deutschland ist insgesamt auf einem guten Weg. Allerdings haben die meisten IT-Masterprogramme noch Nachholbedarf, was die Forschungs- und Praxisorientierung angeht. Das sind die wesentlichen Ergebnisse des ersten CHE-Hochschulrankings für Informatik-Masterstudiengänge. Es wurde von dem renommierten Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) zusammen mit der Wochenzeitung ZEIT und dem Hightech-Verband BITKOM durchgeführt. Knapp 85 Prozent der 1.300 befragten Studierenden schätzen ihre Studiensituation als gut oder sehr gut ein. Genauso viele bewerten die Qualität der Studiengänge als gut oder sehr gut. „Informatik ist eine Kerndisziplin. Die Ergebnisse des CHE-Hochschulrankings sind erfreulich, aber kein Grund, sich auszuruhen“, sagt Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, Präsident des BITKOM. Die besten Bewertungen haben das private Hasso-Plattner-Institut in Potsdam und die Universität Augsburg erzielt.

Fachkräftemangel durch Bildung und Zuwanderung lindern – Deutschland muss sich dem Wettbewerb um die besten Köpfe stellen

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM

Berlin. Der Fachkräftemangel im IT-Sektor ist real und muss durch Anstrengungen in der Bildungspolitik und eine erleichterte Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte aus dem Ausland gelindert werden. Darauf machte der Hightech-Verband BITKOM vor dem Treffen des Koalitionssauschusses der Bundesregierung zum Thema Zuwanderung aufmerksam. „Deutschland muss den Wettbewerb um die besten Köpfen endlich annehmen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. Derzeit sei Deutschland de facto ein Auswanderungsland, wie aktuelle Studien belegen.

Karrierechancen am Arbeitsmarkt IT und Telekommunikation: Motor für Wachstum und Innovation

Ein Viertel des BIP-Wachstums geht auf den Einsatz von ITK zurück

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM

Berlin. IT und Telekommunikation (ITK) sind die wichtigsten Impulsgeber für neue Produkte und Dienste und leisten damit einen erheblichen Wachstumsbeitrag für die deutsche Volkswirtschaft. Das zeigt eine aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Danach führen inzwischen 40 Prozent aller innovativen Unternehmen in Deutschland Neuerungen ein, die im Wesentlichen auf ITK beruhen. Nach Berechnungen der Forscher ging in den Jahren 1999 bis 2007 somit fast ein Viertel (23 Prozent) des BIP-Wachstums in Deutschland auf den Einsatz von ITK zurück.