Vermittlungsgutschein

Vermittlungsgutschein – Das müssen Sie wissen

Wenn es um die Vermeidung von Arbeitslosigkeit geht, spielt vor allem der Vermittlungsgutschein eine entscheidende Rolle. Der Vermittlungsgutschein ist eine Maßnahme der Agentur für Arbeit, die das Ziel verfolgt, eine bestehende Arbeitslosigkeit zu beenden oder eine drohende abzuwenden. Grundsätzlich kann diese Förderung von jedem beantragt werden. Allerdings müssen für die Bewilligung einige Voraussetzungen erfüllt werden.

Was ist der Vermittlungsgutschein?

Arbeitslosigkeit und Depressionen sind zwei Probleme, die nicht selten miteinander verknüpft sind. Bricht die Arbeit als wichtiger Pfeiler des menschlichen Daseins weg, steigt die Gefahr, eine psychische Krankheit wie Depressionen zu bekommen. Umso wichtiger ist es also, eine bestehende Arbeitslosigkeit zu bekämpfen. Weiterbildungen sind eine gute Chance, mit mehr Qualifikationen potentielle Arbeitgeber zu beeindrucken. Doch da sie nicht selten mit hohen Kosten einhergehen, kann hierfür staatliche Unterstützung beantragt werden.

Der Vermittlungsgutschein soll Arbeitslosen dabei helfen, mit einer geförderten Weiterbildung einen Job zu finden. Innerhalb kürzester Zeit kann man sich so wertvolle neue Kenntnisse aneignen. Doch was muss beim Vermittlungsgutschein beantragen beachtet werden?

Vermittlungsgutscheine werden selten eingelöst – Gutscheininhaber finden fünfmal häufiger ohne privaten Vermittler einen Job

Sarah Bernhard

Nürnberg. Von den jährlich fast 800.000 ausgegebenen Vermittlungsgutscheinen werden weniger als zehn Prozent eingelöst, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Am ehesten profitieren von Vermittlungsgutscheinen Jüngere, Männer, Ostdeutsche, Personen mit Berufs­ausbildung, kurzen Arbeitslosigkeitsdauern und mehrjähriger Berufserfahrung. Gutscheininhaber finden jedoch fünfmal häufiger ohne privaten Vermittler einen Job.