Gehaltsvergleiche

Trotz Krise, zu schlecht bezahlt? StepStone-Umfrage: 68 Prozent der Deutschen fühlen sich unterbezahlt

Frank Hensgens, Stepstone
Frank Hensgens, Stepstone

Düsseldorf, April 2009. Trotz gegenwärtiger Rezession geben sich die Deutschen nicht mit einem geringen Gehalt zufrieden. Mehr als zwei Drittel fühlen sich unterbezahlt. Noch unzufriedener mit ihrem Gehalt sind im internationalen Vergleich nur die Italiener. Dies ergab eine internationale Umfrage, des Online-Stellenportals StepStone, an der alleine in Deutschland 4.004 Fach- und Führungskräfte teilnahmen. Demnach geben nur 28 Prozent der Teilnehmer an, dass ihr Gehalt ihren Leistungen entspricht. Ganze vier Prozent fühlen sich überbezahlt. Nur in Italien herrscht mit einem Anteil von 70 Prozent eine noch größere Unzufriedenheit in Sachen Gehalt.

Kienbaum-Studie „Vergütung von Führungskräften in Westeuropa“: Deutsche Manager weiterhin im oberen Feld des Gehaltsrankings

Dr. Alexander von Preen, Kienbaum
Dr. Alexander von Preen, Kienbaum

Gummersbach,  März 2009. Als Reaktion auf die globale Finanzkrise fielen die Gehaltserhöhungen von 2008 auf 2009 in vielen Ländern geringer aus als in den Vorjahren. So verzeichneten Geschäftsführer in Großbritannien Gehaltszuwächse von 2,9 Prozent (Vorjahr: 5,1 Prozent), in der Schweiz erhöhten sich die Grundgehälter im Top-Management um 4,3 Prozent und in Deutschland um vier Prozent (Vorjahreswerte: 4,5 Prozent beziehungsweise 4,9 Prozent). Es ist jedoch nicht in allen Ländern und Branchen mit einer Reduzierung der Gehaltsbudgets zu rechnen. „Die getrübte Konjunkturentwicklung, insbesondere hervorgerufen durch die Finanzmarktkrise, führt nicht zwingend zu einer Stagnation der Gehaltsentwicklung. Ein Trend zur grundsätzlich restriktiven Verteilung der Budgets kann jedoch festgestellt werden“, sagt Alexander v. Preen, Geschäftsführer der Kienbaum Management Consultants.

Aufsichtsräte: Mehr Verantwortung, zu wenig Gehalt

Dr. Alexander von Preen, Kienbaum
Dr. Alexander von Preen, Kienbaum

Gummersbach, 4. März 2009 Die Bezüge der Aufsichtsräte in Deutschland stagnieren, während sie in den Vorjahren noch moderat gewachsen sind. Im Durchschnitt erhielt ein Aufsichtsratsmitglied im Geschäftsjahr 2007 19.100 Euro. Allerdings wird die Arbeit von gut einem Viertel der Kontrolleure mit weniger als 5.000 Euro brutto vergütet, rund die Hälfte erhält nicht mehr als 10.000 Euro jährlich. Mehr als 40.000 Euro zahlen hingegen nur elf Prozent der Unternehmen ihren Aufsichtsratsmitgliedern. Das ergab die soeben veröffentlichte Aufsichtsratsstudie 2007/2008 der Managementberatung Kienbaum auf Basis von knapp 1.700 Unternehmen.

Kienbaum-Studie zur Vergütung in Polen und Russland: Gehälter in Polen und Russland steigen kräftig

Maria Smid, Kienbaum
Maria Smid, Kienbaum

Wien, 25. März 2009 Internationale Unternehmen in Polen und Russland zahlen ihren Mitarbeitern durchschnittlich 9,7 beziehungsweise 12,8 Prozent mehr Lohn als im Vorjahr. Auch für 2009 werden in Polen Gehaltssteigerungen von sieben bis acht Prozent auf allen Hierarchieebenen prognostiziert, während man bei der Vergütung in Russland eine Steigerungsrate von durchschnittlich elf bis zwölf Prozent erwartet. In Polen zahlen Unternehmen höhere Bruttojahresgesamtbezüge als in Russland: Ein Geschäftsführer in Polen verdient im Durchschnitt jährlich 149.789 Euro. In Russland hingegen erhält ein Geschäftsführer 108.056 Euro. Bei einem polnischen und einem russischen Arbeiter stehen im Durchschnitt 16.427 beziehungsweise 13.685 Euro auf dem Gehaltszettel. Dies ergaben die aktuellen Vergütungsstudien „Internationale Unternehmen in Polen – Mitarbeiter und Leitende Angestellte“ und „Internationale Unternehmen in der Russischen Föderation – Mitarbeiter und Leitende Angestellte“, erstellt von der Managementberatung Kienbaum.

Arbeitnehmer weltweit rechnen nicht mit Gehaltserhöhung

Marco Bertoli (Monster Deutschland)
Marco Bertoli (Monster Deutschland)

· Umfrage vom Karriereportal Monster zeigt, dass 66 Prozent der Arbeitnehmer weltweit dieses Jahr keine Gehaltserhöhung erwarten

· Für 40 Prozent der deutschen Angestellten sind Gehaltserhöhungen nicht vorhersehbar

Eschborn, 23. März 2009 – Rund um den Globus sind Unternehmen aufgrund der fortschreitenden Wirtschaftskrise zu massiven Einsparungen gezwungen. Ausgaben werden überprüft, zusätzliche Personalkosten oft gestrichen. Deshalb rechnen lediglich 34 Prozent der Angestellten weltweit in diesem Jahr mit einer Gehaltserhöhung. Dies ergab eine weltweite Umfrage des Online-Karriereportals Monster. Allerdings liegt bei rund 20 Prozent der Arbeitnehmer im Unklaren, ob sie mehr Gehalt erwarten können, denn bei ihnen sind Gehaltsverhandlungen nicht vorhersehbar. Gut ein Drittel der Umfrageteilnehmer weiß dagegen schon jetzt, dass eine Gehaltserhöhung in diesen Zeiten völlig ausgeschlossen ist. …

Kienbaum-Studie zur Vergütung in Rumänien: Gehälter deutlich gestiegen

Maria Smid
Maria Smid

Wien, 19. Februar 2009 In Rumänien steigen die Gehälter rasch: 2008 lagen allein die Grundgehälter durchschnittlich 13,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Für 2009 werden ähnliche Steigerungsraten erwartet. „Obwohl die Nationale Prognosekommission im Januar 2009 für das laufende Jahr eine durchschnittliche Einkommenssteigerung von 5,8 Prozent angegeben hat, ergab unsere Studie Werte zwischen zwölf und 13 Prozent. Insbesondere qualifizierte Mitarbeiter sowie Führungskräfte werden auch weiterhin mit hohen Gehaltssteigerungen rechnen können“, sagt Maria Smid, Projektleiterin der Vergütungsstudie 2008/2009 „Unternehmen in Rumänien: Mitarbeiter und leitende Angestellte“. Die Studie wurde erstmalig von der Managementberatung Kienbaum in Kooperation mit der Deutsch-Rumänischen Außenhandelskammer durchgeführt. Erhoben wurden die Daten im November 2008. …

Aktuelle Hewitt-Studie zur Weltwirtschaftskrise: Unternehmen auf Sparkurs

Wiesbaden, 2. Februar 2009 Mehr als die Hälfte der deutschen Unternehmen erwartet für dieses Jahr finanzielle Einbrüche und plant erste Sparmaßnahmen. Bereits 90 Prozent haben auf Grund der schlechten Prognosen hierzulande das Personalkostenbudget für 2009 gekürzt. Noch vor einem halben Jahr sind die von Hewitt befragten deutschen Unternehmen von einer durchschnittlichen Gehaltssteigerung von 3,9 Prozent ausgegangen. Die Prognosen der im November erneut befragten Firmen hingegen fallen um bis zu 0,7 Prozentpunkte niedriger aus.

Kienbaum-Studie zur Vergütung in Ungarn: Gehälter doppelt so hoch wie vor zehn Jahren

Maria Smid
Maria Smid

Wien, 15. Januar 2009 Internationale Unternehmen in Ungarn zahlen ihren Mitarbeitern auf allen Hierarchieebenen rund doppelt so viel wie vor zehn Jahren: 1999 erhielt ein Geschäftsführer Bruttojahresgesamtbezüge in Höhe von 48.200 Euro, 2008 waren es 87.700 Euro. Führungskräfte der beiden Ebenen unterhalb der Geschäftsführung haben ihre Gehälter von 20.700 Euro auf durchschnittlich 42.100 Euro im Jahr gesteigert. Fachkräfte erhalten aktuell 18.700 Euro anstatt 9.100 Euro und Arbeiter verdienen inzwischen mehr als 9.400 Euro im Vergleich zu 3.800 Euro vor zehn Jahren. Die Gehälter wachsen weiterhin kräftig, jedoch planen internationale Unternehmen in Ungarn für dieses Jahr Gehaltserhöhungen von durchschnittlich 6,2 Prozent, während die Vergütung im vergangenen Jahr im Durchschnitt noch um 8,5 Prozent zulegte. Das ergab die Vergütungsstudie 2008/2009 „Internationale Unternehmen in Ungarn – Mitarbeiter und Leitende Angestellte“, erstellt von der Managementberatung Kienbaum in Kooperation mit der Deutsch-Ungarischen Industrie- und Handelskammer. An der Studie haben sich 69 Unternehmen beteiligt und Informationen zu mehr als 10.000 Positionen gemeldet.

Kienbaum-Studie zur Vergütung von kaufmännischen Funktionen: 4,2 Prozent mehr für Mitarbeiter in kaufmännischen Positionen

Gummersbach, 9. Dezember 2008 Die Gehälter von Mitarbeitern in kaufmännischen Funktionen sind im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 4,2 Prozent gestiegen. Führungskräfte haben mit 4,6 Prozent größere Gehaltssteigerungen erzielt als Fachkräfte mit 3,9 Prozent. Für 2009 planen die Unternehmen angesichts der drohenden Rezession eine geringere Anhebung der Vergütung: Um durchschnittlich 2,3 Prozent sollen die Gehälter erhöht werden. Das ergab die Vergütungsstudie „Führungs- und Fachkräfte in kaufmännischen Funktionen 2008″, erstmals erstellt von der Managementberatung Kienbaum. Dazu wurden die Daten von 5.898 Positionen aus 691 Unternehmen erhoben.

Kienbaum: Fachkräftemangel in Tschechien wird zum Standortnachteil

Maria Smid
Maria Smid

Gummersbach, 3. Dezember 2008 Für Unternehmen einiger Branchen in Tschechien ist es mittlerweile fast unmöglich, ausreichend qualifizierte Mitarbeiter zu finden. Folglich zeigt sich bei der Entwicklung der Gehälter in diesem Jahr ein stabiler Trend nach oben. Wirtschaftsdaten der Handelskammer zufolge betrug das Bruttojahresgehalt im Jahr 2007 durchschnittlich 10.140 Euro und stieg im zweiten Quartal 2008 auf 11.076 Euro. Somit lag der nominale Zuwachs bei acht Prozent. Signifikante Unterschiede zeigen sich im Vergleich zwischen öffentlichem und privatem Sektor: Während im privaten Sektor der reale Zuwachs 2,3 Prozent beträgt, sinkt die Vergütung im öffentlichen Sektor um 3,6 Prozent. An der Spitze der durchschnittlichen Bruttojahresgehälter liegt wie im Vorjahr die Finanz- und Versicherungsbranche mit rund 21.360 Euro. Im Gegensatz dazu ist das durchschnittliche Bruttojahresgehalt im Hotel- und Gaststättengewerbe rund ein Drittel niedriger.