Social Media Recruiting: Bipolare Störungen durch LinXinged

Wolfgang Brickwedde ist Director des Instituts for Competitive Recruiting in Heidelberg
Wolfgang Brickwedde, Institute for Competitive Recruiting

Wer sich mit dem Einsatz der beiden Business-Netzwerken Xing und LinkedIn im Social Media Recruiting auseinandersetzt, fühlt sich bald wie ein Patient mit einer bipolaren Störung auf der Couch eines Shrinks. Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt – das ist die emotionale Bandbreite der Personalmarketing-Experten, wenn sie wieder einmal die neuesten Mitgliedsstatistiken des einen oder anderen B2B-Netzwerkes auf den Schreibtisch bekommen.

 

 
Wahrscheinlicher ist es allerdings, dass auf ihrem Smartphone eine SMS eintrudelt und ein neues Posting mit just diesen Zahlen auf Instagram mit Bling Bling und Chirp Sound ankündigt.
 
Die Diskussion um die Nutzung von LinkedIn oder Xing polarisiert die Recruiting-Welt – und so ist es kein Wunder, dass Herausgeber Ralph Dannhäuser in seinem neuen und aktuellen Praxishandbuch Social Media Recruiting dieser Frage breiten Raum gibt.
 
Dannhäuser bewies ein geschicktes Händchen, weil es ihm gelungen ist, zwei ausgewiesene Experten aus der Welt der B2B-Netzwerke als Autoren zu gewinnen.
 
Nach Daniela Chikato mit ihrem Kapitel zu Xing kommt nun Recruiting-Experte Wolfgang Brickwedde über den Einsatz von LinkedIn zu Wort – und er hält es dann auch. Und obendrein verschafft er auch die Gelegenheit, die „Recruiting-Wunderwaffe zwischen zwei Buchdeckeln“ im Rahmen einer Verlosung zu gewinnen.
 

Clash of Cultures (Quelle: networkfinder.cc)
Clash of Cultures (Quelle: networkfinder.cc)

 
Die reale Welt der Social Medien sieht nicht so schön wohlgeordnet aus, wie es Michael Rajiv Shah auf seinem lesenswerten Blog networkfinder.cc beschrieben hat. Hinter den Kulissen der farbenfrohen Infografiken tobt ein Kampf um Mitglieder, MAU-Zahlen (MAU=Monthly active User) und Wanderungsverluste durch User, die ihr soziales Glück auf einer grüneren Wiese finden möchten. Dem Recruiter bleiben die Hausaufgaben aber nicht erspart.
 
Wo tummeln sich seine Wunschkandidaten? Auf Twitter, Xing, Linkedin? Oder doch auf Google+ oder Facebook? Und welcher Recruiter hat einen aktuellen Überblick über die Struktur der Mitgliedsprofile in den sozialen Netzwerken? Denn eines ist auch glasklar: Der Einsatz der sozialen Netzwerke für die Identifizierung der Wunschkandidaten ist kein Sekundenkleber. Planung und mittelfristiger Aufbau von Likes, Friends, Followern und wie sie alle so bezeichnet sind, dauert. Gelegentlich lange.

Linkedin Mitglieder-Entwicklung
Linkedin Mitglieder-Entwicklung

 

 Erschließen Sie mit LinkedIn den international orientierten Talentpool

 

 

logo_Praxishandbuch_Social_Media_RecruitingNeu: 2. Auflage des Bestsellers

„Praxishandbuch Social Media Recruiting“

Name des Kapitels:

Erschließen Sie mit LinkedIn den international orientierten Talentpool

Name des Autors/der Autoren:

Von Wolfgang Brickwedde

 

 

Was Sie als Leser bei diesem Kapitel erwartet

 

Es wird immer spannender. Aktuell wachsen die beiden Social Business Netzwerke, Xing und Linkedin, in Deutschland beide kräftig. Xing hat gerade die 8 Mio-Marke in DACH gerissen, aber Linkedin wird sicher demnächst die 6 Mio kommunizieren. Noch ist Xing der Marktführer, aber viele fragen sich, wie lange noch? Und was ist eigentlich der Unterschied zwischen den beiden?

 

Im Kampf gegen den Fachkräftemangel müssen Arbeitgeber heute kreativer und proaktiver in ihren Personalbeschaffungsmaßnahmen werden, auch um den demografischen Herausforderungen begegnen zu können. Das althergebrachte „Post & Pray“ – Recruiting, also Anzeigen zu schalten und auf Bewerber zu hoffen, reicht heutzutage oft nicht mehr aus. Nicht umsonst wurde 2015 zum „Jahr der Kandidaten“ ausgerufen.

 

Mit proaktivem Recruiting, insbesondere in der Ausprägungsform des online durchgeführten Active Sourcings, wobei sie selbst die heiß begehrten Fachkräfte suchen, finden und erfolgreich ansprechen, verringern Personalabteilungen die Ausgaben für die Personalbeschaffung signifikant, erhöhen die Anzahl der Bewerber für die schwierig zu besetzenden Stellen und steigern die Qualität.

 

2014 suchten bereits mehr als doppelt so viele Arbeitgeber wie 2010 (48 % zu 21 %) proaktiv immer in Social Media nach neuen Mitarbeitern laut ICR Social Media Recruiting Report . Social Media Netzwerke sind der Shootingstar bei den Einstellungsquellen, sie sind in drei Jahren von Platz 7 auf Platz 3 gestiegen und weisen die höchsten Zuwachsraten auf. Aktuell wird mehr als jede zehnte Stelle mit Hilfe von Social Media besetzt!

 

XING und Linkedin sind die führenden Netzwerke für Arbeitgeber. In diesem Kapitel erfahren Sie viel über die Unterschiede zwischen Xing und Linkedin, was Linkedin einzigartig macht und anhand von Praxisbeispielen und vielen konkreten Tipps, wie Arbeitgeber Linkedin für Employer Branding, Personalmarketing und Active Sourcing nutzen können.

 

Um die Möglichkeiten der sozialen Netzwerke für Ihr Recruiting umfänglich nutzen zu können, sollte LinkedIn neben XING ein integraler Bestandteil Ihrer Social-Media-Recruiting-Strategie sein, insbesondere wenn Sie für Ihr Unternehmen international orientierte deutschsprachige Kandidaten suchen.

 

Zwei persönliche Fragen an den Autor

Was war für Sie die Motivation bei diesem Herausgeberwerk mitzuwirken?

Der Druck auf die Personalabteilungen, die Kosten zu senken, die Zeit bis zur Besetzung einer Stelle zu verkürzen und noch quasi nebenbei die Qualität der Bewerber zu erhöhen, steigt.

Klingt das zu viel verlangt? Wie die Quadratur des Kreises? Muss es nicht, wenn Personalabteilungen ihr bisheriges reaktives Recruiting durch eine proaktive Komponente ergänzen. Das Praxishandbuch Social Media Recruiting bietet den Personalern eine Fülle von Praxisbeispielen, Tipps und Handlungsempfehlungen um dieses Ziel zu erreichen. Als Marktführer bei der Befähigung von Arbeitgebern im proaktiven Recruiting war es für das ICR eine Selbstverständlichkeit, einen Beitrag zu leisten.

 

Bitte vervollständigen Sie diesen Satz:

„Das Praxishandbuch Social Media Recruiting ist für mich das Standardwerk für alle Social Media Recruiting Interessierten“

 

Link zur Buchwebsite des Autors:

http://www.competitiverecruiting.de/Praxishandbuch-Social-Media-Recruiting-Xing-Linkedin-Facebook.html

 

 

Steckbrief des Autors

Wolfgang Brickwedde,  Director, Institute for Competitive Recruiting (ICR), Heidelberg

 

Wolfgang Brickwedde ist Leiter des Institute for Competitive Recruiting (ICR), Heidelberg. Das ICR unterstützt und berät Unternehmen bei der Verbesserung der Ergebnisse ihrer Recruitingprozesse mit dem Ziel der Steigerung ihrer Wettbewerbsfähigkeit im Kampf um Talente. Das ICR bildet eine Plattform mit dem Ziel, das Recruitment in Deutschland insgesamt zu verbessern, hierzu werden Studien zum Status des Recruitment ( ICR Recruiting Reports: http://www.competitiverecruiting.de/Studien) und Benchmarks zur Nutzung und Zufriedenheit mit Recruitinglösungen wie z.B. Jobbörsen oder Bewerbermanagementsystemen durchgeführt. Das ICR hat darüber hinaus die Jobbörse RecruitingJobs.de gegründet und mit CandidateReach das erste Multi-Channel-Posting speziell für KMU in Deutschland eingeführt.

Bis Ende 2009 verantwortete Wolfgang Brickwedde bei SAP die Personalbeschaffung und das operative Personalmarketing in der Region EMEA. Vor seiner Zeit bei SAP war Wolfgang Brickwedde bei Royal Philips Electronics in unterschiedlichen Management Funktionen in den Bereichen Employer Branding, Recruitment und Management Development für verschiedene Länder verantwortlich.

Prof. Dr. Tim Weitzel (rechts) diskutiert mit Wolfgang Brickwedde (Institute for Competitive Recruitng) die Ergebnisse der Recruiting-Studie
Prof. Dr. Tim Weitzel (rechts) diskutiert mit Wolfgang Brickwedde (Institute for Competitive Recruitng) die Ergebnisse der Recruiting-Studie

 

Er ist Gründungsmitglied und war von 2007 bis 2009 Sprecher des Vorstandes des dapm /queb (www.queb.org) und Vorstandsmitglied der HR Alliance (www.hr-alliance.eu) von 2008 -2009.

 

Ein Interview mit dem Herausgeber können Sie sich hier anschauen:

 

 

 

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2 Kommentare zu „Social Media Recruiting: Bipolare Störungen durch LinXinged“

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