BPM positioniert sich zu Personalmanagement 4.0, Datenschutz und Lohngerechtigkeit

Elke Eller
Elke Eller

Der Bundesverband der Personalmanager (BPM) hat in seiner siebten ordentlichen Mitgliederversammlung am 29. Juni drei Anträge zu den Themen Personalmanagement 4.0, Beschäftigungsdatenschutz und Lohngerechtigkeit verabschiedet.

Mit dem Antrag zu Personalmanagement 4.0 formuliert der Verband ein Leitbild, wie die Personalarbeit im digitalen Zeitalter aussieht. Der Antrag skizziert anhand von sieben Handlungsfeldern, wie sich Personalmanager in ihren Organisationen an die Spitze der digitalen Transformation stellen können. Zudem greift der Antrag neue Möglichkeiten der Partizipation von Mitarbeitern und die veränderte Rolle von Führungskräften auf. „Vorgesetzte müssen sich als Coach und Mentor verstehen, für die Menschen in ihren Unternehmen brennen und deren Stärken sehen“, erklärt BPM-Präsidentin Dr. Elke Eller.

Die Digitalisierung der Arbeitswelt kommt auch im Antrag zum Beschäftigungsdatenschutz zur Geltung. Der BPM setzt sich darin für eine behutsame Implementierung des Beschäftigungsdatenschutzes in Deutschland ein. Der Verband sieht im Zuge der Verabschiedung der europäischen Datenschutzgrundverordnung die Chance, rechtliche Unsicherheiten auf nationaler Ebene zu beseitigen.

Im Antrag zur Lohngerechtigkeit bekennt sich der Verband zu Equal Pay, distanziert sich aber vom gleichnamigen Gesetzesentwurf des Bundesfamilienministeriums. Das Gesetz soll Lohndifferenzen zwischen Frauen und Männern beseitigen, blendet dabei aber wichtige Einflussfaktoren wie Qualifikationsniveau, Berufserfahrung, Erwerbspausen, Branchenzugehörigkeit und Arbeitszeitmodelle aus. Der BPM sieht die Unternehmen und die Tarifpartner selbst in der Verantwortung, geeignete Mechanismen gegen Entgeltdiskriminierung zu entwickeln.

Die Mitgliederversammlung des BPM findet am Vorabend des Personalmanagementkongresses statt, der am 30. Juni und 1. Juli gemeinsam vom BPM und dem Magazin Human Resources Manager im Berliner Estrel Convention Center veranstaltet wird.

 

Über den BPM

Der Bundesverband der Personalmanager (BPM) ist die berufsständische Vereinigung für Personalmanager aus Unternehmen, Organisationen und Verbänden. Der Verband fördert den Wissensaustausch unter HR-Verantwortlichen und vertritt die Interessen seiner über 4000 Mitglieder gegenüber Politik und Wirtschaft. Er bezieht in der öffentlichen Diskussion Stellung zu Themen, die den Berufsstand betreffen. Mitglied werden können ausschließlich hauptberuflich tätige Personalverantwortliche bzw. Mitarbeiter der Personalabteilungen. Die Mitgliedschaft im BPM ist personengebunden.

Pressekontakt:

Sandra Koch
Leiterin der Bundesgeschäftsstelle

Bundesverband der Personalmanager
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