Schelenz GmbH

Arbeitgeberkommunikation neu denken

Bernhard Schelenz
Bernhard Schelenz

HR als Ermittler: Mit Candidate Profiling das Recruiting erfolgreich machen

Von Bernhard Schelenz

Kandidaten und Talente finden und dort abholen, wo sie sich aufhalten. Ein Auftrag an Human Resources. Doch mit einer Schablone wird die Suche scheitern. Um die geeigneten künftigen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu finden, muss HR deren Lebenswelt näher kommen und zum Ermittler mit detektivischem Spürsinn werden.

 

Markenidentität bewegt von innen heraus

Isabel Ihm
Isabel Ihm

Eines steht fest: Die Zeiten, in denen Mitarbeiter und Unternehmen eine jahrzehntelange Beziehung miteinander eingehen, sind vorbei. Flexibilität, Mobilität und auch die Ansprüche von Mitarbeitern sind gestiegen. Für Unternehmen ist es jedoch wichtig, dass Mitarbeiter sich zur Marke bekennen, ihre Werte leben und somit auch im Umgang mit externen Anspruchsgruppen kommunizieren. Wie kann es also gelingen, Mitarbeiter als wirkungsvolle Botschafter der Markenidentität zu gewinnen? Die Antwort: Die Maßnahmen zur Implementierung der Marke gehören als Dauerthema auf die Unternehmensagenda! Denn Markenimplementierung ist wie regelmäßig Sport treiben, um die Gesundheit und Kraft der Marke kontinuierlich zu sichern.

Mit Sprache ”Werte schaffen” – Professionelle Kommunikation im HR-Bereich

Ein Gastbeitrag von Simone Burel

Simone Burel

Ein Unternehmen wirtschaftet nicht nur mit Gütern oder Dienstleistungen, sondern es handelt ebenso, wenn es kommuniziert. Sprache entscheidet über Unternehmenserfolg ebenso, wie die hard facts – Bilanzen und Unternehmenskennzahlen – die ohne sprachliche Codes ohnehin nicht zu transportieren wären. Im HR-Bereich, in dem sich alles um die Domäne „Mensch“, um den Austausch von Einstellungen, Motiven und Werten dreht, hat professionelle Kommunikation (intern sowie extern) einen Sonderstatus einzunehmen.

 

Die Bedeutung von Sprache und Kommunikation wurde lange in der Wirtschaftspraxis und -theorie unterschätzt. Doch haben Wirtschaftskonzerne, aber auch Körperschaften öffentlichen Rechts (kommunale Einrichtungen, Krankenhäuser, Verbände), diverse Bildungseinrichtungen (Universitäten, Hochschulen) sowie Non-Profit-Organisationen, u.a. durch Konkurrenzdruck und verstärkte öffentliche sowie mediale Wahrnehmung, seit einigen Jahren begonnen, die traditionellen Felder des Wirtschaftens in einen umfassenden, ganzheitlichen Entwicklungsprozess zu integrieren: Dies zeigt sich exemplarisch im HR-Bereich, in dem nun auch die sprachliche Vermittlung des HR-Selbstverständnisses im Vordergrund steht. Die Relevanz dieser kommunikativen Transparenz ist erkennbar, z.B. in einer Reihe von textuell gefassten Leitbildern, Werten oder Philosophien, um in Textform eine Art Selbstbekenntnis vorzulegen.