Arbeitsmarkt

Weltweiter Start der Hewitt-Studie Top Companies for Leaders 2009

Wiesbaden, 12. Januar 2009 – Hewitt Associates startet heute zum vierten Mal die Suche nach den weltweit attraktivsten Arbeitgebern für Führungskräfte, den Top Companies for Leaders. Alle interessierten Unternehmen in Europa, Amerika und Asien können an dieser globalen und umfassendsten Führungskräftestudie teilnehmen, bei der Führungskultur, -strategien und -prozesse im Bereich der Führungskräfteentwicklung analysiert und bewertet werden. Gibt es einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der Führungskräftekultur und dem Geschäftserfolg eines Unternehmens? Wie können Unternehmen in globalen und komplexen Märkten mit viel Erfolg gute Führungskräfte auswählen und ausbilden? Können sich Unternehmen durch die Entwicklung von Führungskräften auszeichnen und somit einen Wettbewerbsvorteil sichern? Wie können Unternehmen ihre Arbeitgebermarke im Bereich Führungskräfte stärken? Die Studie Top Companies for Leaders wird auch in diesem Jahr sowohl umfangreiche Antworten auf diese und weitere Fragen liefern als auch die Unternehmen auszeichnen, die im Bereich Führungskräfte neue Standards setzen. Die globalen und nationalen Rankings erscheinen im November.

Kienbaum: Fachkräftemangel in Tschechien wird zum Standortnachteil

Maria Smid
Maria Smid

Gummersbach, 3. Dezember 2008 Für Unternehmen einiger Branchen in Tschechien ist es mittlerweile fast unmöglich, ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Folglich zeigt sich bei der Entwicklung der Gehälter in diesem Jahr ein stabiler Trend nach oben. Wirtschaftsdaten der Handelskammer zufolge betrug das Bruttojahresgehalt im Jahr 2007 durchschnittlich 10.140 Euro und stieg im zweiten Quartal 2008 auf 11.076 Euro. Somit lag der nominale Zuwachs bei acht Prozent. Signifikante Unterschiede zeigen sich im Vergleich zwischen öffentlichem und privatem Sektor: Während im privaten Sektor der reale Zuwachs 2,3 Prozent beträgt, sinkt die Vergütung im öffentlichen Sektor um 3,6 Prozent. An der Spitze der durchschnittlichen Bruttojahresgehälter liegt wie im Vorjahr die Finanz- und Versicherungsbranche mit rund 21.360 Euro. Im Gegensatz dazu ist das durchschnittliche Bruttojahresgehalt im Hotel- und Gaststättengewerbe rund ein Drittel niedriger.

Sparen: Konzerne wollen Kosten durch Outsourcing um ein Fünftel senken

Steria Mummert Consulting46 Prozent der deutschen Unternehmen sehen in Einsparungen den wichtigsten Vorteil des Auslagerns von Leistungen an externe Partner. Vor allem Firmen mit mehr als 5.000 Mitarbeitern verbinden damit hohe Erwartungen: So rechnen drei von zehn Großbetrieben mit Einsparungen über 20 Prozent. Gerade diese Unternehmen schätzen aber auch überdurchschnittlich die mit der Auslagerung verbundene Flexibilität. Kapazitätsanpassungen können mit Hilfe externer Partner schnell realisiert werden. Das ist das Ergebnis der Studie „Erfolgsmodelle im Outsourcing“ von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit InformationWeek und dem ImWF Institut für Management und Wirtschaftsforschung.

Stellenausschreibungen steigen an – kurzes Aufbäumen oder Trendwende?

+ + + +  Editorial: Urlaub von der Wirtschaftskrise?  + + + +

Johannes Hack, JobScout24
Johannes Hack, JobScout24

Die aktuellen statistischen Auswertungen des JobScout24 Arbeitsmarkt-Tickers für Dezember 2008 sprechen eine deutliche Sprache – mit überraschendem Inhalt. Nach 3-monatiger Talfahrt der Anzahl an ausgeschriebenen Stellenzeigen*),  nimmt die Entwicklung zum Jahresabschluss wieder Kurs nach oben. Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang aufdrängt: Bleibt es bei einem kurzen Aufbäumen oder wird daraus eine echte Trendwende? Dr. Ulrich Walwei, Vizedirektor des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung,  setzt zwar auf das Konjunkturpaket der Bundesregierung, das bis zu 250.000 Jobs retten könne, die ansonsten gefährdet seien. Auch der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit Frank-Jürgen Weise prognostiziert zwar steigende Arbeitslosenzahlen, rechnet aber nicht damit, dass eine Höchstmarke von 4 Millionen Arbeitslosen überschritten wird. Ein deutliches Indiz dafür, so Weise, sei die große Anzahl der Unternehmen, die die Konjunkturflaute durch Kurzarbeit ausgleichen. Das sei klassischerweise ein Indikator dafür, dass die Unternehmen nicht mit dauerhaft rückläufiger Auftragslage rechnen würden. Was bedeutet das aber nun für die weitere Entwicklung der Stellenausschreibungen? Die Analyse der Januar-Zahlen wird Aufschluss darüber geben, ob die Wirtschaftskrise vielleicht doch weniger dramatische Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt hat, als derzeit vieler Orts befürchtet wird. …

kununu.com: Die Plattform zur Arbeitgeberbewertung baut Vorsprung weiter aus

kununu.com baut seinen Vorsprung als größte Arbeitgeber-Bewertungsplattform im deutschsprachigen Raum weiter aus. Erstmals wurde die Marke von einer halben Million Besucher im Monat durchbrochen. Zahlreiche Kunden beziehen die kununu Arbeitgeber-Bewertungen in Ihre Personalmarketing- und Recruitingstrategien mit ein.

Verwaltungsrat der BA fordert Verbesserungen bei der Kurzarbeit

Vor dem Hintergrund der schwierigen wirtschaftlichen Entwicklung hat sich heute der Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) mit den Herausforderungen des Jahres 2009 befasst und seine Erwartungen an die BA, aber auch an alle anderen Akteure des Wirtschaftslebens formuliert. Insbesondere fordert der Verwaltungsrat, die Möglichkeiten zur intensiven Nutzung von Kurzarbeit zu verbessern.

Bremsspuren der Wirtschaftskrise: Die Entwicklung des Arbeitsmarktes im Dezember und im Jahr 2008

„Das Jahr 2008 war eines der besten Jahre für den Arbeitsmarkt. Allerdings zeigen die Dezember-Daten, dass die Wirtschaftskrise den Arbeitsmarkt erreicht hat. Entsprechend gedämpft ist auch unser Optimismus für das Jahr 2009“, erklärte der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-J. Weise. …

Arbeitsmarkt Banken: Kreditinstitute setzen weiter auf Outsourcing – Potenzial längst nicht ausgeschöpft

Der Wettbewerb im Finanzsektor nimmt an Intensität weiter zu. Die Institute unterliegen einem starken, kostengetriebenen Rationalisierungsdruck, der sich durch die Finanzmarktkrise noch einmal verstärken wird. Das Outsourcing steht in der Folge bei den Finanzdienstleistern ganz oben auf der Agenda. 47 Prozent der Unternehmen halten die Auslagerung von Leistungen für ein wichtiges Thema. Knapp jedes zehnte schätzt es sogar als sehr bedeutend ein. Das ist das Ergebnis der Studie Erfolgsmodelle im Outsourcing von Steria Mummert Consulting in Kooperation mit InformationWeek.

Fünf Prozent der Beschäftigten trifft 50 Prozent der Arbeitslosigkeit

3.1.2009

Die Hälfte des Arbeitslosigkeitsvolumens konzentriert sich auf fünf Prozent der Beschäftigten. Dagegen waren mehr als 60 Prozent der zwischen 1950 und 1954 Geborenen im Alter von 25 bis 50 Jahren nie arbeitslos. Das zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Besonders häufig von Arbeitslosigkeit betroffen sind Ausländer und Personen ohne Berufsausbildung. …

Das AGG in der Praxis – Erste Erfahrungen

Dr. Susanne Stollhoff

Autor: Dr. Susanne Stollhoff, Group Legal Director, StepStone

Mitte August 2006 trat das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz („AGG“) nach vielen Schwierigkeiten tatsächlich in Kraft. Schon in der Rot-Grünen-Regierungsperiode unter dem Begriff „Antidiskriminierungsgesetz“ heftig diskutiert, ist die nun gültige Fassung weiterhin ungeliebt.

Bei StepStone werden auch noch mehrere Monate nach dem Inkrafttreten des AGG große Unsicherheiten in der Praxis beobachtet. Insbesondere bei der Gestaltung der Stellenanzeige gibt es zum AGG viele Fragen, aber wenige zufrieden stellende Antworten.

Das Gesetz ist neu und enthält viele auslegungsbedürftige Begriffe, gleichzeitig gibt es aber erst relativ wenig vergleichbare Fälle aus der Rechtsprechung, die bei der Interpretation herangezogen werden könnten.Zwar ist die geschlechtsneutrale Ausschreibung schon seit längerem im Gesetz verankert, und auch die Regelungen zu Behinderung und Schwerbehinderung (§§2, 81 SGB IX) und ihre Auswirkungen auf die Personalsuche sind bekannt. Besonders viel gestritten wurde um diese Fallgruppen in der Vergangenheit jedoch nicht.