Digitalisierung

ONLINE HR HACKATHON: Interview mit Eva Zils

Die internationale Verbreitung des Coronavirus hatte den HR Hackathon in Berlin unmöglich gemacht. Doch nun veranstaltet Organisatorin Eva Zils das internationale Event online. Vom 17.-19. April werden beim ONLINE HR HACKATHON nationale und internationale Arbeitgeber, Softwareentwickler, HR Tech Unternehmen und Experten gemeinsam an Lösungen arbeiten, die HR während und nach der Corona-Krise unterstützen. Die Organisatorin bittet um Unterstützung, um das Event online durchführen zu können.

Eva Zils

SAATKORN: Eva, bitte stelle Dich den SAATKORN Leser*innen doch kurz vor.
Hallo, ich bin Eva Zils, HR Bloggerin „der ersten Stunde“ seit 2007, lebe seit mehr als 17 Jahren in Frankreich und bin seit 2004 in der Online Recruiting Branche beratend und bloggend unterwegs. 2015 habe ich den weltweit ersten HR Hackathon kreiert, organisiert und durchgeführt und bin immer wieder mal als Speaker unterwegs. Seit letztem Sommer mache ich Videos zu den Themen und Unternehmen, über die ich blogge und verbreite alle meine Inhalte in meinen sozialen Netzwerken.

SAATKORN: Wie wir alle, wirst auch Du mit Deinen Vorhaben durch Corona gebeutelt: es geht um den HR Hackathon, der eigentlich in Berlin stattfinden sollte…
Ja, bis Corona kam, sah und siegte…. zumindest vorübergehend 😉
Ich habe mir, als sich das Virus stark ausbreitete, frühzeitig Gedanken dazu gemacht, ob ich das Event absage. Mir war schnell klar, dass ich den HR Hackathon in der geplanten Form absagen muss.
Dennoch beschäftigte ich mich schon bald damit, wie ich das Event online bekommen kann. Ich habe dazu einen allgemeinen Post veröffentlicht, um andere an meinen Überlegungen teilhaben zu lassen. Dann kam der online Hackathon der Bundesregierung Deutschland vergangenes Wochenende, und ich dachte mir, dass der HR Hackathon online genau in die aktuelle Zeit und in den online-Rahmen passt! Arbeitgeber und HR Vertreter aber auch Arbeitnehmer, Freelancer und Jobsuchende stehen vor immensen Herausforderungen aufgrund der Corona-Krise: plötzlich Home Office, Ausgangssperren, sehr große Einschränkungen im öffentlichen Leben, neue Gesetze für Kurzarbeit, Ausrichtung aller Prozesse auf digital,… Der digitale Wandel musste binnen weniger Tage vollzogen werden.

Weiterlesen: https://www.saatkorn.com/online-hr-hackathon-interview-mit-eva-zils/

Deutsche Unternehmen geben sich eine Drei im Fach „Digitales“

  • Deutsche Wirtschaft sieht vor allem Chancen in der Digitalisierung
  • Aber: Nur jedes vierte Unternehmen investiert in digitale Geschäftsmodelle
  • Berg: „Coronakrise ist ein Weckruf, die Digitalisierung massiv voranzutreiben“

Die Unternehmen in Deutschland sind in den vergangenen zwölf Monaten bei der Digitalisierung zwar vorangekommen, bewerten den eigenen Fortschritt aber eher zurückhaltend. So vergeben Geschäftsführer und Vorstände, gefragt nach dem Stand der Digitalisierung des eigenen Unternehmens, im Durchschnitt nur die Schulnote „befriedigend“. Mittelständler mit 100 bis 499 Mitarbeitern geben sich sogar lediglich ein „ausreichend“. Zugleich sehen nur noch 22 Prozent die deutsche Wirtschaft im internationalen Vergleich bei der Digitalisierung in der Spitzengruppe, vor einem Jahr waren es noch 26 Prozent.

Grafik

Corona: Warum das Homeoffice kein Allheilmittel ist

Die Erwartungen an Homeoffice sind derzeit sehr groß. Dabei zeigen etliche Forschungsergebnisse, dass die Arbeit von zuhause aus nicht das Idealbild des Arbeitsmodells der Zukunft ist.

Die Corona-Pandemie verlangt Arbeitgebern und Arbeitnehmern gerade viel ab: Die einen müssen IT-Infrastruktur bereitstellen, Konferenzen, Meetings und Geschäftsreisen digital ersetzen und ihre Mitarbeit an das Unternehmen und alle Arbeitsprozesse in Rekordzeit andocken, unabhängig vom Arbeitsort. Die anderen müssen sich an die neue Arbeitswelt anpassen und ihr Privat- und Berufsleben miteinander in Einklang bringen. Die Erwartungen an das Homeoffice sind seit jeher groß: Es soll Familie und Beruf verbinden, motivieren und leistungsfähiger machen. Die aktuelle Situation zeigt, dass das Modell Homeoffice an seine Grenzen stößt – und eben nicht das Idealbild modernen Arbeitens ist, für das es viele halten. Die wichtigsten Gründe:

Mit KI zum richtigen Job: Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart besucht Jobplattform StepStone

Stepstone, Crosswater Job Guide,
Sebastian Dettmers

Wie finden Menschen einen Job, der wirklich zu ihnen passt? Und welchen Beitrag kann Künstliche Intelligenz bei der Suche nach dem richtigen Job leisten? Bei einem Besuch der Jobplattform StepStone informierte sich Nordrhein-Westfalens Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart (FDP) jetzt über den Einsatz von Künstlicher Intelligenz bei Jobsuche und Personalgewinnung. Das Technologieunternehmen mit Hauptsitz im Düsseldorfer Medienhafen beschäftigt weltweit 3.600 Mitarbeiter, allein 1.000 arbeiten im Bereich Big Data und Machine Learning.

VONQ veröffentlicht Marketplace API für Bewerbermanagementsysteme

BEWERBERMANAGEMENT SYSTEME (ATS) KÖNNEN RECRUITERN NUN EIN WELTWEIT EINZIGARTIGES MEDIENPORTFOLIO ANBIETEN

VONQ, das innovative Technologieunternehmen für Recruitment Marketing, welches Recruiter dabei unterstützt, die richtigen Kandidaten zu überzeugen, veröffentlichte heute seine Marketplace API, die es ATS-Anbietern ermöglicht, ihren Kunden Recruitment Marketing direkt anzubieten. Recruiter haben nun die Möglichkeit, bezahlte Kampagnen aufzusetzen, die auf ein weltweit einzigartiges Medienportfolio zugreifen – alles an einem Ort und ohne zusätzliche Verträge mit den einzelnen Plattformen.

Corona-Epidemie dämpft Stimmung in der Digitalbranche

  • Bitkom-ifo-Digitalindex sinkt im Februar leicht
  • Präsident Berg: Corona ist Aufforderung, noch entschiedener zu digitalisieren

Die Stimmung in der Digitalbranche hat im Februar einen leichten Dämpfer bekommen. Der Bitkom-ifo-Digitalindex gab um 0,8 auf 24,9 Punkte nach. Entscheidend dafür war, dass die Unternehmen ihre aktuelle Geschäftslage nicht mehr ganz so positiv bewerteten wie noch im Januar. So büßte der entsprechende Teilindex für die aktuelle Geschäftslage recht kräftig um 5,8 auf 37,8 Punkte ein, das ist der größte Rückgang seit September 2017.

Achim Berg

Verdi wird Partner des Digitaltags

  • Mit der Gewerkschaft wächst die Initiative „Digital für alle“ auf 27 Organisationen
  • Am 19. Juni findet der erste bundesweite Digitaltag statt

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (Verdi) tritt der Initiative „Digital für alle“ bei und wird in den Kreis der offiziellen Partner des Digitaltags aufgenommen. Damit wächst das Netzwerk auf 27 Organisationen. Die Initiative „Digital für alle“ ist Trägerin des ersten bundesweiten Aktionstags für digitale Teilhabe, der am 19. Juni 2020 stattfindet. „Der Digitaltag wird von einem einzigartigen Bündnis getragen, das die gesamte Breite der Gesellschaft abbildet. Mit der Gewerkschaft Verdi werden darin künftig auch die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern unmittelbar vertreten“, sagt Anna-Lena Hosenfeld, Projektleiterin des Digitaltags. In der Initiative „Digital für alle“ haben sich Organisationen aus den Bereichen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentliche Hand versammelt.

Cornerstone übernimmt Wettbewerber Saba

Die strategische Übernahme erhöht Cornerstones Reichweite und Innovation in den Bereichen Workplace und Weiterbildung

Cornerstone OnDemand (NASDAQ:CSOD), einer der weltweit führenden Anbieter von Software für Cloud-basiertes Learning, Talentmanagement und Talent Experience, gab heute bekannt, dass er das Unternehmen Saba übernommen hat. Saba ist als weltweit führender Anbieter von Lösungen im Bereich Talentmanagement und als Teil von Vector Capital bekannt. Das Unternehmen verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Entwicklung, Bereitstellung und Unterstützung von Produktlösungen im Learning, Performance und Recruiting. Die Kosten der Übernahme belaufen sich auf 1,395 Milliarden US-Dollar und wurden von den Verwaltungsräten beider Unternehmen einstimmig genehmigt.

Adam Miller

Vor allem die Industrie bleibt bei digitalen Plattformen skeptisch

  • Industrieunternehmen sehen bei Plattformen häufiger Risiken als Chancen
  • Bitkom veröffentlicht Studienbericht zur digitalen Plattform-Ökonomie

Die deutsche Industrie tut sich schwer mit der digitalen Plattform-Ökonomie. So geben 41 Prozent der Industrieunternehmen an, dass sie digitale Plattformen eher als Risiko für das eigene Geschäft ansehen, nur 37 Prozent halten sie für eine Chance. Damit ist die Industrie deutlich skeptischer als der Dienstleistungssektor oder der Handel. Unter den Dienstleistern geben nur 27 Prozent an, digitale Plattformen stellten ein Risiko dar, 43 Prozent sehen sie als Chance. Im Handel betrachten sogar 60 Prozent Plattformen positiv, nur 22 Prozent halten sie für ein Risiko. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 502 Unternehmen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Achim Berg

Inklusion am Arbeitsmarkt: Mehr Jobs für Menschen mit Behinderung dank Digitalisierung

Smartphones, barrierefreie Verwaltungssoftware und Lernvideos ermöglichen es, Arbeitsplätze für Menschen mit Behinderung anzupassen. Unternehmen wissen aber häufig zu wenig über den Rechtsrahmen, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Rund 55 Prozent der deutschen Unternehmen haben in den vergangenen fünf Jahren mindestens einen Menschen mit Behinderung beschäftigt. Ein bedeutsamer Teil dieser Unternehmen sieht im Einsatz von Technologien eine Chance, neue Jobs für diese Menschen zu schaffen. Dabei ist die Größe von Unternehmen ein wichtiger Faktor für die Beschäftigung: Die Studie ergab, dass nahezu 100 Prozent der großen Unternehmen Menschen mit Behinderung einstellen. Deutlich geringer ist der Beschäftigungsanteil in kleineren Betrieben. Mögliche Gründe dafür könnten sein, dass größere Firmen einerseits einen Wissensvorsprung haben, weil sie besser über behindertengerechte Hilfsmittel informiert sind. Andererseits verfügen sie über mehr Ressourcen und erleichtern so behinderten Menschen den Arbeitsalltag.