Social Media

Zwei von drei Personalern informieren sich online über Bewerber

  • 63 Prozent der Unternehmen recherchieren Social-Media-Profile
  • Jeder vierte Personaler hat deswegen bereits Bewerber ausgeschlossen

Bewerber müssen nicht nur mit guten Noten und lückenlosem Lebenslauf glänzen, sondern sollten auch auf ihre Social-Media-Profile achten. Zwei von drei Unternehmen (63 Prozent) informieren sich in Sozialen Netzwerken über Stelleninteressenten. Im Fokus stehen dabei vor allem beruflich ausgerichtete Plattformen wie Xing oder LinkedIn (53 Prozent), gefolgt von eher privat ausgerichteten Sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter oder Instagram (30 Prozent).

Wunscharbeitgeber der Schüler: Öffentlicher Sektor hängt Automobilhersteller ab

Trendence Schülerbarometer 2018 mit Rankings der Top-Arbeitgeber veröffentlicht + Polizei beliebtester Arbeitgeber mit Rekordergebnis + Recherche zu Beruf und Karriere: Smartphone löst erstmals Computer ab + Bedeutung der Eltern als Berater stark, aber rückläufig

Der Öffentliche Sektor baut seinen Vorsprung als beliebteste Branche der Schüler für den Berufseinstieg aus. Im vergangenen Jahr hatte der Öffentliche Sektor die Automobilhersteller erstmals als beliebteste Branche abgelöst. 26 Prozent aller Schüler suchen 2018 ihren ersten Job ausdrücklich im Öffentlichen Sektor, vor zwei Jahren waren es noch 17 Prozent. Das ist eines der Ergebnisse des Trendence Schülerbarometers. Die Studie unter 20.000 Schülerinnen und Schülern in ganz Deutschland ermittelt seit 2006 Wunscharbeitgeber und Karrierepläne.

Polizei-Recruiting: Besser vorne sitzen

BEST RECRUITERS 2017/18: Österreichische Unternehmen dominieren im D-A-CH-Ranking

BEST RECRUITERS, die größte Recruiting-Studie im deutschsprachigen Raum, ermöglicht erneut einen internationalen Vergleich der Recruiting-Qualität in Österreich, Deutschland und der Schweiz. Die Studie zeigt mehr als deutlich: Die Recruiting-Qualität von Österreichs Top-Arbeitgebern ist bereits in vielen Fällen hervorragend und verbessert sich stetig. Das D-A-CH-Ranking wird auch heuer wieder von heimischen Arbeitgebern dominiert: Innerhalb der Top 20 der Top- Arbeitgeber des D-A-CH-Raums finden sich immerhin stolze 16 österreichische Unternehmen wieder. Zusätzlich konnten alle drei Vorjahressieger Ihre Platzierung erfolgreich verteidigen: Erneut führt PwC Österreich als Sieger der 1.249 getesteten Arbeitgeber, gefolgt von BDO auf Rang 2 und ISS Facility Services auf dem dritten Rang.

 

D-A-CH: Digital ist das neue Normal

 

Digitale Kanäle sind – wenig überraschend – international weiter im Vormarsch beim Recruiting. Wobei hier leider festzuhalten ist: Es sind zwar 86 % der Arbeitgeber auf zumindest einem Social-Media-Kanal präsent, jedoch nur 51 % posten tatsächlich regelmäßig karriererelevante Inhalte. Auch wenn die österreichischen Arbeitgeber im Mobile Recruiting (mobil optimierte Karriereseiten, durchgängige Bewerbung via Smartphone) noch Optimierungsbedarf haben (198 von 412 im Gegensatz zur Schweiz mit 232 von 414), schneiden jedoch die Österreicher traditionell sehr gut im direkten Kontakt mit BewerberInnen ab. Besonders deutlich zeigt sich dies im internationalen Vergleich, wenn es um die Beantwortung von Anfragen per E-Mail geht (57 % der Maximalpunkte).

Im Bereich Usability im Bewerbungsprozess (Überprüfung des Vorhandenseins und der Qualität unterschiedlicher Bewerbungskanäle, wie zum Beispiel E-Mail, Online- Bewerbungsformular oder Social-Media-Bewerbung) liefern die Österreicher mit 57 % der Maximalpunkte die besseren Ergebnisse als Deutsche (54 %) oder Schweizer (44 %).

 

Hier das Top-Ergebnis:

 

D-A-CH

Ranking

 

Punktezahl in Prozent

 

Ranking National

 

Arbeitgeber

 

Land

 

Siegel

1 92,5 1 PwC Österreich GmbH Österreich gold
2 91 2 BDO Austria GmbH Österreich silber
3 90,5 3 ISS Facility Services GmbH Österreich gold
4 88,5 1 OTTO (GmbH & Co KG) Deutschland gold
5 87,5 4 Eurest Restaurationsbetriebs-GmbH Österreich gold
6 87 5 Österreichische Lotterien GesmbH Österreich gold
7 86 6 Deloitte Österreich Österreich silber
 

8

 

86

 

7

LKW WALTER Internationale Transportorganisation AG (WALTER GROUP)  

Österreich

 

gold

9 86 8 HOFER KG Österreich gold
10 85,5 9 voestalpine AG Österreich gold
11 85 1 PwC Schweiz Schweiz gold
 

12

 

84,5

 

10

Raiffeisenlandesbank Oberösterreich AG  

Österreich

 

gold

13 84,5 11 Österreichisches Verkehrsbüro AG Österreich silber
14 83,5 12 BAWAG P.S.K. AG Österreich silber
15 83,5 2 Deloitte Deutschland gold
16 83 13 KTM AG Österreich gold
17 82,5 3 ALTANA AG Deutschland gold
18 82,5 14 EY Österreich Österreich silber
19 82 15 FunderMax GmbH Österreich gold
 

20

 

82

 

16

WOLF THEISS

Rechtsanwälte GmbH & Co KG

 

Österreich

 

gold

 

Weiterführende Informationen zur Studie sowie das D-A-CH-Ranking stehen unter folgendem Link zur Verfügung:

http://www.bestrecruiters.at/aktuelles/downloads

 

Teilnahme an der BEST-RECRUITERS-Studie 2018/19

 

In Kürze beginnt der neunte Durchgang der BEST-RECRUITERS-Studie in Österreich, im Zuge dessen die 500 umsatz- und mitarbeiterstärksten Unternehmen des Landes auf ihre Recruiting-Qualität untersucht werden. Für all jene Arbeitgeber, die nicht zu den 500 größten Arbeitgebern zählen, besteht bis 31.07.2018 die Möglichkeit, durch eine Anmeldung an der Studie teilzunehmen. Mehr Informationen finden Sie unter: http://www.bestrecruiters.at/aktuelles/teilnahme

 

Über BEST RECRUITERS:

 

Die BEST-RECRUITERS-Studie untersucht die Recruiting-Qualität unter den Top- Arbeitgebern in Österreich, Deutschland und der Schweiz und ist die fundierteste und am breitesten angelegte wissenschaftliche Untersuchung in diesem Thema. BEST RECRUITERS bietet neben der jährlichen Studie auch individuelle Studienberichte als Unterstützung an. Ausgezeichnete Recruiting-Qualität steht für einen hohen Professionalisierungsgrad aller Maßnahmen zur Personalbeschaffung eines Arbeitgebers. Hierfür vergibt BEST RECRUITERS Gold-, Silber- und Bronze-Zertifikate und Qualitätssiegel.

 

 

Studie „Azubi-Recruiting Trends 2018“ mit neuem Teilnehmerrekord / Ausbildungs-Akteure bedingt digitalisierungsreif

Duale Ausbildung: Fordern bleibt Trumpf

Christoph Beck

Zwar werden überall Rufe über den „Azubi-Mangel“ laut, dennoch richten Ausbildungsbetriebe in Stellenanzeigen wie in Bewerbungsgesprächen das Augenmerk vor allem auf “Auswahl”, anstatt den Bewerbern eine attraktive Berufsperspektive zu bieten. Das ist das Ergebnis der doppelperspektivischen Studie Azubi-Recruiting Trends 2018. Für die von Prof. Dr. Christoph Beck begleitete bundesweite Befragung zur dualen Ausbildung hat der Solinger Ausbildungsspezialist u-form Testsysteme insgesamt 5.537 Azubi-Bewerber, Auszubildende und Ausbildungsverantwortliche befragt. Das Team von meinestadt.de mit der Azubi-App TalentHero hat die Befragung in diesem Jahr erstmalig unterstützt.Was ist Azubi-Bewerbern in Stellenanzeigen besonders wichtig?

Arbeitgeberimage: Unternehmen müssen für Mitarbeiter und Bewerber attraktiver werden

  • Rudi Bauer, StepStone Österreich
    Rudi Bauer

    Gut zwei Drittel aller Österreicher finden ihren Arbeitgeber attraktiv

  • Beste Arbeitgeber in Westösterreich, Wien schneidet am schlechtesten ab
  • Beim Arbeitgeberimage besteht noch großes Verbesserungspotential
  • Frauen: Attraktive Arbeitgeber punkten mit flexiblen Arbeitszeiten und Teamspirit
  • Authentischer Firmenauftritt steigert Attraktivität bei Bewerbern
  • Facebook-Präsenz und klassische Unternehmenswerbung floppen

Die gute Nachricht zuerst: Österreichs Arbeitnehmer sind zufrieden – zumindest, was ihren eigenen Arbeitgeber betrifft. Wie die aktuelle Employer Branding Studie von StepStone Österreich zeigt, sind gut zwei Drittel (69,9 %) aller Befragten überzeugt, bei einem sehr oder eher attraktiven Arbeitgeber zu arbeiten. Im Geschlechtervergleich sind vor allem Frauen überzeugt von ihrem Arbeitgeber: Jede Dritte (32,7 %) sieht ihr aktuelles Unternehmen in einem positiven Licht – aber nur gut ein Viertel der befragten Männer (26,3 %).

Jeder Dritte kann sich ein Leben ohne Social Media nicht mehr vorstellen

Dr. Bernhard Rohleder
  • 9 von 10 Internetnutzern sind in sozialen Netzwerken unterwegs
  • Jüngere bevorzugen vor allem Instagram, Snapchat und YouTube
  • Social Media kann Blick auf Meinungen fernab der eigenen Lebenswelt öffnen 

Private und berufliche Kontakte pflegen, Fotos teilen, Live-Videos senden: Mehr als jeder Dritte (38 Prozent) kann sich ein Leben ohne Social Media nicht mehr vorstellen. Unter den 14- bis 29-Jährigen ist es sogar jeder Zweite (49 Prozent). Das geht aus einer repräsentativen Umfrage unter 1.212 Internetnutzern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hervor, die heute in Berlin vorgestellt wurde.

Analyse: Robot Recruiting auf dem Stellenmarkt kaum messbar

Lukas Erlebach

Robot Recruiting: Nachfrage nach HR-Experten wächst um ein Drittel, Soft Skills werden zwanzig Mal häufiger verlangt als Recruiting Tools

Joblift untersucht den Stellenmarkt im HR und Recruiting Bereich

Selbstlernende Algorithmen und Künstliche Intelligenz verändern die HR-Welt sowie den gesamten Bewerbungsprozess. Das sogenannte Robot Recruiting treibt die Automatisierung voran und wirft die Frage auf: Könnten intelligente Maschinen den menschlichen HR-Spezialisten oder Recruiter in Zukunft ersetzen? Die Jobplattform Joblift analysierte alle 14 Millionen Stellenanzeigen der letzten 24 Monate und fand heraus, dass die Nachfrage nach Mitarbeitern im Personalbereich ungebrochen steigt.

Diskriminierung durch Online-Plattformen: Forscher raten von Verboten ab

Prof. Dr. Jan Krämer

Ökonomen aus Passau und ein Jurist der Universität Namur in Belgien haben im Auftrag des Brüsseler Think Tanks CERRE Praktiken von Online-Plattformen wie gesponserte Suchergebnisse und das Bevorzugen eigener Dienste untersucht. Die Empfehlung der Forscher: Anstelle von generellen Verboten sollten die EU-Wettbewerbsbehörden bestehende Regeln effizienter anwenden und für mehr Transparenz sorgen.

Ineffiziente Systeme und ein schlechtes Management mindern Produktivität am Arbeitsplatz

  • Steven van Tuijl

    Mehrheit der Arbeitnehmer benennt ineffiziente Systeme und Prozesse als Produktivitätskiller am Arbeitsplatz, gefolgt von veralteter Technologie und schlechtem Management

  • Nur 48 % der Arbeitnehmer sind die meiste Zeit produktiv
  • Vor allem Arbeitnehmer der IT & Telekommunikationsbranche von Unproduktivität am Arbeitsplatz betroffen

Social Media, zu viele Meetings oder das private Handy – Produktivitätskiller lauern im Arbeitsalltag überall. Das dritte Jahr in Folge untersucht ´The Workforce View in Europe 2018´ im Auftrag von ADP, welche Faktoren die Produktivität am Arbeitsplatz tatsächlich beeinflussen. Im Rahmen dieser neuesten Studie wurden über 1.300 Arbeitnehmer unterschiedlichster Branchen in ganz Deutschland zu ihren Gedanken, Einstellungen und Hoffnungen in Bezug auf die Zukunft der Arbeit befragt.

Nur noch schnell ein Tweet – digitale Ablenkungen am Arbeitsplatz

  • Soziale Medien und Nachrichten-Apps sind die größten Ablenkungsfaktoren
  • Ständige Störungen beeinflussen die Qualität der eigenen Arbeit
  • Mit einigen Tipps und Tricks bekommt man die Ablenkungen in den Griff

Noch schnell ein paar WhatsApp-Nachrichten beantworten, kurz in die Facebook-Timeline schauen und – ach, was soll’s – im Twitter-Feed gibt es sicher auch interessante Neuigkeiten. Das kommt Ihnen bekannt vor? Dann geht es Ihnen wie Millionen anderer Berufstätigen auch.

Digitale Ablenkung

When Privacy Overtakes Sharing – Why Job Hunting is the Last Taboo

Paul D'Arcy
Paul D’Arcy, Senior Vice President Marketing, Indeed.com

In an age of status updates and sharing our lives on social media, looking for a new job remains a taboo subject, according to research by the world’s largest job site Indeed. The study, Privacy of Job Search, surveyed 10,000 job seekers and found that two thirds (65%) worry that others will find out they are looking for a new job.
Indeed commissioned the study in nine countries to spotlight individuals’ concerns about the job search process. After family and health, a job or career is one of the most important aspects of a person’s life. The results reveal global patterns of anxiety, triggers for these fears and how deeply personal and private job search is, with variations by country.

Digitales Entwicklungsland statt #Neuland

Dwight Cribb
Dwight Cribb

Von Platz 15 auf 17 ist Deutschland in seiner digitalen Wettbewerbsfähigkeit abgerutscht. Das einstige „Neuland“ (Merkel in 2013) hat sich zum „Entwicklungsland“ entwickelt.

Woran liegts`s denn? Der Breitbandausbau läuft schleppend und bedroht unsere Zukunft als Industriestandort 4.0 – gute Beispiele zur „Internetmisere“ brachte die Wirtschaftswoche. Zweiter Grund: Die digitale Ignoranz deutscher Manager – rund 62 % gaben laut Bitkom-Studie an, noch nie von dem Begriff Plattform-Ökonomie gehört zu haben.

Stellenanzeigen schnell generieren und streuen

Moderne Bewerbermanagement-Systeme wie HR4YOU-TRM unterstützen die Personalabteilung dabei Stellenangebote schnell zu erstellen und von den jeweiligen Fachabteilungen freigegeben zu lassen. Das passiert entweder per Mail/Link oder einen eigens für die Fachabteilungen eingerichteten Zugang. Die Stellenanzeigen werden dabei vom Layout und Design her ans CI des Unternehmens angepasst und über einen Datenstrom direkt in die Website des Unternehmens eingebunden.

picture_HR4YOU_Tipp

Social Media und Reputationsmanagement an Hochschulen

MSW & Partner
Christian Kramberg

Alumni-Preis „Premium D-A-CH“ 2017 alumni-clubs.net verleiht zum siebten Mal eine Auszeichnung für vorbildliche Alumni-Konzepte

 

alumni-clubs.net e.V. (acn) verlieh bereits in den letzten Jahren sechs Mal den Alumni-Preis „Premium D-A-CH“ mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten. Auch mit der für das Jahr 2017 vorgesehenen Auszeichnung will der Verband professionelle und nachhaltige Alumni-Konzepte sowie deren operative Umsetzung in Hochschulen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Alumni-Vereinen honorieren, ebenso zu einer weiteren professionellen Alumni-Arbeit auf hohem Niveau motivieren.

Das sind sie, die Recruiting Trends für 2017! Datenbasiert und im 5 Jahresvergleich

Wolfgang Brickwedde ist Director des Instituts for Competitive Recruiting in Heidelberg
Wolfgang Brickwedde

Was sind die Recruiting Trends für 2017?

Welche Bedeutung haben z.B. Active Sourcing, Employer Branding, Robot Recruiting, Algorithmen, Bewerbermanagementsysteme, E-Recruiting, Recruiting Controling oder Jobbörsen wirklich für ein erfolgreiches Recruiting?

Basierend auf mehr als 5 Jahren (2012-2016) Recruiting Studien kann das ICR exklusive Informationen und Trends zum Thema Recruiting aufzeigen. Jedes Jahr wurden mehr als 10.000 Unternehmen aller Größenklassen und Branchen befragt, wo die Reise im Recruiting hingeht. Die Beteiligung der Arbeitgeber liegt in den Jahren 2012-2016 zwischen ca. 500-900, so dass die Untersuchungen auf einer breiten Basis stehen. Aus diesen gesammelten Angaben lassen sich Trendlinien erkennen.