Achim Berg

Künstliche Intelligenz soll dem Chef helfen – oder ihn ersetzen

  • 4 von 10 Berufstätigen wollen, dass eine KI ihren Vorgesetzten unterstützt
  • 3 von 10 würden ihren Chef sogar gegen eine KI tauschen

Viele Berufstätige trauen Künstlicher Intelligenz zu, ihren Arbeitsalltag zu verbessern. So wünschen sich 4 von 10 berufstätigen Bundesbürgern (44 Prozent), dass eine KI den eigenen Vorgesetzten unterstützt, etwa mit automatischen Analysen für schnellere und bessere Entscheidungen. 3 von 10 (30 Prozent) würden sogar noch weiter gehen und den eigenen Chef gerne komplett durch eine KI ersetzen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung von 515 Erwerbstätigen im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

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Digitale Plattformen geben Kunden Überblick

  • 3 von 5 Bundesbürgern sehen mehr Vor- als Nachteile bei digitalen Plattformen
  • Als Vorzug wird vor allem der Überblick über Angebote und Preise genannt

Digitale Plattformen verschaffen den Kunden einen guten Überblick über das Angebot auf dem Markt und bieten einen einfachen Preisvergleich. Davon ist eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger überzeugt. Und so werden bei Internet-Plattformen insgesamt mehr Vor- als Nachteile gesehen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Befragung von 1.003 Bundesbürgern ab 16 Jahre im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

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Bitkom zur heutigen Bundestagsdebatte über die KI-Strategie

Heute diskutiert der Bundestag über die „Strategie Künstliche Intelligenz der Bundesregierung“. Hierzu erklärt Bitkom-Präsident Achim Berg:

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Klare Mehrheit für Aus des Bildungsföderalismus

  • 58 Prozent der Deutschen wollen Verantwortung von Ländern auf Bund übertragen
  • Nur jeder Sechste möchte am Status quo festhalten
  • Zwei Drittel fordern sofortige Umsetzung des Digitalpakts Schule

Die Mehrheit der Deutschen spricht sich für eine tiefgreifende Reform des deutschen Bildungswesens aus. 58 Prozent der Bundesbürger halten den Föderalismus in der Bildung für nicht mehr zeitgemäß und wünschen sich, dass der Bund dafür künftig allein verantwortlich ist, also etwa für Schulformen, Fächerangebot, die Gestaltung von Lehrplänen oder die Finanzierung von Lehrmitteln. Am Status quo möchte dagegen nur jeder Sechste festhalten: 16 Prozent wollen, dass für Bildung weiterhin allein die Bundesländer verantwortlich sein sollen. Dass Bildung zu einer Gemeinschaftsaufgabe von Bund und Ländern wird, befürworten 22 Prozent.

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Bitkom sieht Aufbruchssignal für Künstliche Intelligenz

  • Digitalgipfel der Bundesregierung stellt KI in den Mittelpunkt
  • Umfrage: Technologie ist entscheidend für den künftigen Wohlstand
  • Bitkom veröffentlicht „Periodensystem der Künstlichen Intelligenz“

Der Digitalverband Bitkom hat an Politik und Wirtschaft appelliert, die Chancen neuer Technologien wie Blockchain und Künstliche Intelligenz noch stärker zu nutzen. „Mit ihrer KI-Strategie und dem heutigen Gipfel hat die Bundesregierung ein deutliches Aufbruchssignal gegeben. Die Botschaft lautet: Deutschland will KI – und Deutschland kann KI“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier. Der Digitalgipfel rückt in diesem Jahr das Thema Künstliche Intelligenz in den Mittelpunkt.

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Mehrheit meint: Von digitalen Plattformen profitieren alle

  • 3 von 5 Deutschen sehen Vorteile für Kunden, die auf Plattformen einkaufen
  • 57 Prozent der Deutschen shoppen auf Plattformen, 27 Prozent bieten dort Produkte oder Services an

Digitale Plattformen bringen verschiedene Anbieter, Partner und Kunden auf den unterschiedlichsten Märkten zusammen. Weltweit werden so Milliardenumsätze erzielt und ganze Branchen grundlegend verändert. Nach Ansicht der großen Mehrheit der Bundesbürger profitieren davon alle Beteiligten: Plattformbetreiber ebenso wie die Anbieter von Produkten und Dienstleistungen auf den Plattformen sowie ihre Kunden.

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Bitkom-Branche schafft 40.000 zusätzliche Jobs

  • Umsätze im ITK-Markt legen um 1,5 Prozent auf 168,5 Milliarden Euro zu
  • IT ist Wachstumstreiber, Unterhaltungselektronik schrumpft erneut deutlich
  • Berg: „Mehr digitale Bildung ist der Schlüssel zum digitalen Erfolg“

Die Digitalisierung stellt in Deutschland alle Zeichen auf Wachstum. In der Bitkom-Branche werden Umsätze und Beschäftigung auch 2019 weiter zulegen. Der Markt für IT, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik soll in diesem Jahr um 1,5 Prozent auf 168,5 Milliarden Euro ansteigen. Zum Jahresende werden in der Branche voraussichtlich 1.174.000 Menschen beschäftigt sein. Das entspricht einem Plus von 40.000 Jobs und einem Anstieg um 3,5 Prozent im Vergleich zu 2018. Das teilt der Digitalverband Bitkom auf Grundlage aktueller Analysen mit.

 

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Blockchain: Eine Technologie auf der verzweielten Suche nach Anwendungen

Deutsche Wirtschaft zögert bei der Blockchain

  • Mehrheit sieht großes Potenzial für Handelsplattformen und Datensicherung
  • 9 von 10 diskutieren aber aktuell nicht einmal über Einsatz der Technologie
  • Unternehmen beklagen fehlende Use Cases und Mangel an Blockchain-Experten

Die deutsche Wirtschaft sieht große Chancen in der Blockchain, zögert aber noch, die Technologie im eigenen Unternehmen einzusetzen. Vor allem fehlende Anwendungsfälle, der Mangel an Blockchain-Experten sowie rechtliche Unsicherheiten werden dabei als Herausforderungen gesehen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.004 Unternehmen ab 50 Mitarbeitern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, die heute im Vorfeld des Digital-Gipfels der Bundesregierung vorgestellt wurde. „Rund um die Blockchain gibt es weltweit viele Pilotprojekte, die die Möglichkeiten der Technologie erahnen lassen – aber noch wenig Vorzeigbares oder Alltagstaugliches. Wenn wir jetzt die Weichen richtig stellen, kann Deutschland bei der Entwicklung von Blockchain-Lösungen ganz vorne dabei sein“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg.

Blockchain-Technology

Deutsche Wirtschaft zögert bei der Blockchain

  • Mehrheit sieht großes Potenzial für Handelsplattformen und Datensicherung
  • 9 von 10 diskutieren aber aktuell nicht einmal über Einsatz der Technologie
  • Unternehmen beklagen fehlende Use Cases und Mangel an Blockchain-Experten

Die deutsche Wirtschaft sieht große Chancen in der Blockchain, zögert aber noch, die Technologie im eigenen Unternehmen einzusetzen. Vor allem fehlende Anwendungsfälle, der Mangel an Blockchain-Experten sowie rechtliche Unsicherheiten werden dabei als Herausforderungen gesehen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 1.004 Unternehmen ab 50 Mitarbeitern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, die heute im Vorfeld des Digital-Gipfels der Bundesregierung vorgestellt wurde. „Rund um die Blockchain gibt es weltweit viele Pilotprojekte, die die Möglichkeiten der Technologie erahnen lassen – aber noch wenig Vorzeigbares oder Alltagstaugliches. Wenn wir jetzt die Weichen richtig stellen, kann Deutschland bei der Entwicklung von Blockchain-Lösungen ganz vorne dabei sein“, sagte Bitkom-Präsident Achim Berg.

Achim Berg, BITKOM

Vertrauen in Datensicherheit auf Fünf-Jahres-Hoch

  • Fast jeder Vierte findet, dass seine persönlichen Daten im Internet sicher sind
  • Aber: Staat und Behörden verlieren an Vertrauen

Ob beim Online-Banking, im Web-Shop oder in sozialen Netzwerken: Datensicherheit entscheidet für viele Internetnutzer über das Vertrauen in Online-Dienste. Dieses Vertrauen ist zuletzt wieder leicht gestiegen: Fast ein Viertel der Internetnutzer (23 Prozent) meint, dass ihre persönlichen Daten im Internet sicher sind. Im Vorjahr war es jeder Fünfte (20 Prozent) und im Jahr 2014 sagte dies sogar nur jeder siebte Internetnutzer (13 Prozent). Die große Mehrheit der Onliner (75 Prozent) findet derzeit, dass ihre persönlichen Daten im Internet nicht sicher sind. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.027 Internetnutzern in Deutschland.

„Für den Wirtschaftsstandort Deutschland wird das Vertrauen in digitale Technologien künftig entscheidend sein. Damit sich Innovationen durchsetzen, benötigen sie eine hohe Akzeptanz bei den Verbrauchern“, sagt Bitkom Präsident Achim Berg.

Achim Berg, BITKOM