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Frauenquote: Familienunternehmen brauchen im Schnitt zwei neue Aufsichtsrätinnen

Monika Berane
Monika Berane

Kienbaum-Analyse zur Umsetzung der Frauenquote in Familienunternehmen

Börsennotierte Familienunternehmen haben angesichts der aktuell beschlossenen Frauenquote für Aufsichtsräte großen personellen Handlungsbedarf: In den 15 betroffenen Familienunternehmen fehlen 29 weibliche Aufsichtsräte, um die Frauenquote von 30 Prozent zu erfüllen. Das sind im Schnitt zwei Frauen je Aufsichtsrat. Das ergab eine aktuelle Analyse der Managementberatung Kienbaum.

„Sollten sich Anteilseigner- und Arbeitnehmerseite nicht darauf einigen können, die Quote für den gesamten Aufsichtsrat berechnen zu lassen, sondern je Seite, dann werden sogar noch mehr neue Frauen für die Aufsichtsräte benötigt“, sagt Monika Berane, Partnerin bei Kienbaum und als Personalberaterin spezialisiert auf die Besetzung von Führungspositionen mit Frauen.

 

Die Familienunternehmen liegen mit zwei fehlenden Frauen je Rat genau im Durchschnitt aller betroffenen Unternehmen. Denn insgesamt fehlen 230 weibliche Aufsichtsräte in den 114 betroffenen Börsenunternehmen, hat die Hans-Böckler-Stiftung im Auftrag des Bundes berechnet. Auch der aktuelle Frauenanteil von rund 17 Prozent in den Aufsichtsräten der Familienunternehmen entspricht etwa dem Durchschnitt.

 

„Nur eines der betroffenen Familienunternehmen erfüllt derzeit die Quote: der Konsumgüterhersteller Henkel aus Düsseldorf. Bei den restlichen Familienunternehmen fehlen zwischen einer und vier Frauen in den Kontrollgremien. Ein Vorteil dieser Firmen ist, dass sie häufig auf erfahrene Managerinnen aus der Familie zurückgreifen können, um vakante Aufsichtsposten zu besetzen“, sagt Monika Berane.

Für weitere Informationen steht Ihnen Erik Bethkenhagen (+49 2261 703-579, erik.bethkenhagen@kienbaum.de) gern zur Verfügung.

 

Kienbaum ist in Deutschland Marktführer im Executive Search und im HR-Management und gehört zu den führenden Managementberatungen. Mit seinem integrierten Beratungsansatz begleitet Kienbaum Unternehmen aus den wesentlichen Wirtschaftssektoren bei ihren Veränderungsprozessen von der Konzeption bis zur Umsetzung. Kienbaum verbindet ausgewiesene Personalkompetenz mit tiefem Wissen in Strategie, Organisation und Kommunikation.

 

 

Weitere Informationen:

Erik Bethkenhagen

Ahlefelder Straße 47, 51645 Gummersbach

Fon: +49 2261 703-579

erik.bethkenhagen@kienbaum.de

www.kienbaum.de

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