Spiegel

Ungleichheit: Medienberichte verunsichern Bürger

Matthias Diermeier / Henry Goecke / Judith Niehues / Tobias Thomas

Matthias Diermeier
Matthias Diermeier

Die Medien berichten seit einigen Jahren immer häufiger über Ungleichheit, obwohl sich die Verteilung von Einkommen und Vermögen in Deutschland kaum verändert hat.

Das belegt eine gemeinsame Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und von EcoAustria. Die Studie zeigt zudem, dass die Berichterstattung die Menschen verunsichert – zumindest kurzfristig.

Personalpolitik: Rambo-Management am Boden und in der Luft

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Ethische Unternehmenskultur hat einen schweren Stand

Pünktlich ab dem 1. Januar 2016 soll es in den Führungsetagen deutscher Unternehmen vornehmlich um den aktuellen Hype, die Unternehmenskultur gehen. Nach Social Media Recruiting, Employer Branding, Candidate Experience, Arbeiten 4.0 rollt nun also das nächste Lieblingsthema der sogenannten Trend-Experten auf uns zu – und Online-Medien spielen nur zu gerne mit. Mittlerweile haben Spiegel, ZEIT, Wirtschaftswoche oder WELT erkannt, dass mit dem Schlagwort „Unternehmenskultur“ viele leere Zeilen zu füllen sind – Wiederholungen inklusive. Für die Extrem-Fälle der Unternehmenskultur, wie sie sich speziell in der Personalpolitik oder dem Umgang mit Mitarbeitern darstellen, bleibt dagegen nur wenig Platz.

Fachkräftemangel und Demografiewandel: Worthülsen befeuern Diskussionen über Arbeitsmarktpolitik

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Alle Alarmglocken müssen läuten, wenn in den Medien Formulierungen wie „Angesichts des Fachkräftemangels und des Demografiewandels“ auftauchen. Was oft folgt, ist eine gnadenlose Verstärkung des aktuellen medialen Hypes gekoppelt mit einer fehlenden Begründungen und Nachweisen, weshalb das so ist. An dem Mythos Fachkräftemangel hat Personal-Experte und Buchautor Martin Gaedt stark gerüttelt und die Widersprüche zwischen Hype und Realität aufgedeckt. Doch wie sieht es aus mit dem zweiten Mantra, dem Demografiewandel? Könnte der Recruiting-Ansatz von Google und der Lake Wobegon-Effekt eine Alternative sein?

BA-Chef Weise: „Das Führen über Ziele hat sich bewährt

Frank-Jürgen Weise, Bundesagentur für Arbeit
Frank-Jürgen Weise, Bundesagentur für Arbeit

Der „Spiegel“ berichtete am 7. Juli 2013 erneut über angebliche Missstände bei der Bundesagentur für Arbeit (BA). Es wird behauptet, das Zielsystem führe dazu, dass nur für Zahlen gearbeitet würde. Trotz Hinweisen aus dem eigenen Hause, würde auf Fehlentwicklungen nicht reagiert. die Vorwürfe sind nicht neu und zeigen einmal mehr, dass das Zielsystem der BA nicht immer richtig verstanden wird. Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der BA: „Das Führen über Ziele hat sich bewährt. Auch der Bundesrechnungshof (BRH) hat das bestätigt. Hier ist die BA im öffentlichen Bereich vorbildlich.“

BA-Chef Weise: „Wir arbeiten für Menschen und nicht für Zahlen“

Frank-Jürgen Weise, Bundesagentur für Arbeit
Frank-Jürgen Weise, Bundesagentur für Arbeit

Der „Spiegel“ berichtet heute über einen Prüfbericht des Bundesrechnungshofes (BRH) zum Thema „Steuerung der Zielerreichung“ in der Bundesagentur für Arbeit (BA). Darin sind kritische Hinweise zum Umgang mit Kennzahlen und Zielen enthalten, die der  „Spiegel“ aufgreift. Der Bericht liegt seit November vergangenen Jahres vor. Er beruht auf der Prüfung von sieben Arbeitsagenturen.

Unternehmen suchen händeringend Frauen

Personalberater Christian M. Böhnke im “SPIEGEL”-Interview über den „Wettbewerbsfaktor Frau”

Christian M. Böhnke

Hamburg. In einem Interview mit dem Hamburger Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL hat der Personalberater Christian M. Böhnke auf die deutlich gestiegene Nachfrage der Unternehmen nach hochqualifizierten Frauen hingewiesen. Hochqualifizierte Frauen seien heute „zu einem wesentlichen Wettbewerbsfaktor” für Unternehmen geworden – nicht zuletzt auch deshalb, weil Firmen mit Frauen in der Chefetage “erwiesenermaßen erfolgreicher” seien.

Hasta la vista, Boss

Arbeitsdirektor von HOCHTIEF legt Mandat nieder

Dr. Burkhard Lohr

Burkhard Lohr, Finanzchef und Arbeitsdirektor der Hochtief AG, hat sein Vorstandsmandat mit Wirkung zum 18. Oktober niedergelegt.

Der Abgang von Lohr steht in direktem Zusammenhang mit der Machtübernahme bei HOCHTIEF durch den spanischen Mitwettbewerber ACS. Vorausgegangen war ein monatelanger Übernahmekampf – dem sich HOCHTIEF am Ende erfolglos widersetzte. Und am Ende gibt es den „goldenen Handschlag“ für Lohr:  er macht von seinem Sonderkündigungsrecht im Zusammenhang mit dem Überschreiten der 30-Prozent-Anteilsschwelle von ACS an Hochtief Gebrauch.  Der scheidende Finanzchef kann mit einer hohen Abfindung rechnen.