Agenda 2010

„(K)eine Zukunft für Europa!“

Markus Müller
Markus Müller

Gedanken eines Volkswirts und Soldaten. Ein Gastbeitrag von Markus Müller.

Ein vereintes Europa, der europäische Gedanke aber vor allem die wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit haben Europa zu dem gemacht, was es heute ist. Neben der weltpolitischen Bedeutung Europas stellt die Gesamt-Europäische Wirtschaft einen der größten Wirtschaftsräume und zugleich eine der größten Volkswirtschaften weltweit dar. Um dieses „geeinte Europa“ und die Europäische Union (EU) an sich richtig einordnen zu können, möchte ich dem Leser dieses Essays vorab einen kurzen Abriss der Entwicklungs- und Entstehungsgeschichte „dieses Europas der Nationen“ geben.

 

Hartz-Reformen beschleunigten nur zeitweise den Zuwachs bei Minijobs, Zeitarbeit und Solo-Selbständigkeit

Die Hartz-Reformen führten nicht zu einer nachhaltigen Beschleunigung des Wachstums der atypischen Erwerbsformen. Sie haben diesen Trend nur zeitweise verstärkt, und das auch nur bei den Minijobs, der Zeitarbeit und der Solo-Selbständigkeit. Der Wandel der Erwerbsformen sei vor allem Ausdruck eines langfristigen Trends, erklärt das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in der aktuellen Ausgabe 2/2013 der Zeitschrift „IAB-Forum“ mit dem Schwerpunktthema „Zehn Jahre Agenda 2010“.