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Ein halbes Jahr NetzDG: Bitkom zieht ernüchternde Bilanz

Dr. Bernhard Rohleder

■   Unternehmen legen erstmals Löschberichte vor
■   Rohleder: „Dokumente rechtsstaatlichen Versagens“

Seit dem 1. Januar 2018 müssen Soziale Netzwerke ihren Nutzern ermöglichen, sich bei den jeweiligen Unternehmen über rechtswidrige Inhalte zu beschweren. Dies verlangt das sogenannte „Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken“, kurz: Netzwerkdurchsetzungsgesetz oder NetzDG. Zwar ist weiterhin unklar, für welche Netzwerke genau das NetzDG gilt, doch haben die auf jeden Fall betroffenen Unternehmen wie Facebook, Twitter und Youtube jetzt erstmals ihre Berichte vorgestellt. Darin informieren sie über gelöschte Inhalte und Beschwerdeverfahren der vergangenen sechs Monate, wie es das NetzDG vorschreibt.

Bitkom kritisiert Entwurf zur neuen EU-Urheberrechtsrichtlinie

  • Rohleder: „Mit Upload-Filtern überschreitet die EU erstmals die Grenze zwischen Kontrolle und Zensur.“
  • EU-Vorhaben geht aus Bitkom-Sicht in falsche Richtung

Die EU verhandelt derzeit eine neue Richtlinie zum Urheberrecht. Am 20. Juni 2018 stimmt der Rechtsauschuss im Europäischen Parlament über den Richtlinienentwurf ab und stellt damit die Weichen für die finalen Verhandlungen im Ministerrat. Aus Sicht des Digitalverbands Bitkom würde der aktuelle Richtlinienentwurf die freie Kommunikation im Internet massiv einschränken und die Digitalwirtschaft Europas langfristig schädigen. „Die EU will Uploadfilter einführen und überschreitet damit erstmals die Grenze zwischen Kontrolle und Zensur“, kommentiert Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder die Pläne.

Dr. Bernhard Rohleder

Jeder Dritte kann sich ein Leben ohne Social Media nicht mehr vorstellen

Dr. Bernhard Rohleder
  • 9 von 10 Internetnutzern sind in sozialen Netzwerken unterwegs
  • Jüngere bevorzugen vor allem Instagram, Snapchat und YouTube
  • Social Media kann Blick auf Meinungen fernab der eigenen Lebenswelt öffnen 

Private und berufliche Kontakte pflegen, Fotos teilen, Live-Videos senden: Mehr als jeder Dritte (38 Prozent) kann sich ein Leben ohne Social Media nicht mehr vorstellen. Unter den 14- bis 29-Jährigen ist es sogar jeder Zweite (49 Prozent). Das geht aus einer repräsentativen Umfrage unter 1.212 Internetnutzern ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom hervor, die heute in Berlin vorgestellt wurde.

Employer Branding mit Youtube

Es ist eigentlich eine Binsenweisheit, dass sich das Video-Portal Youtube auch für Selbstdarstellungen eignet. Wenn es sich dann inhaltlich um einen Arbeitgeber oder Mitarbeiter handelt, wird das flugs in die Kategorie Employer Branding eingeordnet.  So zeigen zwei Beispiele von Karriereportale, wie sich das Innenleben des Arbeitslebens bei Indeed.de und Stepstone Deutschland darstellt. Bunt, lächelnde Mitarbeiter bei der Arbeit oder beim Firmenumzug mit magischen Umzugskisten – Hauptsache positiv. Ein beliebter Arbeitgeber allerdings scheint mit einem wirklich hausbackenen Arbeitgeber-Video partout keine Bewerber überzeugen zu wollen.

„Lernen und Arbeiten fließen immer mehr zusammen.”

Dr. Eberhard Niggemann, Weidmüller
Dr. Eberhard Niggemann

Ein Interview mit Dr. Eberhard Niggemann, Leiter der Weidmüller Akademie

Buzzwords gehören zum Medienhype wie das Salz in die Suppe. Doch ständige Wiederholungen klingen hohl und eintönig wie ein Mantra, ein „Klangkörper“ einer spirituellen Kraft, die sich durch meist repetitives Rezitieren im Diesseits manifestieren soll. Dr. Eberhard Niggemann erläutert im Interview, wie Industrie 4.0, Digitalisierung oder Roboter ganz konkret bei Weidmüller, einem Hidden Champion aus Detmold (Ostwestfalen-Lippe) in der ganz und gar konkreten Welt eines Produktionsunternehmen zum Einsatz kommt.

Herr Dr. Niggemann, Industrie 4.0 und die Digitalisierung schreiten immer schneller voran. Manche Mitarbeiter sehen dieser Entwicklung mit Unwohlsein entgegen. Wie drücken sich Ängste der Mitarbeiter aus?

Kann Social Media Recruiting auch 2017 die Erwartungen erfüllen?

Social Media Recruiting Trends 2017: Experten-Interview mit Ralph Dannhäuser

Von Wolfgang Brickwedde, Institute for Competitive Recruiting

Hallo Ralph,

Ralph Dannhäuser
Ralph Dannhäuser

vielen Dank für Deine Bereitschaft zu einem Interview zu den ICR Recruiting Trends 2017. Du bist Herausgeber und einer der Autoren des Bestsellers „Praxishandbuch Social Media Recruiting“, das sich bereit in der zweiten Auflage als Standardwerk im deutschsprachigen Raum etabliert hat. Als einer der führenden Experten für Social Media Recruiting lade ich Dich ein, Deine Meinung und Erfahrungswerte mit den Social Media Recruiting Trends für 2017 aus den ICR Recruiting Trends 2017 abzugleichen.

Die Meinungsbildung verschiebt sich immer schneller ins Internet

Dr. Holger Schmidt
Dr. Holger Schmidt

Von Netzökonom Dr. Holger Schmidt

Die gedruckten Zeitungen sind die großen Verlierer des Medienwandels: Seit 2005 ist der Anteil der Menschen in Deutschland, die sich in einer Zeitung über das aktuelle Geschehen informiert haben, von 51 auf 35 Prozent gefallen. Dieser Bedeutungsverlust hat sich in dieser Dekade in absoluten Zahlen sogar beschleunigt, vor allem unter jungen Menschen: Sank der Anteil der Menschen, die gedruckte Zeitungen als ihre wichtigsten Informationsquellen bezeichneten, zwischen 2005 und 2009 nur um 2,7 Prozent im Jahr, hat sich dieser Wert seit 2010 auf durchschnittlich 4,7 Prozent im Jahr erhöht, zeigen Zahlen, die das Institut für Demoskopie Allensbach in seiner Computer- und Technikanalyse erhebt und mit freundlicherweise jedes Jahr zur Verfügung stellt.

Studie zur Kandidatenansprache über Social Media: An der Zielgruppe vorbei?

Prof.Dr. Thorsten Petry
Prof.Dr. Thorsten Petry

Bereits zum vierten Mal vergleicht die Social Media Personalmarketing Studie Kandidaten- und Unternehmensseite. Die Ergebnisse zeigen, dass Studenten und Absolventen diese Kanäle weit weniger nutzen als Fach- und Führungskräfte. Und die Unternehmen sind aktiver, als die Kandidaten selbst. Dennoch zeigt die Candidate Experience – die Erfahrungen, die Kandidaten während ihres gesamten Bewerbungsprozesses sammeln – viel Optimierungspotenzial.

Influencer Marketing: Personalmarketing profitiert von Multiplikatoren

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Jakob Osman

Von Jakob Osman

Das Influencer Marketing ist wohl einer der am schnellsten wachsenden Onlinemarketing-Disziplinen der letzten Jahre. Immer mehr Marketing-Entscheider setzen auf den Einfluss bekannter Persönlichkeiten. Gerade innerhalb der Produktwerbung nimmt dieser Trend ungeahnte Ausmaße an. Dabei ist Influencer Marketing weder neu noch eine absolute Trendwende. Bereits sehr Jahren nutzen Marken einflussreiche Persönlichkeiten für Produkte, Events und Kampagnen.

Im Online Marketing arbeiten und am Unternehmenserfolg teilnehmen

Online Marketing gehört die Zukunft – Berufe im Online Marketing sind abwechslungsreich und zukunftsträchtig. Die besten Jobs der Branche gibt es hier im Überblick

Online Marketing steigt weiter an – Fachpersonal wird dringend gesucht

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Online Marketing ist für alle Unternehmen, die auch in Zukunft erfolgreich sein wollen, ein wichtiges Instrument, um neue Kunden an Land zu ziehen. Durch das Online Marketing erwirtschaften die Firmen einen Großteil ihres Umsatzes. Dafür investieren sie auch fast ein Drittel ihres Budgets. In Deutschland besteht die Werbung im Internet vor allem aus der Suchwortvermarktung, der Displaywerbung und dem E-Mail Marketing. Die Interaktion mit dem Kunden soll in Zukunft noch mit Blogs, Videobeiträgen und interaktiver Kommunikation ausgebaut werden.

Weil die älteren Jobbörsen eigentlich nicht mehr so richtig funktionieren

Man kann über YouTube denken was man will, aber etwas ist schon überzeugend daran. Das Video-Portal YouTube mausert sich immer mehr zu einem wichtigen Profit-Center in der neuen Google-Organisation namens Alphabet – und es entwickelt sich zum Werbeträger für Bewegtbilder. Investoren bekommen feuchte Augen, wenn sie über die Risiken und Gewinnchancen der FANG Aktien (Facebook, Amazon, Netflix, Google) diskutieren – und die Entwicklung steht eigentlich erst so richtig am Anfang. Eigentlich ist Fang – neben anderen Bedeutungen, eine der Bantusprachen innerhalb der Benue-Kongo-Sprachen in Gabun, Kamerun, Kongo oder Äquatorialguinea. Aber vermutlich hatte Jim Cramer, der Erfinder dieses Acronyms, weniger exotische Sprachen als gar nicht so exotische Aktien im Kopf, als er diesen Begriff unter das Volks brachte.

Jobseite Indeed zeigt die Bedeutung jedes einzelnen Jobs in neuer internationaler Kampagne

Paul D'Arcy
Paul D’Arcy, Senior Vice President Marketing, Indeed.com

Indeed, die weltweit größte Jobseite, startet heute eine globale Markenkampagne in acht Ländern, einschließlich Deutschland. Unter dem Motto How the World Works zelebriert die Kampagne die Bedeutung jedes einzelnen Jobs und zeigt, wie Indeed jeden Tag Millionen von Kandidaten und Unternehmen zusammenführt. Drei neue Spots starten heute in TV und Digital und knüpfen an die erfolgreiche erste Markenkampagne Ende 2014 an.

Next Generation Mobile Recruiting Video zeigt den Bewerbungsprozess der Zukunft

Prof. Dr. Stephan Böhm
Prof. Dr. Stephan Böhm

In Kooperation mit der Hochschule RheinMain (Herrn Prof. Dr. Stephan Böhm) hat der Recruiting-Experte d.vinci eine Studie zum Thema “Next Generation Mobile Recruiting” realisiert. Die Ergebnisse sind in einem professionell produzierten Video zusammengefasst, welches deutlich macht, wie die Bewerbungsprozesse von morgen aussehen könnten.

HR Edge: Virtual Reality wird eine Spielwiese für das Personalmarketing

von Helge Weinberg

Augmented und Virtual Reality werden in Zukunft eine wichtige Rolle im Personalmarketing spielen. Zu diesem Schluss kommen vier Experten, die Crosswater-Redaktionsmitglied Helge Weinberg im Anschluss an die HR-Edge am 10. September in Hamburg befragt hatte. Für viele Besucher der mit rund 140 Teilnehmern völlig ausgebuchten Veranstaltung war das Ausprobieren dieser neuen Techniken ein Highlight der Veranstaltung. Ebenfalls im Mittelpunkt stand die Candidate Experience, wo auch für die Zukunft erheblicher Handlungsbedarf für HR gesehen wird.

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Online-Stellenmarkt Jobware feiert mit Fernsehpublikum: TV-Kampagne zum 19. Geburtstag

Dr. Wolfgang Achilles, Jobware
Dr. Wolfgang Achilles, Jobware

[Jobware TV-Spot]: Patrick hat ihn. Julia hat ihn auch. Wenn es ab Mai 2015 im Fernsehen heißt „Ich hab‘ den Job!”, dann hat Jobware gute Arbeit geleistet. Pünktlich zum 19. Geburtstag startet der Online-Stellenmarkt für Fach- und Führungskräfte seine TV-Offensive.

„Viele potenzielle Kandidaten schauen Fernsehen, ohne das mobile Endgerät aus der Hand zu legen. Hier sehen wir ein wachsendes Potenzial zur erfolgreichen Bewerberansprache. Mit der neuen TV-Kampagne positionieren wir uns als einer der führenden Stellenmärkte Deutschlands”, erklärt Dr. Wolfgang Achilles, Jobware-Geschäftsführer.