Gehaltsvergleiche

Gehälter der Schweizer Manager werden deutlich sinken – Kienbaum Schweiz veröffentlicht aktuelle Kadersalärstudie

Dr. Alexander von Preen, Kienbaum
Dr. Alexander von Preen, Kienbaum

Zürich. In den Führungsetagen der Schweizer Unternehmen ist die Krise bislang noch kaum spürbar: Die Gehälter der Führungskräfte in der Schweiz sind im Vergleich zum Vorjahr um drei bis vier Prozent gestiegen. Damit lagen die Gehaltssteigerungen in etwa auf Vorjahresniveau. Das ergab die aktuelle Kadersalärstudie der Managementberatung Kienbaum, die auf den Angaben von 390 Unternehmen zu 10.065 Einzelpositionen basiert. „In vielen Branchen war das Geschäftsjahr 2008 noch erfolgreich. Deshalb sind variable Zahlungen in gewohntem Umfang geflossen und die Grundgehaltssteigerungen in voller Höhe bei den Führungskräften angekommen. Das wird sich in diesem Jahr ändern“, sagt Alexander v. Preen, Direktor der Kienbaum (Schweiz) AG und Geschäftsführer der Kienbaum Management Consultants GmbH in Deutschland. Er erwartet für 2009 einen Rückgang der variablen Bezüge im zweistelligen Bereich und entsprechend niedrigere Gesamtgehälter. „Die Krise wird viele Branchen in diesem Jahr stark beschäftigen und die Geschäftsergebnisse werden vielerorts einbrechen. Deshalb sinken die Boni signifikant, was die Führungskräfte bei der Auszahlungsrunde im Frühjahr 2010 spüren werden. Dieser Zyklus ist immer zeitverzögert“, sagt v. Preen. Er rechnet außerdem damit, dass sich die Einstiegsgehälter ebenfalls deutlich nach unten entwickeln werden.

Wirtschaftskrise: IT-Chefs verdienen weniger

Christian Näser, Kienbaum
Christian Näser, Kienbaum

Gummersbach.  Die Wirtschaftskrise lässt die Gehälter der IT-Führungskräfte in Deutschland schrumpfen: Sie verdienen in diesem Jahr 3,5 Prozent weniger als 2008. Insgesamt sind die Grundeinkommen der Fach- und Führungskräfte in der IT jedoch um mehr als drei Prozent gestiegen. Die Fachkräfte konnten ihre Gesamtbezüge im Vergleich zu 2008 sogar noch leicht um ein Prozent steigern. Das ergab die Studie „Vergütung von Führungs- und Fachkräften in der Informationstechnologie“ der Managementberatung Kienbaum. Dazu wurden die Informationen von 332 Unternehmen und 5992 Positionen ausgewertet. „Ursache für diese Entwicklung ist die Finanz- und Wirtschaftskrise, wegen der viele Unternehmen 2008 ihre Jahresziele nicht erreicht haben. Deshalb ist die variable Vergütung für 2008 geringer ausgefallen als 2007. Diese Einbußen betreffen die Führungskräfte in der IT wesentlich stärker als die Fachkräfte, die seltener eine variable Vergütung beziehen und deren Bonus einen geringeren Anteil am Gesamteinkommen ausmacht als bei den Führungskräften“, sagt Christian Näser, Mitglied der Geschäftsleitung bei Kienbaum und Leiter der Studie.

Kienbaum-Gehaltsstudie: Gehälter von Vertrieblern steigen langsamer

Christian Näser, Kienbaum
Christian Näser, Kienbaum

Gummersbach, 7. Mai 2009 Die Grundgehälter der Mitarbeiter in Marketing und Vertrieb steigen von 2008 auf 2009 geringer als ein Jahr zuvor, nämlich um 3,4 Prozent. Im Zeitraum 2007 bis 2008 legten die Grundgehälter noch um durchschnittlich 3,9 Prozent zu. Für das laufende Jahr prognostiziert die Managementberatung Kienbaum zwar weiterhin leicht steigende Grundgehälter, aber insgesamt sogar sinkende Gesamtbezüge. Gründe sind die wirtschaftlich schwierigen Situation und die große Bedeutung leistungsbezogener variabler Vergütungsbestandteile in Marketing und Vertrieb

Kienbaum-Studie zur Vergütung von Ingenieuren in Führungs- und Fachpositionen: In der Wirtschaftskrise verdienen auch Ingenieure weniger

Christian Näser, Kienbaum
Christian Näser, Kienbaum

Gummersbach. Ingenieure in deutschen Unternehmen verdienen in diesem Jahr weniger als 2008: Die Gesamteinkommen sind gegenüber dem Vorjahr bei den Führungspositionen von durch­schnittlich 103.000 Euro auf 100.000 Euro und bei den Fachpositionen von 62.000 Euro auf 60.000 Euro gesunken. Durch die anhaltend schwierige Situation der Unter­nehmen fallen auch die Grundgehaltssteigerungen mit durchschnittlich 2,7 Prozent um fast einen Prozentpunkt geringer aus als 2008. Unternehmen, die bis März 2009 die Gehälter ihrer Mitarbeiter noch nicht erhöht hatten, sehen mit durchschnittlich 1,8 Prozent noch geringere Steigerungsraten vor. Das sind Ergebnisse der Vergütungsstudie „Ingenieure in Führungs- und Fachpositionen 2009″ der Managementberatung Kienbaum, die auf Angaben von 566 Unternehmen und mehr als 3.800 untersuchten Positionen basiert. „In wirtschaftlichen Krisen sind Einsparungen und Kostensenkun­gen an der Tagesordnung. Dabei spielen die Personalkosten eine bedeutende Rolle. Auf der anderen Seite sind Ingenieure in vielen Bereichen immer noch Mangelware. Die Unternehmen müssen sowohl die Kosten im Griff behalten, als auch ihre qualifi­zierten Ingenieure an sich binden. Hierzu ist es besonders wichtig die aktuellen Marktdaten zu kennen, um Höhe und Struktur der Gehälter optimal auszurichten“, sagt Kienbaum-Vergütungsexperte Christian Näser.

Hewitt-Report: „2009 – Eurotop 100 Director’s Remuneration“: Top-Manager müssen sich künftig stärker an ihrer Leistung messen lassen

Wiesbaden – Top-Manager werden europaweit zunehmend und in hohem Maße leistungsorientiert bezahlt: der variable Vergütungsteil bedeutet im Schnitt mehr als 50 Prozent des Jahresgesamtgehalts. Dies sind Ergebnisse der Studie „2009 – Eurotop 100 Directors‘ Remuneration“, durchgeführt von der Personalmanagement-Beratung Hewitt Associates. Deutsche Führungskräfte stehen noch mehr im Leistungs-Fokus. Hierzulande macht der variable Vergütungsbestandteil 76 Prozent der Jahresgesamtbezüge aus. Lediglich England hat mit 77 Prozent ein noch höheres variables Gehalt. „Gerade in Krisenzeiten ist eine leistungsbezogene Vergütung ein wichtiger Stellhebel, um Anreizwirkung zu entfalten und auf die Marktanforderungen zu reagieren. Da viele Unternehmen in diesem Jahr im Hinblick auf die Gehaltssteigerungen eine Nullrunde einlegen, wird der leistungsbezogenen Zusatzvergütung eine noch bedeutendere Rolle zukommen“, prognostiziert Thomas Aleweld.

Konen & Lorenzen Recruitment Consultants und BBE media führen große Studie zum Gehaltsniveau in der Hotellerie durch

Düsseldorf, 03. Juni 2009 – Die Düsseldorfer Personalvermittlungsagentur für die Hotellerie, Gastronomie und Touristik führt zusammen mit dem Verlag BBE media (Verlagsgruppe Handelsblatt) vom 02.06.-15.07.09 eine exklusive Gehaltsstudie durch, die sich an alle Fach- und Führungskräfte der deutschen Hotellerie richtet.

Die Studie hat das Ziel, Transparenz in die Gehaltsstrukturen der Branche in Deutschland zu bringen und die gesamte Bandbreite an Verdienstmöglichkeiten in den einzelnen Positionen aufzuzeigen. Sowohl Unternehmen als auch Bewerber werden von den Ergebnissen profitieren. Sie können aktuelle Trends ableiten und daraus Spielräume bei Gehaltsverhandlungen in Vorstellungsgesprächen abstecken. Die Unternehmen bekommen hilfreiche Informationen darüber, ob sich deren Vergütungspolitik im marktüblichen Rahmen bewegt. Bewerber können sich einen sehr guten Überblick über die aktuellen Verdienstmöglichkeiten schaffen und daraus Rückschlüsse für Ihre zukünftige Karriereplanung ziehen.

Kienbaum-Studie „Mid- und Long-Term Incentive Pläne 2008/2009″: Klassische Aktienoptionspläne verlieren in der Wirtschaftskrise an Bedeutung

Karl-Friedrich Raible, Kienbaum
Karl-Friedrich Raible, Kienbaum

Frankfurt, 28. April 2009 Die Wirtschaftskrise fördert den Trend zu einer stärker am langfristigen unternehmerischen Denken ausgerichteten Vergütungspolitik deutscher Aktiengesellschaften. Wie eine aktuelle Studie der Managementberatung Kienbaum zeigt, werden bei langfristig wirksamen Leistungsanreizen zunehmend wert- beziehungsweise performanceorientierte Programme eingesetzt, die die tatsächliche Leistung der Führungskräfte widerspiegeln. Performancebasierte Pläne sind in den betrachteten Unternehmen mit einem Anteil von 42 Prozent mittlerweile am weitesten verbreitet, aber auch Kurswert basierte Pläne wie Restricted Shares, Stock Units und Phantom Shares haben deutlich an Popularität gewonnen: Ihr Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr um zehn Prozentpunkte auf nun knapp ein Viertel gestiegen. Dagegen kommen die klassischen Aktienoptionspläne nur mehr auf einen Anteil von 35 Prozent. Ihr Anteil ist im Vergleich zum Vorjahr um sieben Prozentpunkte gesunken.

Sind deutsche Arbeitnehmer keine Krisenhelfer? Nur 5 Prozent würden eine Gehaltskürzung in Kauf nehmen.

Opferbereitschaft besteht bei Bonus-Zahlungen oder bezahlten Überstunden.

München, 29. April 2009 – Wirtschaftskrise: Worauf würden Sie verzichten, um Ihrem Unternehmen auf die Beine zu helfen? In einer Umfrage unter rund 3.000 JobScout24 Nutzern standen Bonus, Gehaltserhöhung, Weihnachts- bzw. Urlaubsgeld sowie Gehaltsverzicht oder Bezahlung von Überstunden zur Disposition. Das Ergebnis ist eindeutig: Der Großteil der Befragten würde auf zusätzliche Leistungen verzichten oder unbezahlte Überstunden in Kauf nehmen. Aber nur 5 Prozent wären mit einer Gehaltskürzung einverstanden.

Kienbaum-Vergütungsstudie Sekretariats- und Bürokräfte 2009: 2,7 Prozent mehr für die rechte Hand

Christian Näser, Kienbaum
Christian Näser, Kienbaum

Gummersbach, April 2009 Die Gehälter deutscher Sekretärinnen steigen im Vergleich zum Vorjahr um voraussichtlich 2,7 Prozent. Eine Chefsekretärin erhält durchschnittlich 51.500 Euro im Jahr, während Sekretärinnen von Vorstandsvorsitzenden im Schnitt nochmals ein Viertel mehr verdienen. Am unteren Ende der Gehaltsrangliste befinden sich Schreibkräfte mit 32.400 Euro jährlich und Telefonistinnen und Empfangsdamen, die auf 33.200 Euro im Jahr kommen. Das ergab die Vergütungsstudie Sekretariats- und Bürokräfte 2009, erstellt von der Managementberatung Kienbaum. Sie basiert auf den Daten von 471 Unternehmen und mehr als 15.000 Einzelpositionen. „Wer dem Vorstandsvorsitzenden eines Konzerns zuarbeitet, verdient stark überdurchschnittlich. Dafür muss er unter Umständen längere Arbeitszeiten und mehr Stress in Kauf nehmen“, sagt Kienbaum-Vergütungsexperte Christian Näser.

Aktuelle Hewitt-Studie: „The Evolution of Expatriate Rewards in China“ -Deutsche Führungskräfte verdienen in China mehr als das Doppelte

Marco Reimers, Hewitt Associates
Marco Reiners, Hewitt Associates

Wiesbaden 2. April 2009 – Deutsche Fach- und Führungskräfte in China verdienen, verglichen mit ihren Kollegen in derselben Position, deutlich mehr: Ein Seniormanager aus dem „Westen“ erhält in China im Durchschnitt Jahresgesamtbezüge in Höhe von 173.575 US-Dollar, sein Kollege in gleicher Position aus Taiwan verdient 130.975 US-Dollar, der aus China noch 81.348 US-Dollar. Dies sind Ergebnisse der aktuellen Hewitt-Studie „The Evolution of Expatriate Rewards in China“.