Archive for the ‘Markt + Meinung’ Category
Die Gutmenschen der Commerzbank und die Vernetzung der Recruiting-Welt
Bad Soden (ghk). Die Zeit drängt. Die Commerzbank muss sich von den Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise erholen. Gleichzeitig muss die ehemalige Dresdner Bank nach deren Übernahme integriert werden, eine “Neue Commerzbank” gilt es zu erfinden. Jetzt werden die Weichen im Personalsektor neu gestellt. Doch auch im Recruiting müssen weiterhin die Kleinigkeiten beachtet werden.
Der Commerzbank ist ein großer Wurf gelungen. Die Bank hat es nun nach den Irren und Wirren der Finanzkrise geschafft, den Fokus wieder auf das ganz reale Geschäft und die dazu notwendigen Mitarbeiter zu richten.
Krisenbewältigung, Downsizing der Finanz-Risiko-Postionen, Umgang mit dem Staat als Miteigentümer – das waren die zentralen Management-Prioritäten. Dazu gesellte sich mit der Übernahme der Dresdner Bank gerade im Personalbereich eine Herausforderung ungeahnter Größenordnung hinzu.
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Karriereplanung – Do-It-Yourself!
Ein Gastbeitrag von Renate Schuh-Eder
Baldham. Im Grunde ist es für diese Frage gar nicht relevant ob wir uns derzeit noch in der Krise befinden, diese bereits hinter uns gelassen haben oder uns noch der gefürchtete „Double Ditch“ bevorsteht. Auf alle Fälle ist klar, dass es für die Generation die heute verantwortungsvoll im Arbeitsleben steht, sagen wir mal im Alter beginnend ab Anfang 30 gilt, Antworten auf zahlreiche entscheidende Fragen zu finden. Und nicht nur Antworten – vor allem auch Lösungen, die für jeden von uns höchst individuell ausfallen werden.
Stellenanzeigen Print vs Online: Die Mediensubstitution ist nicht mehr aufzuhalten
Bei der Publikation von Stellenanzeigen ist die Kombination von Print- und Online-Medien unschlagbar. Ja, ganz sicher, auf alle Fälle, ohne Zweifel… Das Mantra der Verlags-gebundenen Jobbörsen-Betreiber wird in schöner Regelmäßigkeit wiederholt. Doch die Überzeugungskraft von Wiederholungen nimmt ab, es sei denn, man ist ein Fan der Mozart-Oper „Don Giovanni“. Nur wahre Opernfreunde können sich immer und immer wieder an Wiederholungen ergötzen, so wie Leporello eine Liste mit Don Giovannis Liebschaften entrollt und in der Arie „Madamina, il cataloge è questo“ musikalisch in Szene setzt.
Jedoch sind die Entwicklungstendenzen im klassischen Journalismus und das zu beobachtende Zeitungssterben keine harmonische Opernaufführung, es geht schlicht und ergreifend um eine Mediensubstitution Online vs Print, also um eine Existenzfrage.
Neue Besen kehren gut
Von Helmut König
Immer wieder kommt es in Unternehmen bei der Integration von neuen Managern zu kleinen Katastrophen. Dabei kann ein wenig Vorsicht einen guten Übergang vom alten auf den neuen Chef leicht möglich machen.
Genau wie neue Mitarbeiter eingestellt werden, kommen auch neue „Chef’’s“ ins Unternehmen. Aus den Nachrichten kennt man aber nur die Notübernahmen, wenn eine Firma, ein Verein, eine Organisation kurz vor dem Aus steht. Manchmal sind diese Nothelfer dann erprobte Manager, manchmal alte Hasen und oft schon Insolvenzverwalter. Mit ihren einsamen Entscheidungen schaffen sie es manchmal, ein Unternehmen aus der Krise zu führen, manchmal klappt es aber auch leider nicht.
Fakten, Funktionen und Visionen: Wenn Google eine Jobsuchmaschine wäre
von Gerhard Kenk
Hesse ist Klasse. Immer wieder beeindruckt Gero Hesse, Blog-Autor von saatkorn mit seinen Berichten und Gedanken zu den Themen Social Media und Employer Branding. Und weil eine gute Ernte vom Saatkorn abhängt – war die Namensgebung von vornherein ganz klar.
Die Ernte ist nur so gut wie das Saatkorn. Qualität kommt von innen: ohne gutes Saatkorn keine gute Ernte.
Und weil Gero Hesse in seinem pekuniären Job auch Senior Vice President Human Resorces bei der Bertelsmann AG in Gütersloh ist, beherrscht er auch die Techniken des erfolgreichen Managers: Motivieren, Steilvorlagen, Ideen, Delegieren.
Ossi!
Berlin. Zeigt Ihr Kennzeichen MOL oder DD oder gar L? Dann kann eine leichtfertige Etikettierung als Ossi Sie beleidigen. Oder Sie heften sich den Ost-Ausweis als Auszeichnung an Ihr Muskel-Shirt. Oder aber Sie verfluchen das Wort als einen weiteren Beleg für die nicht mehr zu stoppende Verkindlichung der öffentlichen Rede. (Sie können schließlich nicht andauernd Wowi, Horsti, Gysi, Tschüssi sagen, ohne auch so zu denken.)
Egal wie Sie zur sprachlich verhunzten Etikettierung Ihrer Herkunft stehen: Wenn Sie als Stellenbewerber abgelehnt werden und entdecken, dass der Rekrutierer an den Rand Ihres Lebenslaufs Ossi! gekrakelt hat, werden Gefühle in Ihnen erwachen, die Sie vorsichtshalber keinem Mitglied ihrer lokalen Friedensbewegung schildern.
Social Media Recruiting – mit Twitter und Blogs zu neuen Erfolgen?
München. Auf der Suche nach immer neuen Recruiting-Methoden kommt das Web 2.0, auch bekannt als Social Media, gerade recht. Zu diesem viel diskutierten, aktuellen Thema bringt Senior- Beraterin Monika Gräter die Meinung der beratungsgruppe wirth + partner auf den Punkt.
Sind Sie „sozial“ noch auf dem aktuellen Stand? In wie vielen Online-Netzwerken spielen Sie mit? Täglich gibt es im Internet Neues, Interessantes und Kurioses zu entdecken: einfach durchklicken, twittern und chatten, entspannen bei Youtube und in Blogs nebenbei seinen Horizont erweitern. Und plötzlich – sind Stunden vergangen. Kennen Sie das?
Springer lässt für 110 Mio. Euro die Katze aus dem Sack: StepStone Solutions wird verkauft
30.3.2010/ (ghk) Der Axel Springer Verlag hat die Katze aus dem Sack hüpfen lassen: Wie gemeldet wird, sind die Vereinbarungen zur Ausgliederung und zum Verkauf von StepStone Solutions (der HR-Software-Division der StepStone-Gruppe) an die Private Equity Gruppe HgCapital abgeschlossen.
Der Kaufpreis soll den Berichten zufolge Euro 110 Millionen betragen.
Dringend gesucht: Magenta-Managerin
30.3.2010 (ghk).
Die von der Deutschen Telekom lancierte Initiative „Frauenquote im Vorstand“ hat eine hohe Medienresonanz gefunden – weitere personalpolitische Hausaufgaben werden ausgeklammert.
Eigentlich ist es René Obermann und Thomas Sattelberger hoch anzurechnen, dass sie ihre Recruiting-Kampagne nicht einfach über ganz normale Stellenanzeigen bei einigen der auf Fach- und Führungskräfte spezialisierten Jobbörsen wie Jobware, Stellenanzeigen.de, Stepstone oder FAZjob.net plaziert haben. Auch der Weg über die derzeit in Mode stehenden Social Media wie Facebook, Twitter, Xing oder LinkedIn wurde auf der Suche nach Führungskräften ausgeschlagen. Nein, Obermann entpuppte sich wieder einmal mehr als Macher und Meister der Medien und positionierte die Stellenanzeige für weibliche Vorstandsmitglieder ganz geschickt eingebettet in einen News-Event. Flugs wurde argumentiert, dass die DAX-30 Konzerne so gut wie keine Frauen auf Vorstandsebene beschäftigen, und überhaupt: angesichts des demographisch bedingten Wandels sieht die Republik einen Mangel an Fach- und Führungskräften auf sich zu kommen und diesen möchte man bei der Deutschen Telekom schleunigst entgegentreten durch Neueinstellungen oder Beförderungen von Frauen auf verantwortungsvolle Vorstandspositionen.
Der neue FRAX: Mehr Transparenz für den Finanz-Arbeitsmarkt Frankfurt
Frankfurt am Main (ghk). Es war kurz nach 18:30 Uhr, als der Präsident der Frankfurt School of Finance & Management, Professor Dr. Udo Steffens, ans Rednerpult trat um die zahlreich erschienenen Gäste zu begrüßen. Es ging um die Ankündigung des Frankfurter Arbeitsmarkt-Index, kurz FRAX, es ging um mehr Transparenz für die Beschäftigten am Finanzplatz Frankfurt – und es ging darum, einen Innovationspreis für eine gute Idee zu übergeben. Kurzum, er hatte allen Grund, auf diesen Anlass mit einigem Stolz hinzuweisen.
Es kommt nicht alle Tage vor, dass er einen Ehrenpreis des Bundespräsidenten Horst Köhler präsentieren kann – und das an einen wissenschaftlichen Mitarbeiter seiner Hochschule. Köhlers Preis, der in der Reihe „Deutschland – Land der Ideen“ die besondere Innovationskraft der Bundesrepublik Deutschland im Fokus hat, bedeutete ebenfalls einen Renommee-Gewinn für die Frankfurt School of Finance. Es war ihr damit gelungen, aus dem Schatten des akademischen Elfenbeinturms herauszutreten und Forschungsergebnisse zu präsentieren, die für den Finanzarbeitsplatz Frankfurt und den Beschäftigten von erheblicher Relevanz sind.
Dr. Dirk Rudolph, Senior Research Fellow war dafür verantwortlich, denn sein vor einigen Jahren konzipierter Arbeitsmarkt-Index für die Analyse der Entwicklung des Frankfurter Arbeitsmarktplatz für Banker, kurz FRAX (Frankfurt Arbeitsmarkt-Index) benannt, kam nach langen Monaten der Datenrecherche endlich auf der Zielgeraden der statistischen Zeitreihenrelevanz an und konnte eine lukrative Dividende in Form von Transparenz und Marktliquidität ausschütten.
















