Aufsichtsräte: Mehr Verantwortung, zu wenig Gehalt

Dr. Alexander von Preen, Kienbaum
Dr. Alexander von Preen, Kienbaum

Gummersbach, 4. März 2009 Die Bezüge der Aufsichtsräte in Deutschland stagnieren, während sie in den Vorjahren noch moderat gewachsen sind. Im Durchschnitt erhielt ein Aufsichtsratsmitglied im Geschäftsjahr 2007 19.100 Euro. Allerdings wird die Arbeit von gut einem Viertel der Kontrolleure mit weniger als 5.000 Euro brutto vergütet, rund die Hälfte erhält nicht mehr als 10.000 Euro jährlich. Mehr als 40.000 Euro zahlen hingegen nur elf Prozent der Unternehmen ihren Aufsichtsratsmitgliedern. Das ergab die soeben veröffentlichte Aufsichtsratsstudie 2007/2008 der Managementberatung Kienbaum auf Basis von knapp 1.700 Unternehmen.

E-Learning setzt sich durch

Umfrage: Große Firmen setzen auf computergestütztes Lernen
Web 2.0-Tools bringen dem Markt einen neuen Schub
E-Learning führt zu Einsparungen

Hannover, März 2009
Die Mehrzahl der Großunternehmen setzt E-Learning zur Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter ein. Das ergab eine aktuelle Umfrage unter Personalverantwortlichen in den Top-500 Unternehmen im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Danach nutzen 55 Prozent der Unternehmen mit mehr 1.000 Beschäftigten das elektronische Lernen mit Computer und Internet. Mittelständische Firmen haben dagegen noch Nachholbedarf. Im Durchschnitt setzt bislang jeder vierte Mittelständler E-Learning ein. „E-Learning hat sich als fester Bestandteil der Aus- und Weiterbildung etabliert“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der Untersuchung auf der CeBIT in Hannover. „In der Wirtschaftskrise kann E-Learning die Personalbudgets ohne Qualitätsverlust bei der Fortbildung spürbar entlasten.“ So nennen zwei Drittel der befragten Unternehmen Kosten- und Zeitersparnis als ein Hauptmotiv für die Nutzung von E-Learning. Wichtigster Grund für die Einführung ist die stärkere räumliche und zeitliche Flexibilität beim Lernen. 86 Prozent der befragten Firmen nennen dieses Motiv. Scheer: „Mit E-Learning übernehmen die Mitarbeiter eine größere Eigenverantwortung für ihren Lernerfolg. Sie können frei entscheiden, wann und in welchem Tempo sie lernen.“

Career Center auf der SMT/HYBRID PACKAGING 2009: Personalprofis coachen Ingenieure / Jobboard für Personalanzeigen

Für die SMT/HYBRID PACKAGING 2009, Fachmesse für Systemintegration in der Mikroelektronik vom 5. bis 7. Mai in Nürnberg, wird erstmalig ein Career Center eingerichtet. Als offizieller Karrierepartner der Mesago Messe Frankfurt betreut die beratungsgruppe wirth + partner aus München diesen neuen Recruiting- und Karriere-Treffpunkt für Aussteller und Bewerber in Halle 9, Stand 9-630.

Unternehmen zwischen Personalabbau und Fachkräftemangel: Internationale Studie „Talent Report 2009″ von StepStone und der Economist Intelligence Unit beleuchtet den globalen Fachkräftemangel vor dem Hintergrund der Krise

Düsseldorf, März 2009. Die Weltwirtschaftskrise bringt Personalentwickler in eine schwierige Lage: Einerseits sollen sie Stellen abbauen und Kosten senken. Andererseits trifft der Mangel an hoch qualifizierten Fachkräften die Unternehmen doppelt hart, weil die besten Mitarbeiter zunehmend wechselbereit sind. Folge: Die Unternehmen verändern ihre Strategie im „War for Talents“ und agieren antizyklisch. So wollen 42 Prozent Fachkräfte einstellen, die anderenorts frei gestellt wurden. Das ist das Ergebnis einer Studie der Talent Management-Experten von StepStone und der Economist Intelligence Unit, bei der rund 500 Führungskräfte in Unternehmen (48 Prozent der befragten Unternehmen mit mehr als einer Milliarde US Dollar Umsatz) weltweit befragt wurden.

Verband der Internet-Übersetzer gegründet

Hamburg, 4. März 2009 – Unter dem Namen „Global Internet Translators Association“ (GITA) hat sich der Weltverband freier Übersetzer, die mit ihren Kunden über das Internet in Verbindung stehen, gegründet. Die GITA versteht sich als Interessensvertretung derjenigen Übersetzer, die ihre Dienste frei auf dem Markt anbieten statt ihre Aufträge ausschließlich von klassischen Übersetzungsbüros zu beziehen.

Einen Schwerpunkt will der Verband daher auf die Unterstützung dieser Gruppe bei der Vermarktung ihrer Dienste über das World Wide Web legen. Hierzu wurde für den deutschsprachigen Raum die Übersetzerwebseite www.tolingo.de beauftragt, die Services der in der GITA zusammengeschlossenen freien Übersetzer zu vermarkten. Kunden können über das Portal Angebote einholen, Aufträge vergeben und Ergebnisse beziehen. Schon zur Gründung sind mehr als 1000 freie Übersetzer in der GITA organisiert.

Recruiting-Spezialisten mit unterschiedlichen Erwartungen für 2009 Personalvermittler von Finanzkrise nur teilweise betroffen

Anke Peininger, Bundesverband Personalvermittler
Anke Peininger, Bundesverband Personalvermittlung

Berlin / Wiesbaden, 04. März 2009 (bpv) – Die Finanzkrise ist bei vielen Personalvermittlern zu spüren. Dennoch blieb jedes zweite Unternehmen bis zum Ende des Jahres 2008 von Umsatzrückgängen verschont. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Bundesverbandes Personalvermittlung (BPV) unter seinen Mitgliedern. Diejenigen Personalvermittler, die als Spezialisten auf dem Personalmarkt etabliert sind, hatten am wenigsten unter der Krise zu leiden. Dagegen gingen im „Volumengeschäft“ wie in der Metall- und Autoindustrie zahlreiche Aufträge verloren. Auch die Erwartungen für die nächsten Monate fallen sehr unterschiedlich aus: Gut die Hälfte der  Vermittlungsunternehmen rechnet mit einer konjunkturellen Erholung bis zum Jahresende und vergleichbaren Umsätzen wie 2008. Ein Drittel erwartet eher eine längere Durststrecke und weitere Umsatzrückgänge im laufenden Jahr.
Anke Peiniger, Vorstandsvorsitzende des BPV, sieht in dem Ergebnis der Umfrage mit den ganz unterschiedlichen Erfahrungen und Erwartungen einen Beleg für die „Vielfalt der Branche“. Nach der Umfrage des BPV erlitten 46 Prozent in den letzten drei Monaten des Jahres 2008 keinen Umsatzrückgang.

Bundesagentur legt vorläufige Daten zu Anzeigen über Kurzarbeit im Februar vor

Die Vereinfachungen und finanziellen Entlastungen durch das zweite Konjunkturpaket haben die Kurzarbeit offenbar für noch mehr Unternehmen attraktiv gemacht:
Nach vorläufigen Angaben haben im Februar insgesamt knapp 16.900 Betriebe Kurzarbeit aus konjunkturellen Gründen angezeigt. Das waren 6.300 mehr als im Januar und 15.700 mehr als im Februar 2008. Die in den Anzeigen genannte Personenzahl belief sich auf 700.000; gegenüber dem Vormonat war das ein Plus von 409.300 und gegenüber dem Vorjahresmonat von 684.800. Besonders betroffen waren – bezogen auf die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten – das Saarland, Bremen, Niedersachsen und Bayern.

„Perspektive 50plus“ sucht Unternehmer aus Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis als „Botschafter“

Harald Müller, Geschäftsführer BWA
Harald Müller, Geschäftsführer BWA

Bonn/Siegburg, 25. März 2009 – Die Initiative „Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen“ sucht mittelständische Unternehmer im Raum Bonn und Rhein-Sieg, die bereit sind, älteren Arbeitnehmern eine berufliche Zukunft zu geben. Es handelt sich dabei um ein Programm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales zur Verbesserung der Beschäftigungschancen älterer Langzeitarbeitsloser, das auf regionaler Ebene von den Arbeitsgemeinschaften (ARGE) Bonn und Rhein-Sieg als Projekt „50+ aktiv“ umgesetzt und von der Bonner Wirtschaftsakademie (BWA) als Partner durchgeführt wird. BWA-Geschäftsführer Harald Müller will vor allem inhabergeführte Unternehmen ansprechen, um die Firmenchefs als so genannte „Botschafter“ für das Programm zu gewinnen. Sie sollen zum einen in ihren eigenen Betrieben älteren Arbeitnehmern eine Chance geben und sich zum anderen als Fürsprecher für den Beschäftigungspakt einsetzen. Neben dem guten Gewissen winkt den Unternehmer-Persönlichkeiten hierfür eine Ehrung durch den Bundesarbeitsminister.

Arbeitsmarkt IT: Anbieter von Embedded Systems trotzen der Krise

Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer
Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer

Umfrage: Unternehmen erwarten stabile Entwicklung
4 Milliarden Euro Umsatz und 40.000 Beschäftigte im Embedded-Markt
Spezialisten weiterhin gesucht

Berlin, 25. März 2009
Die Nachfrage nach Embedded Systems bleibt im Jahr 2009 stabil. Die Anbieter werden in Deutschland nach BITKOM-Berechnungen insgesamt gut 4 Milliarden Euro umsetzen. Das ergab eine aktuelle Untersuchung des Hightech-Verbands BITKOM und der Marktforscher von Techconsult. 46 Prozent der Firmen erwarten für dieses Jahr einen gleichbleibenden Umsatz gegenüber 2008. 28 Prozent der Unternehmen gehen von steigenden, 26 Prozent von sinkenden Erlösen aus. „Wie schon in vergangenen wirtschaftlich schwierigen Perioden erweist sich der Markt für Embedded Systems erneut als sehr stabil“, sagte Prof. August-Wilhelm Scheer, Präsident des BITKOM.

Arbeitsmarkt SAP-Spezialisten: Branchenspezifische SAP-Informationen für die Fertigungsindustrie

Wechsel auf SAP ERP 6.0 und Unicode-Umstellung kombinieren
„SÜDSALZ“: Praxisbericht aus dem Mittelstand auf www.sap.info

Viele Mittelständler halten es für riskant, bei einem Wechsel auf SAP ERP 6.0 gleichzeitig auch auf den internationalen Zeichenstandard Unicode umzustellen. Und das trotz nachweisbarer Zeit- und Kostenersparnis. Wie es erfolgreich gelingen kann, zeigt das aktuelle Praxisbeispiel von SÜDSALZ auf www.sap.info, der Online-Plattform für die SAP-Community.

SÜDSALZ, der größte Salzanbieter in Deutschland, hat zeitgleich mit dem, Releasewechsel auf SAP ERP 6.0 auch auf Unicode umgestellt – und davon profitiert. Nachzulesen ist dies im heute veröffentlichten Anwenderbericht „SÜDSALZ kombiniert Upgrade auf SAP ERP 6.0 mit Unicode-Umstellung“ auf der multimedialen Informationsplattform für die SAP-Community. Hier berichten der Geschäftsführer und die Leiterin der Konzern-IT von SÜDSALZ über die Erfolgsfaktoren und den besonderen Mehrwert des SAP Solution Managers im Projekt.