Scheer

Internet ist großer Gewinn für die Lebensqualität – Nutzer schätzen Informationsangebot und Flexibilität

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM

Berlin.  Das Internet bringt ein klares Plus an Lebensqualität. In einer aktuellen Erhebung des Hightech-Verbands BITKOM sagen das neun von zehn deutschen Internet-Nutzern (90 Prozent). Einen Gewinn an nützlichen Informationen sehen sogar 96 Prozent der Surfer. Vorteile durch das Web erleben die Anwender auch in puncto Flexibilität (88 Prozent), Unterhaltung (82 Prozent) und Produktivität (71 Prozent). Unterschiede nach Altersgruppen gibt es dabei kaum. Wer einmal das Internet nutzt, kann sich ein Leben ohne Web nicht mehr vorstellen – acht von zehn Nutzern geht es so. „Das Internet wird von den Menschen als Bereicherung empfunden und ist für die meisten unverzichtbar geworden“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der Ergebnisse.

Bessere Basis für das e-Recruiting: BITKOM fordert einen Neubeginn in der Internetpolitik

BITKOM zu den 14 Thesen von Innenminister de Maizière

Berlin. Der Hightech-Verband BITKOM bewertet die Thesen zur Netzpolitik von Bundesinnenminister de Maizière positiv. De Maizière stellte heute in Berlin „14 Thesen zu den Grundlagen einer gemeinsamen Netzpolitik der Zukunft“ vor. Damit wird eine Dialogreihe von vier Gesprächsrunden zur Netzpolitik abgeschlossen, die in der ersten Jahreshälfte 2010 auf Einladung des Bundesinnenministers unter Beteiligung von BITKOM stattfanden. „De Maizière legt hiermit die umfassendste und breiteste Einschätzung zur Internetpolitik vor, die von der Bundesregierung bislang zu sehen war“, kommentiert BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer die Rede des Innenministers. Scheer betont insbesondere, dass de Maizière auf populistische Effekthascherei und die ansonsten beliebte Schelte einzelner Internet-Firmen vollständig verzichtet. „De Maizière sucht offensichtlich den breiten gesellschaftlichen Konsens zu den Kernfragen des Internet. So selbstverständlich dies sein sollte, es ist nach den politischen Fehlversuchen und fragwürdigen Einzelaktionen der letzten Monate im Ansatz neu und verdient schon deshalb besondere Beachtung und Lob.“ Scheer fordert die verschiedenen, innerhalb der Bundesregierung mit Internetthemen befassten Ministerien auf, die Thesen des Bundesinnenministers positiv aufzugreifen. Scheer: „Internetpolitik darf nicht länger ein Spielfeld zur parteipolitischen Taktiererei und kurzfristigen Profilierung einzelner Personen sein. Wir brauchen einen strategischen Ansatz und den Schulterschluss zwischen den Ministerien – einen echten Neubeginn in der Internetpolitik.“

Berufstätige wünschen sich flexiblere Arbeitsbedingungen: Bessere Vereinbarkeit von Job und Familie durch neue Technologien

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM

Berlin. Die Arbeit im Home-Office ist dank moderner Kommunikationsmittel schon heute für viele Arbeitnehmer Realität. Zehn Prozent der Berufstätigen in Deutschland arbeiten ganz oder zeitweise von zu Hause aus, anstatt ins Büro zu gehen. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM unter 1.000 Personen ergeben. Weitere 58 Prozent der Erwerbstätigen wünschen sich flexiblere Arbeitsbedingungen: 37 Prozent der Berufstätigen möchten gerne an einigen Tagen in der Woche zu Hause arbeiten und weitere 20 Prozent sogar täglich. Nur noch 30 Prozent der befragten Arbeitnehmer gehen dagegen am liebsten jeden Tag ins Büro. „Das Home-Office und andere mobile Arbeitsformen liegen im Trend. Davon können Beschäftigte und Unternehmen profitieren“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.  „Die Mitarbeiter können Beruf und Familie besser miteinander vereinbaren, die Arbeitgeber können qualifizierte Kräfte langfristig an sich binden. Aber: Home Office passt nicht zu jedem Arbeitsplatz.“

Girls’ Day: Informatik ist keine Männer-Domäne mehr – Die Hälfte der Eltern würde Töchtern zu IT-Jobs raten

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer, BITKOM

Berlin.  Mehr als die Hälfte der Eltern in Deutschland würden ihren Kindern raten, Informatiker zu werden. Das geht aus einer Erhebung des Instituts Forsa im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM zum morgigen „Girls’ Day“ hervor. Befragt wurden Eltern mit Kindern, die noch nicht im Berufsleben stehen. Eltern sagten zu 58 Prozent, sie würden ihren Söhnen zum Berufsweg Informatik raten. Ihren Töchtern empfehlen Eltern eine solche Laufbahn immerhin zu 48 Prozent. „Informatik wird längst nicht mehr als Männer-Domäne wahrgenommen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer in Berlin. Beim jährlichen Girls’ Day werden junge Frauen auf Berufs-Chancen in Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaften aufmerksam gemacht.

Jeder Zweite surft im Job auch privat: Sportereignisse verfolgen oder Mails lesen – nicht alles ist erlaubt

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

Berlin. Jeder zweite berufliche Internet-Nutzer (49 Prozent) verwendet das Web während der Arbeit für private Zwecke. Das hat der Hightech-Verband BITKOM in Berlin mitgeteilt. BITKOM rät Unternehmen, klare Regeln für die private Internet-Nutzung im Job zu formulieren. „Gerade bei sportlichen Großereignissen wollen viele Mitarbeiter die Wettkämpfe auch während der Arbeitszeit mitverfolgen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer. „Arbeitgeber sollten offen mit der privaten Internetnutzung am Arbeitsplatz umgehen. Sie sollten Regeln formulieren, eine geordnete und richtig dosierte Internetnutzung zulassen und gleichzeitig ein exzessives, die Arbeitsleistung beeinträchtigendes Surfen im Web verhindern.“

Neue Jobbörsen braucht das Land: BITKOM startet Online-Stellenmarkt für die ITK-Branche

28.12.2009 [ghk]. Da haben die StepStone-Marketing-Manager wieder einmal gute Überzeugungsarbeit geleistet – herausgekommen ist eine Jobbörse, die das Land unbedingt braucht: Der BITKOM-Verband hat sich den Argumenten für eine neue Jobbörse aufgeschlossen gezeigt und bietet deshalb konsequenterweise ab 2010 in Kooperation mit StepStone einen eigenen Online-Stellenmarkt an.  Das wäre eigentlich kein Thema, das den Adrenalinspiegel steigen lässt, kommen doch solche Kooperationsmeldungen in schöner Regelmässigkeit über die Nachrichtenticker der Recruiting-Welt.

Online-Bewerbungen liegen im Trend

Prof. Dr. August-Wilhelm    Scheer
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

Umfrage: 7 Millionen Jobsuchende haben sich bereits online beworben
94 Prozent der Unternehmen schreiben offene Stellen im Internet aus
BITKOM-Tipp: Worauf Bewerber achten müssen

Berlin, 20. April 2009
Gut 7 Millionen Bundesbürger haben sich bereits per Internet für eine freie Stelle beworben. Das hat eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM unter tausend Deutschen ab 14 Jahren ergeben. „Ohne das Internet geht bei der Jobsuche nichts mehr“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. Laut der Umfrage hat sich knapp ein Fünftel aller Internetnutzer im erwerbsfähigen Alter bereits online beworben. Besonders hoch ist der Anteil bei den 30- bis 49-Jährigen, von denen sich ein Viertel per Internet für eine Stelle beworben hat. Bei älteren Arbeitnehmern ab Fünfzig sinkt die Quote auf 5 Prozent.

94 Prozent aller Unternehmen suchen Mitarbeiter im Internet

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

Berlin, 29. Januar 2008

  • Fast 60 Prozent der Firmen schalten Anzeigen in Online-Jobbörsen
  • Die Hälfte nutzt die eigene Homepage bei der Personalsuche
  • Stellenmärkte in Zeitungen bleiben wichtiges Medium

Bei der Ausschreibung offener Stellen gehört das Internet inzwischen zum Standard. 94 Prozent aller Unternehmen in Deutschland suchen per Internet nach neuen Mitarbeitern. Das hat eine repräsentative Umfrage des Hightech-Verbands BITKOM unter 809 Firmen aller Branchen ergeben. Besonders beliebt sind bei den Arbeitgebern Online-Jobbörsen wie Stepstone, Jobscout oder Monster, die von 59 Prozent aller Unternehmen genutzt werden. Die Hälfte der Firmen publiziert Stellenanzeigen auf der eigenen Homepage. Ein Viertel annonciert in spezialisierten Online-Stellenbörsen für bestimmte Branchen oder Berufsgruppen. Immerhin ein Fünftel nutzt weitere Online-Dienste, darunter soziale Netzwerke wie Xing oder StudiVZ sowie regionale Internetdienste. „Das Internet ist für die Wirtschaft bei der Personalsuche unverzichtbar geworden“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer. „Jobsuchende sollten in unterschiedlichen Medien recherchieren und auf eine Online-Bewerbung vorbereitet sein. Viele Unternehmen ziehen heute eine Bewerbung per Internet einer Bewerbung auf dem Postweg vor.“