Achim Berg

Vertrauen in Datensicherheit auf Fünf-Jahres-Hoch

  • Fast jeder Vierte findet, dass seine persönlichen Daten im Internet sicher sind
  • Aber: Staat und Behörden verlieren an Vertrauen

Ob beim Online-Banking, im Web-Shop oder in sozialen Netzwerken: Datensicherheit entscheidet für viele Internetnutzer über das Vertrauen in Online-Dienste. Dieses Vertrauen ist zuletzt wieder leicht gestiegen: Fast ein Viertel der Internetnutzer (23 Prozent) meint, dass ihre persönlichen Daten im Internet sicher sind. Im Vorjahr war es jeder Fünfte (20 Prozent) und im Jahr 2014 sagte dies sogar nur jeder siebte Internetnutzer (13 Prozent). Die große Mehrheit der Onliner (75 Prozent) findet derzeit, dass ihre persönlichen Daten im Internet nicht sicher sind. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.027 Internetnutzern in Deutschland.

„Für den Wirtschaftsstandort Deutschland wird das Vertrauen in digitale Technologien künftig entscheidend sein. Damit sich Innovationen durchsetzen, benötigen sie eine hohe Akzeptanz bei den Verbrauchern“, sagt Bitkom Präsident Achim Berg.

Achim Berg, BITKOM

Blockchain vor dem Durchbruch?

  • Achim Berg, BITKOM

    Jedes vierte deutsche Startup plant Einsatz der Technologie

  • Mehrheit sieht große Bedeutung der Blockchain für deutsche Wirtschaft

Ob Kryptowährungen, sichere Lieferketten oder Smart Contracts: Im Hintergrund wird immer die Blockchain-Technologie eingesetzt. Künftig könnte es deutlich mehr Anwendungen geben. Denn aktuell nutzen nur 6 Prozent der Startups hierzulande die Blockchain-Technologie. Aber jedes Vierte (27 Prozent) plant und diskutiert derzeit den Einsatz. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 300 deutschen Startups.

Bitkom-Präsident Achim Berg zum geplanten Fachkräftezuwanderungsgesetz 

Achim Berg, BITKOM

Zum geplanten Fachkräftezuwanderungsgesetz erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

„Bitkom setzt sich seit Jahren für die Zuwanderung von qualifizierten Fachkräften ein. Wir begrüßen sehr, dass dies von der Bundesregierung mit dem Fachkräftezuwanderungsgesetz nun grundsätzlich angegangen wird. Wir brauchen die klügsten Köpfe aus aller Welt, um die Digitalisierung in Deutschland zu gestalten, unsere Wirtschaft zu unterstützen und den Arbeitsmarkt zu stärken. Derzeit sind ca. 55.000 Stellen für IT-Spezialisten unbesetzt. Dadurch gehen den Unternehmen in Deutschland ca. 10 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr verloren.

Unternehmen setzen verstärkt auf Digitalisierungs-Teams

  • Achim Berg, BITKOM

    Allerdings verzichten weiterhin zwei Drittel auf eine organisatorische Einheit

  • Nur in jedem zehnten Unternehmen gibt es einen Leiter Digitalisierung oder CDO
  • Vor allem kleinere Betriebe sind zurückhaltend

Unternehmen schaffen verstärkt eigene Abteilungen oder Teams, die sich ausschließlich mit der Digitalisierung beschäftigen. Allerdings sagen in Deutschland immer noch rund zwei Drittel (69 Prozent) der Unternehmen mit 20 oder mehr Mitarbeitern, dass sie keine solche organisatorische Einheit geschaffen haben. Im vergangenen Jahr lag der Anteil mit drei Viertel (77 Prozent) noch höher. So gibt jedes vierte Unternehmen (26 Prozent, 2017: 20 Prozent) an, eine Digitalisierungseinheit innerhalb der IT-Abteilung geschaffen zu haben. Lediglich weitere 4 Prozent (2017: 2 Prozent) haben eine eigenständige Einheit außerhalb der IT-Abteilung aufgebaut.

Startups sind mit dem Standort Deutschland zufrieden – wenn nur die Verwaltung nicht wäre

  • Ämter und Behörden bekommen schlechte Noten von Gründern
  • Startups bewerten vor allem Lebensqualität und Infrastruktur positiv

Der Standort Deutschland ist für Startups viel besser als sein Ruf. Ob Absatzmöglichkeiten, Infrastruktur oder Arbeitsmarkt – in praktisch allen Bereichen sind die meisten Gründer zufrieden. Mit einer Ausnahme: Von Ämtern und Behörden sind Startups genervt.

Bürokratieabbau: Ja bitte!

Startups: Ohne KI und Datenanalyse kein wirtschaftlicher Erfolg

  • Gründer sehen herausragende Bedeutung der Technologietrends für die deutsche Wirtschaft
  • 4 von 10 deutschen Startups setzen bereits Künstliche Intelligenz ein

Die Startups sind sich einig: Ohne Künstliche Intelligenz und Datenanalysen ist der wirtschaftliche Erfolg deutscher Unternehmen bedroht. Jeweils 96 Prozent der deutschen Startups geben an, dass sowohl Künstliche Intelligenz als auch Big Data eine große Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Unternehmen haben werden.

 

Mandelbrot Animation (Quelle: Wikipedia)

Bitkom-Präsident Achim Berg zum „Masterplan Künstliche Intelligenz“ der Bundesregierung: Wir brauchen Köpfe und Daten

Achim Berg, BITKOM

Heute berät das Bundeskabinett Eckpunkte für einen „Masterplan Künstliche Intelligenz“. Dazu erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

„Künstliche Intelligenz ist der wichtigste Treiber der Digitalisierung. Sie wird sich schon in wenigen Jahren in nahezu jedem Produkt und jeder Dienstleistung wiederfinden. Die Art wie wir leben und arbeiten wird sich durch KI auf eine solch grundsätzliche Weise verändern, wie das in der Vergangenheit etwa durch die Erfindung der Dampfmaschine oder die Elektrifizierung stattgefunden hat. Die Bundesregierung hat die Bedeutung von KI für Wirtschaft und Gesellschaft ganz offensichtlich erkannt und drückt jetzt aufs Tempo. So wie der Motor das Herzstück des Autos war, so wird die Künstliche Intelligenz das Herzstück der digitalen Wirtschaft sein.

Heute Studi, morgen CEO – bei Startup-Gründern die Ausnahme

  • Achim Berg, BITKOM

    Nur eine Minderheit der Startups wird von Studierenden oder Schülern gegründet

  • Kaum jemand gründet sein Startup aus der Arbeitslosigkeit heraus
  • Breite Zustimmung für die Einführung einer Gründerzeit

Während des Studiums eine tolle Idee und dann noch vor dem Abschluss das Startup auf die Beine stellen: Das Klischee einer Startup-Gründung ist in der Realität die absolute Ausnahme, wie eine Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 300 deutschen Startups ergeben hat. Lediglich 11 Prozent aller Startups wurden von den Gründern noch während des Studiums auf den Weg gebracht, nur in den seltensten Fällen gingen die Gründer noch zur Schule (1 Prozent). Und auch direkt im Anschluss an das Studium wurden nur 12 Prozent der Startups gegründet.

 

Big Data steht bei sechs von zehn Unternehmen an erster Stelle

  • 57 Prozent planen Investitionen in Big Data oder sind bereits in der Umsetzung
  • Manager: Internet of Things, Big Data und Robotik haben große Bedeutung für Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen
  • Aber: Künstliche Intelligenz und Blockchain werden bislang nur selten genutzt

Von Internet of Things über Künstliche Intelligenz bis Blockchain: Neue digitale Technologien sind von großer Bedeutung für die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft, kommen bislang aber noch nicht flächendeckend zum Einsatz. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von Managern in 604 deutschen Unternehmen ab 20 Mitarbeitern, die der Digitalverband Bitkom heute zur Eröffnung der Cebit (11. bis 15. Juni 2018) in Hannover vorgestellt hat.

Blockchain-Technology

Zwei Drittel der Unternehmen sehen sich durch Datenschutzregeln behindert

Achim Berg, BITKOM

Seit heute gilt die neue Datenschutz-Grundverordnung vollumfänglich 

Berlin, 25. Mai 2018 
Von der Künstlichen Intelligenz bis zur Individualmedizin: Viele Unternehmen und Organisationen prüfen derzeit, wie sie durch digitale Technologien neue Angebote entwickeln und wettbewerbsfähiger werden können. Beim konkreten Einsatz sehen sie dann viele Hürden – gerade auch durch Datenschutzauflagen. Das sagen fast zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland (63 Prozent). Damit ist der Datenschutz das meistgenannte Hindernis beim Einsatz neuer Technologien. Dies ergibt eine repräsentative Befragung unter mehr als 600 Unternehmen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom. „Datenschutzregeln dürfen nicht zum Hemmschuh für sinnvolle und notwendige Innovationen werden“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Neue Technologien wie Künstliche Intelligenz sind künftig die Grundlage unserer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit und unseres gesellschaftlichen Wohlstands. Die Unternehmen müssen auf die Einhaltung hoher Datenschutzstandards verpflichtet werden, aber man darf dabei nicht über das Ziel hinausschießen.“