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Wird das Volk für dumm verkauft? Billigjournalismus ist das neue Prekariat

Wenn Journalisten sich ihren Beruf nicht mehr leisten können, wird die Meinungsbildung zur Ramschware

Mit dem Trend zu den digitalen Medien verstärkt sich auch die Entwicklung zum Billigjournalismus. Qualifizierte Journalisten haben oft einen geisteswissenschaftlichen Hintergrund, sei es als Germanist, Politikwissenschaftler oder Kommunikationsexperte. Doch der einst glamouröse Job als Journalist muss zusehends mit den Herausforderungen des Prekariats kämpfen. Wenn ein Journalist nicht mehr adäquat von seinem Beruf leben kann, muss die Medienbranche nach Alternativen Ausschau halten. Billigjournalismus und Roboterjournalismus haben Hochkonjunktur. Auf der Strecke bleibt die Meinungsbildung. Wer keine Ramschware konsumieren will, muss zusehends selbst recherchieren. So zeichnet sich in der Medienlandschaft auch eine Zweiteilung ab. Auf der einen Seite stehen Verlage, Zeitschriften und Tageszeitungen in ihren jeweiligen Print- oder Online-Ausgaben, am Horizont tauchen zusehends Blogs und Medien auf, die gegen den Strom der pauschalierenden Meinungsbildung ankämpfen.

Per Sprachassistent zum neuen Job: meinestadt.de startet Alexa-Skill „Jobbörse“

Intelligente Sprachassistenten wie Amazons Alexa oder Google Home werden auch hierzulande immer beliebter. Die Suche nach dem passenden Job wird dank dem neuen Alexa-Skill „Jobbörse“ nun um einiges leichter und unkomplizierter. Der Stellenmarkt von meinestadt.de bietet mit der neuen Funktion als erste Jobbörse in Deutschland eine Suche, die komplett ohne grafische Darstellung auskommt und sich nur per Sprache bedienen lässt. Nutzer können sich ab sofort mit nur drei Anweisungen alle offenen Stellen zum gesuchten Profil in ihrer Stadt von Alexa vorlesen lassen.

Google ist beliebtester Arbeitgeber der Informatiker, Amazon steigt auf

Holger Koch
Holger Koch

Trendence Absolventenbarometer 2018 mit Rankings der Top-Arbeitgeber der Informatiker veröffentlicht + Gewinner des Jahres: Amazon + Automobilhersteller: Branche verliert, Arbeitgeber gewinnen + Jeder zehnte Informatiker will in den Öffentlichen Sektor + Beratungen steigen in der Gunst der Bewerber

Top Five Jobs: Die Suchbegriffe des Jahres 2017

Dr. Sebastian Dettmers

Die 2017 auf StepStone.de am häufigsten gesuchten Jobs waren „Marketing“, „Controller/in“ und „Außendienstmitarbeiter/in“, gefolgt von „Ingenieur/in“ und „IT“. Die meistgesuchten Städte waren Hamburg, Berlin und München. Bei den beliebtesten Arbeitgebern war Bosch wie schon in den Vorjahren Spitzenreiter. Auf dem Treppchen folgen BMW und Siemens. Mit Daimler, Porsche und Airbus wird auch das weitere Ranking durch Technologiefirmen dominiert, die intensiv nach IT-Fachkräften und Ingenieuren suchen, um die Digitalisierung weiter voranzutreiben.

Digitalisierung: Der Hype-Express fährt im Kreis

Gerhard Kenk, Publisher, Crosswater Job Guide

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Pünktlich zum Jahreswechsel ist wieder eine schöne Gelegenheit gekommen, um über die Aufreger-Themen wie Digitalisierung, Industrie 4.0, Blockchain, Roboter oder Arbeitsplatzverlust zu schwadronieren. Man ist es ja gewöhnt. Für das kommende Jahr 2018 werden düstere Prognosen propagiert – Hauptsache die Einschaltquoten – pardon – die Clicks gehen durch die Decke. Der FOCUS stellt sich als Sprachrohr der Hype-Protagonisten zur Verfügung und publiziert ein buntes Panoptikum der Angst:  So geht es ab 2018 weiter: Fatale Wirtschaftsprognose für Deutschland: „Wir werden fast alle arbeitslos!“

Fusion Days 2017: Recruiting zwischen künstlichen Welten und echten Emotionen

Ingolf Teetz

Wie der technische Fortschritt mehr Möglichkeiten, aber vielleicht auch mehr Unsicherheiten schafft. Ein Nachbericht vom diesjährigen milch & zucker-Event.

Fusion Days, das exklusive Kundenevent von milch & zucker und JobStairs, bietet erfahrungsgemäß jede Menge Momente zum gemeinsamen Nach-, Über- und Weiterdenken. So auch am 7. und 8. November 2017 in Gießen: Im stilvollen Ambiente des Hotelrestaurants Heyligenstaedt kamen insgesamt rund 120 Führungskräfte und Experten aus den Bereichen IT und Personal zusammen, um sich auszutauschen und von spannenden Vorträgen inspirieren zu lassen.

Generation Y trifft Chatbots

Der Konkurrenz um einen Snap voraus: Neue Wege im Personalmarketing

Julia Letetzki
Julia Letetzki

Ein Gastbeitrag von Julia Letetzki

Laut einer Monster-Studie zu den Recruiting Trends 2017 werden 89 Prozent aller Vakanzen auf Karriereseiten von Unternehmen und 68 Prozent aller Vakanzen in Form von Stellenanzeigen in Jobbörsen ausgeschrieben. Auf die etablierten und bewährten Kanäle zu setzen, scheint für viele Unternehmen aktuell noch auszureichen, doch langfristig ist es wichtig, sich mit dem Suchverhalten und der Mediennutzung der nachwachsenden Talente zu befassen.

LinkedIn ist einzige HR-Plattform im Ranking der weltbesten Marken

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Die Brand Z Studie von Kantar Millward Brown ermittelt die wertvollsten 100 Marken der Welt, als einzige HR-Plattform hat sich das Berufsnetzwerk LinkedIn von Platz 85 im Vorjahr um 10% verbessert und landet mit einem Markenwert von 13 Milliarden US-Dollar auf Platz 79. Andere globale HR-Marken wie Monster, Careerbuilder, ManpowerGroup, Randstad oder Recruit Holding haben es nicht unter die Top-100 geschafft.

Auch im Recruiting? Chatbots stoßen in Deutschland kaum auf Interesse

Florian Bender
Florian Bender

Bot-Studie der Developer Week

Die Mehrheit der Deutschen möchte in Zukunft nicht über Chatbots kommunizieren: 70 Prozent lehnen die neuen Sprachassistenten, die uns zahlreiche Aufgaben im Alltag und Beruf erleichtern sollen, kategorisch ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Online-Befragung der Entwicklerkonferenz Developer Week (DWX), die von Fittkau & Maaß Consulting unter 1.200 deutschen Internet-Nutzern durchgeführt wurde.

IT-Sicherheit, Cloud Computing und Internet of Things sind Top-Themen des Jahres in der Digitalwirtschaft

Dr. Bernhard Rohleder
Dr. Bernhard Rohleder
  • Digitalisierung stellt neue Herausforderungen an die Sicherheit
  • Digitale Plattformen als Trend-Thema auf Anhieb unter den Top-Ten
  • Aufsteiger im Vergleich zum Vorjahr ist Künstliche Intelligenz

IT-Sicherheit und Cloud Computing sind die wichtigsten Themen für die Digitalwirtschaft im Jahr 2017. Es folgen das Internet of Things sowie Industrie 4.0 auf den weiteren Plätzen. Aufsteiger des Jahres ist das Thema Künstliche Intelligenz.

Plattform-Strategie: Wie Amazon die Konkurrenz pulverisiert

Dr. Holger Schmidt
Dr. Holger Schmidt

Von Dr. Holger Schmidt, Netzoekonom.de

Amazon hat auf seiner Plattform in Deutschland im vergangenen Jahr Waren im Wert von 19,4 Milliarden Euro (inklusive Mehrwertsteuer) verkauft. Das sind 22 Prozent mehr als im Vorjahr und entspricht etwa der Hälfte des gesamten Online-Handels in Deutschland. Nach Berechnungen des Kölner Instituts für Handelsforschung entfallen davon schon zehn Milliarden Euro auf die Dritthändler, die ihre Waren im Amazon-Shop anbieten und für jeden Verkauf eine Provision an den US-Riesen zahlen. Der Konzern entfernt sich damit immer weiter von der deutschen Konkurrenz: Auf der Seite Otto.de betrugen die Brutto-Umsätze nach IFH-Berechnungen im vergangenen Jahr rund 3,1 Miliarden Euro (+10 Prozent); Zalando.de erreichte 1,23 Milliarden Euro (+22 Prozent).

Plattformen sind das beherrschende Geschäftsmodell der digitalen Wirtschaft

Dr. Holger Schmidt
Dr. Holger Schmidt

Von Dr. Holger Schmidt, Netzökonom

Der Plattform-Index der besten Internet-Aktien

Plattformen sind das beherrschende Geschäftsmodell der digitalen Wirtschaft. 5 der 10 wertvollsten Unternehmen der Welt und 7 der 10 höchstbewerteten Startups der Welt sind mit diesem Modell erfolgreich. Längst beschränken sich Plattformen nicht mehr auf die Konsumentenmärkte; auch im B2B-Geschäft sind Unternehmen wie GE und Siemens oder Startups wie Trademachines auf dem Weg in die Plattform-Ökonomie.

Zukunftstechnologien für den Alltag auf der Internet World Messe live erleben

Saskia Müller
Saskia Müller

Digitale Assistenten, die auf Zuruf mal eben eine Pizza bestellen, Roboter als Stellvertreter, Geräte, die allein über Gedanken gesteuert werden oder Technologien, mit denen ein Arzt aus Europa in Zukunft eine Roboter-gestützte OP am anderen Ende der Welt durchführen könnte. Das ist kein neuer Science-Fiction Film sondern Realität – hautnah zu erleben auf der Internet World Messe vom 01.-02. März 2016 auf dem Messegelände in München.

Amazon: Die Mitarbeiter als High-Performance-Meerschweinchen?

von Helge Weinberg

Amazon-Gründer Jeff Bezos ist nicht für eine mitfühlende Art bekannt. Seit einem Bericht in der New York Times (NYT) vom 15. August (http://www.nytimes.com/2015/08/16/technology/inside-amazon-wrestling-big-ideas-in-a-bruising-workplace.html) allerdings ist Empathie und Verständnis angesagt. Das dürfte einem Menschen schwer fallen, der laut dem NYT-Bericht Harmonie am Arbeitsplatz für überbewertet hält. „Der Artikel beschreibt nicht das Amazon, das ich kenne“, schrieb Bezos in einer E-Mail an die Mitarbeiter. Warum tun sich Menschen einen Job bei Amazon an? Hier der Versuch einer Erklärung.

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Jeff Bezos

Sind die Mitarbeiter bei Amazon Humankapital-Meerschweinchen, deren Leistungsfähigkeit bis zum Anschlag ausgereizt wird? Laut der NYT ist es so.

Blind Date? Im Online-Recruiting richtig messen

Stefan Renzewitz
Stefan Renzewitz

10 Insights aus dem HR Performance Marketing

Von Stefan Renzewitz

Nach wie vor bewerten viele Unternehmen (oder deren Agenturen) Recruiting-Kanäle primär nach Key Performance Indikatoren (KPI) wie Klicks, Views oder Öffnungsraten. Diese KPI können jedoch schnell zu völlig falschen Rückschlüssen und somit Entscheidungen führen, denn fürs Recruiting zählen am Ende des Tages die konkreten Bewerbungen und letztlich Einstellungen. Genau diese Kennzahlen kann man aber oft ohne großen Aufwand gerade bei Online-Kanälen messen – zuverlässig.