USEYE

Die Stellenanzeige als digitale Scharade

Melanie (Mitte) und Andreas Schubach werden für myazubi.de ausgezeichnet
Melanie (Mitte) und Andreas Schubach (rechts) werden für myazubi.de ausgezeichnet

Youtube für Azubis

von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Die Recruiting-Welt ist fasziniert von der Diskussion über die optimale Stellenanzeige. Gestaltete Stellenanzeige, mit Web 2.0 Elementen angereicherte Stellenanzeige oder einfach HTML pur – die Bandbreite ist breit gefächert. Hinzu kommt ganz aktuell auch der als Eye-Tracking umschriebene Sehtest für Stellenanzeigen, in der Form der Heat Map, produziert vom Visualisten-Experten USEYE. Die Liste der Protagonisten ist lang – und wächst immer noch: Frechmut-Autor Jörg Buckmann von den Verkehrsbetrieben Zürich und sein präferierter Dienstleister, Matthias Mäder von prospective media oder Dr. Wolfgang Achilles, Geschäftsführer der auf Fach- und Führungskräfte spezialisierten Jobbörse Jobware – sie fördern und fordern ein Umdenken beim Thema „Stellenanzeigen“. Wer als Arbeitgeber bei diesem Thema zurückbleibt und unverdrossen einfach nur schlechte Stellenanzeigen publiziert, riskiert es, von Henner Knabenreich in seiner wenig galanten Auszeichnungsinitiative „Goldene Runkelrübe“ an den Pranger gestellt zu werden.

Konventionelle Stellenanzeigen verfehlen Informatiker und Ingenieure

Dr. Wolfgang Achilles, Jobware
Dr. Wolfgang Achilles, Jobware

Neue Eye-Tracking-Studie der Jobbörse Jobware zeigt: MINT’ler lesen Online-Stellenanzeigen nur noch quer

Paderborn – Informatiker und Ingenieure lesen Online-Stellenanzeigen nicht mehr linear von oben nach unten. Darauf sollten sich Arbeitgeber einstellen. Wie eine neue Eye-Tracking-Studie der Jobbörse Jobware in Kooperation mit USEYE zeigt, springen ihre Augen bei jedem Jobinserat kreuz und quer über den Text. Nur 34 Prozent von ihnen gelangen bis zum Ende, 66 Prozent nicht.

Frauen trauen sich weniger zu als Männer

Dr. Wolfgang Achilles, Jobware
Dr. Wolfgang Achilles, Jobware

Eine neue Eye-Tracking-Studie von Jobware zeigt, dass Männer eigene Defizite schneller ausblenden

Paderborn – Frauen lassen sich manchen erstklassigen Job entgehen, weil sie sich oftmals von Stellentiteln und Anforderungsbeschreibungen in Jobinseraten einschüchtern lassen. Männer suchen hingegen nach – nicht selten zu großen – Herausforderungen. Das zeigt eine neue Eye-Tracking-Studie der Jobbörse Jobware in Kooperation mit USEYE. Frauen beschäftigen sich weitaus intensiver als Männer mit dem Anforderungsprofil (2,34 Sekunden) von Stellenanzeigen in der Erstkontaktphase (5 Sekunden) als Männer. Diese schauten im Durchschnitt schon nach 1,17 Sekunden weg.