Artikel-Schlagworte: „Uber“

Entleitung: Die dunkle Seite des Personalmanagement

Rechtsanwalt Dr. Christoph Abeln. Der Autor arbeitet als Fachanwalt für Arbeitsrecht und vertritt unter anderem Führungskräfte der Commerzbank.

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Arbeitsrechtliche Tricks: Wie die Commerzbank Führungskräfte aus dem Job drängt

Die „Entleitung“ ist ein Entzug von Personalverantwortung und anderen Führungsaufgaben. Diese dunkle Seite des Personalmanagements wurde nun von Christoph Abeln in einem Gastkommentar im Manager Magazin in das grelle Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit gezerrt: „Wie die Commerzbank Führungskräfte aus dem Job drängt“. Doch die Brisanz des Artikels nimmt erst im letzten Satz des Artikels seinen erleuchtenden Lauf.

In dem unscheinbaren Satz heißt es: Die Commerzbank lehnte auf Nachfrage von manager-magazin.de eine Stellungnahme ab.

Das ist kein Dementi, das ist keine Bestätigung, das ist einfach nur Personalmanagement ohne Rückgrat – ohne Rücksicht auf die betroffenen Personen oder das Arbeitgeberimage.

Doch der Reihe nach: Was war passiert?

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Retention ist wichtiger als Recruiting

Gerhard Kenk

Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Wenn die Ergebnisse einer Mitarbeiterumfrage das Licht der Öffentlichkeit erblicken, ist das wie eine seltene Sternschnuppe am großen Firmament der Personalpolitik. Und wenn es sich dabei um einen bekannten DAX-Konzern wie die Deutsche Bank handelt, werden die Ohren gespitzt. So war sichergestellt, dass der Bericht von Markus Frühauf in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über die Ergebnisse der Befragung von Konzernmitarbeitern die höchste Aufmerksamkeit erzielte.

Schlechte Stimmung, ohne Leidenschaft, Konzernumbau ohne Ende, Sparmaßnahmen, Skandale und Rechtsstreitigkeiten mussten sich zweifellos auch in den Meinungsbildern der Mitarbeiter niederschlagen. Die wirkliche Brisanz liegt jedoch in den Schlussfolgerungen, die sich aus der Loyalitätsfrage ergeben.

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Der Absturz des Uberfliegers: Gründer-CEO Kalanick wird geschasst

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Unternehmenskultur in der Praxis

Travis Kalanick, Chief Executive Officer von Uber, dem Personenbeförderungsservice-Unternehmen, welches er 2009 gründete und in einen Transport-Koloss entwickelte, ist von seinem Job als CEO zurückgetreten. Eine Aktionärs-Revolte ließ Kalanick keine andere Wahl. Fünf wichtige Investoren trafen sich und forderten Kalanicks sofortigen Rücktritt. Im Mittelpunkt der Kontroverse standen nicht etwa die Geschäftsergebnisse oder die rechtlichen Auseinandersetzungen in einigen Ländern, in denen Uber seinen disruptiven Taxi-Service anbot, sondern die problematische Unternehmenskultur des Internet-Konzerns.

Travis Kalanick

Travis Kalanick

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IT-Sicherheit, Cloud Computing und Internet of Things sind Top-Themen des Jahres in der Digitalwirtschaft

Dr. Bernhard Rohleder

Dr. Bernhard Rohleder

  • Digitalisierung stellt neue Herausforderungen an die Sicherheit
  • Digitale Plattformen als Trend-Thema auf Anhieb unter den Top-Ten
  • Aufsteiger im Vergleich zum Vorjahr ist Künstliche Intelligenz

IT-Sicherheit und Cloud Computing sind die wichtigsten Themen für die Digitalwirtschaft im Jahr 2017. Es folgen das Internet of Things sowie Industrie 4.0 auf den weiteren Plätzen. Aufsteiger des Jahres ist das Thema Künstliche Intelligenz.

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Plattformen sind das beherrschende Geschäftsmodell der digitalen Wirtschaft

Dr. Holger Schmidt

Dr. Holger Schmidt

Von Dr. Holger Schmidt, Netzökonom

Der Plattform-Index der besten Internet-Aktien

Plattformen sind das beherrschende Geschäftsmodell der digitalen Wirtschaft. 5 der 10 wertvollsten Unternehmen der Welt und 7 der 10 höchstbewerteten Startups der Welt sind mit diesem Modell erfolgreich. Längst beschränken sich Plattformen nicht mehr auf die Konsumentenmärkte; auch im B2B-Geschäft sind Unternehmen wie GE und Siemens oder Startups wie Trademachines auf dem Weg in die Plattform-Ökonomie.

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Sharing Economy: Der Traum von der digitalen Einheit

Die unterschiedliche Anwendung von Gesetzen in den EU-Ländern behindert häufig das Wachstum von Online-Plattformen, allen voran von Angeboten der Sharing Economy wie AirBnB oder Uber. Die Europäische Kommission will endlich einheitliche Regeln schaffen – ohne extreme Geschäftsbeschränkungen. Das ist richtig und überfällig.

Sharing Economy

Die EU-Länder regulieren Sharing-Plattformen wie AirBnB bisher ganz unterschiedlich. Die Kommission will das ändern. Foto: GoodLifeStudio/iStock

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Arbeitsplatz Online-Startup: Europa braucht den Mittelweg

Digital Single Market Strategy at the European CommissionOnline entstehen immer mehr Marktplätze für Daten, Waren und Dienstleistungen. Bislang sind diese Plattformen allerdings nicht oder falsch reguliert. Das muss die Europäische Union schnellstmöglich ändern, fordert das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) in einer neuen Analyse. Die IW-Experten plädieren für einen Balanceakt zwischen Rechtssicherheit und Innovationsförderung.

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