Algorithmus

„Regiothek“: Spin-Off der Universität Passau beim Bayerischen Gründerpreis ausgezeichnet

Das junge Projekt „Regiothek“, das aus der Universität Passau heraus gegründet wurde, hat beim Bayerischen Gründerpreis den 3. Platz in der Kategorie Konzept erreicht. Die Auszeichnung wurde am 12. Juli im Rahmen der Unternehmerkonferenz der bayerischen Sparkassen in Nürnberg vergeben.

Der Bayerische Gründerpreis wird für vorbildhafte Leistungen in der Entwicklung von innovativen und tragfähigen Geschäftsideen und beim Aufbau neuer Unternehmen verliehen. Aus Sicht der Jury reichte die „Regiothek“ eines der drei besten Konzepte im Freistaat ein. Seit April 2018 ist das von Anton Kohlbauer, Bastian Kühnel, Simon Nestmeier und Alexander Treml gegründete Projekt im FLÜGGE-Programm für Existenzgründer des Bayerischen Wirtschaftsministeriums, um in Kooperation mit dem Passauer Lehrstuhl für Data Science die Plattform bis zur Verselbständigung im Herbst 2018 weiterzuentwickeln.

Simon Nestmeier (von links), Anton Kohlbauer, Alexander Treml und Bastian Kühnel sind die Köpfe hinter der „Regiothek“. Foto: Regiothek

Verräterische Muster: Immer öfter übernehmen Algorithmen klassische HR-Aufgaben

Anna Friedrich, Redakteurin

Ein Beitrag von Anna Friedrich

Ob im Recruiting oder der Personalentwicklung: Das Berufsbild von Personalern ändert sich rapide. Immer öfter übernehmen Algorithmen klassische HR-Aufgaben.
Tinder für die Jobsuche – das hört sich erst einmal seltsam an. Doch genau das ist die Idee hinter der Recruiting-App Truffls: Wie die Dating-Anwendung Tinder will Truffls Menschen zueinander bringen. Zwar nicht im romantischen Sinne, aber auch zwischen Kandidat und Unternehmen bedarf es einer gewissen Chemie. Im Jahr 2014 ging die App an den Start, bislang haben laut Unternehmensangaben mehr als 30.000 Firmen mit Truffls zusammengearbeitet. Rund 100.000 Stellen in ganz Deutschland seien derzeit täglich ausgeschrieben. Neben Inseraten direkt über Truffls kommen Stellen auch von Kooperationspartnern wie Monster oder Stepstone.  …

Informationstechnologie führt zu einer Homogenisierung und Automatisierung des sozialen, politischen und intellektuellen Lebens

Jörn Klare

Algorithmen sind gerade deshalb programmiert worden, um den Menschen aus dem Erkenntnisprozess zu entfernen.

Jörn Klare schreibt in piqd einen spanenden Artikel über den Einfluss der Internet-Konzerne: „„Monopolisten des Geistes“ oder wie autoritär Tech-Konzerne unser Denken bestimmen“

Es ist ausgesprochen lesenswert, wie dicht Adrian Lobe den aktuellen Stand der Diskussion um den Einfluss von Google, Facebook und Co auf unser Wissen und Denken zusammenfasst.