Trendence Graduate Barometer

Landflucht: Nachwuchsjuristen suchen ihr Karriereglück in der Großstadt

Holger Koch
Holger Koch

Wunscharbeitgeber der Juristen ist das Auswärtige Amt  + Großkanzleien werden beliebter + Referendariat: Drum prüfe, wer sich länger bindet + Brain Drain in andere Wirtschaftsbereiche + Legal Tech: Digitals für die Zukunftssicherung der Kanzleien

Neun von zehn Nachwuchsjuristen wollen in einer der fünf großen Metropolregionen Deutschlands arbeiten und wohnen. Nur zehn Prozent entscheiden sich für andere Städte oder ländliche Regionen. Das zeigt sich auch bei der Wahl ihrer Wunscharbeitgeber: Das Auswärtige Amt führt das Ranking der beliebtesten Arbeitgeber der Nachwuchsjuristen an, gefolgt von Freshfields Bruckhaus Deringer, der Europäischen Kommission, dem Bundeskriminalamt und Hengeler Mueller – allesamt Arbeitgeber, die in den Metropolregionen Deutschlands oder im Ausland angesiedelt sind. Zu diesen Ergebnissen kommt das trendence Graduate Barometer, eine Studie, die das trendence Institut jährlich unter 2.200 Nachwuchsjuristen durchführt, darunter Studenten, Referendare und junge Volljuristen. Das vollständige Ranking ist ab sofort unter www.trendence.com abrufbar.

Top-Arbeitgeber Österreichs sind Red Bull und Google

Bernhard Vierhaus
Bernhard Vierhaus

Öffentlicher Sektor dominiert die Top 10 + Beratungsunternehmen profitieren vom Karrierestreben der Absolventen + Chemie- und Pharmaindustrie bei Technikern beliebt + Digitale Kompetenzen bringen schnelle Jobzusage + Geld wird Absolventen wichtiger


Österreichs Studierende haben gewählt: Red Bull ist der beliebteste Arbeitgeber der Wirtschaftswissenschaftler, Google ist der Top-Arbeitgeber der Techniker. Die BMW Group landet bei den Studierenden beider Fachbereiche auf Rang 2. Die Top 3 komplettieren Google bei den Wirtschaftswissenschaftlern und Siemens bei den Technikern. Das ist das Ergebnis des diesjährigen trendence Graduate Barometers. Im Rahmen der Studie haben 12.000 abschlussnahe Studierende von 31 Hochschulen in ganz Österreich über ihre Wunscharbeitgeber abgestimmt. Die vollständigen Rankings sind ab sofort unter www.oesterreichs100.at abrufbar.

Österreichs Studierende sind mit Career Service ihrer Hochschule unzufrieden

Bernhard Vierhaus
Bernhard Vierhaus
  • Hochschulen tun noch zu wenig dafür, ihre Studierenden auf den Arbeitsmarkt vorzubereiten
  • Chance für Arbeitgeber
  • Win-Win-Situation durch Hochschulmarketing
  • Studierende erwarten Stellenangebote und Gastvorlesungen


Acht von zehn Studierenden sind mit ihrer Hochschule im Großen und Ganzen zufrieden. Allerdings tun Hochschulen noch zu wenig dafür, ihre Studierenden auf das Arbeitsleben vorzubereiten: Der Career Service, der Praxisbezug des Studiums sowie die Kooperation der Hochschulen mit der Wirtschaft erhalten von den Studierenden schlechte Noten. Das ist das Ergebnis des trendence Graduate Barometers, einer Studie unter 7.700 abschlussnahen Studierenden von 32 Hochschulen in ganz Österreich, darunter Universitäten und Fachhochschulen.

Absolventenstudie: Audi ist beliebtester Arbeitgeber, Geschlechter­kluft bei Gehalt und Kinderbetreuung

Könnten Deutschlands Hochschulabsolventen sich ihren ersten Arbeitgeber aussuchen, wür­den sie bei Audi oder BMW anfangen. Das geht aus Deutschlands größter Absolventen­­­befragung hervor, dem trendence Graduate Baro­me­ter. Für die Studie wurden über 37.000 abschluss­nahe Studierende zu ihren Karriereplänen befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass Männer und Frauen bei der Wahl ihres ersten Jobs unterschiedliche Kriterien anlegen. Vor allem bei den Themen Familie, Arbeitszeit und Gehalt sind die Geschlechter sich uneins. Die Studienergebnisse er­scheinen exklusiv in der Mai-Ausgabe des manager magazins.