Angela Merkel

We too? Gleichstellung der Geschlechter fehlt in der politischen Agenda der Koalitionsgespräche

Offener Brief der Berliner Erklärung 2017 vom 26.1.2018 an die Verhandlungsführer der Koalitionsgespräche:
Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
Horst Seehofer, Ministerpräsident des Freistaates Bayern, Vorsitzender der CSU
Martin Schulz, Vorsitzender der SPD

We too Vorbild: So nah und trotzdem so weit entfernt. Foto: REUTERS

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,
der kanadische Premierminister Justin Trudeau wird im Rahmen des G7-Vorsitzes von Kanada die Gleichstellung der Geschlechter in den Mittelpunkt der politischen Agenda rücken. Dies hat er bei seiner Rede auf dem Weltwirtschaftsforum 2018 in Davos nochmals bekräftigt.

Vor diesem Hintergrund ist es völlig unverständlich, dass bei den Sondierungen zur Bildung einer Bundesregierung die Gleichstellungspolitik bisher als Randthema behandelt wurde. Trudeaus Positionierung sollte für alle am Verhandlungstisch als Zielmarke dienen. Da wäre ein „we too“ eine klare Botschaft. Lippenbekenntnisse und ein „Weiter so“ reichen uns nicht!

Wählerumfrage: Faire Löhne größte Herausforderung auf dem Arbeitsmarkt

  • Frank Hensgens
    Frank Hensgens

    95,5 Prozent nennen Lohngerechtigkeit als wichtigstes arbeitspolitisches Thema 201

  • Geringes Vertrauen in Politik bei den Herausforderungen für Arbeiter und Angestellte
  • Martin Schulz wird mehr Kompetenz in Arbeitsmarktthemen zugesprochen als Kanzlerin Angela Merkel

Es grummelt unter deutschen Wählern: 95,5 Prozent der Befragten einer Wählerumfrage der Jobseite Indeed bezeichnen faire Löhne als wichtigste arbeitsmarktpolitische Herausforderung 2017. Gleichzeitig sagt die überwiegende Mehrheit, dass Reiche zu viel verdienen und die Löhne in Deutschland nicht gerecht sind. “Das sind im Wahljahr 2017 brisante Werte, die die Parteien aufhorchen lassen sollten. Insbesondere da der Trend bei den Reallöhnen in Deutschland seit dem ersten Quartal 2014 nach oben zeigt. Das scheint von den Deutschen aber noch nicht wahrgenommen zu werden”, sagt Frank Hensgens, Geschäftsführer von Indeed Deutschland.

Influencer Marketing: Personalmarketing profitiert von Multiplikatoren

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Jakob Osman

Von Jakob Osman

Das Influencer Marketing ist wohl einer der am schnellsten wachsenden Onlinemarketing-Disziplinen der letzten Jahre. Immer mehr Marketing-Entscheider setzen auf den Einfluss bekannter Persönlichkeiten. Gerade innerhalb der Produktwerbung nimmt dieser Trend ungeahnte Ausmaße an. Dabei ist Influencer Marketing weder neu noch eine absolute Trendwende. Bereits sehr Jahren nutzen Marken einflussreiche Persönlichkeiten für Produkte, Events und Kampagnen.

4. Nationaler MINT-Gipfel am 2. Juni 2016 in Berlin: Digitale Chancen ergreifen – Digitale Spaltung meistern

Angela Merkel
Angela Merkel

Das Nationale MINT Forum lädt Sie hiermit zum 4. Nationalen MINT Gipfel mit dem Thema „Digitale Chancen ergreifen – Digitale Spaltung meistern“ am 2. Juni 2016 nach Berlin ein. Beim 4. Nationalen MINT Gipfel soll eine Debatte zwischen Politik, Zivilgesellschaft, Bildung und Wirtschaft über die Konsequenzen der Digitalisierung und die notwendigen Lernprozesse in der digitalen Ära ermöglicht werden. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel wird den Gipfel besuchen und mit einer Key Note eröffnen.

AÜG-Referentenentwurf – Andrea Nahles muss erneut Nachsitzen

Andrea Nahles (Foto: Bea Marquardt / SPD)
Andrea Nahles (Foto: Bea Marquardt / SPD)

Als Andrea Nahles am 16.11.2015 den ersten Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetz vorgelegte, war der Aufschrei groß. Angela Merkel stoppte den Entwurf höchst persönlich bereits am 04.12.2015, da der Entwurf über die Absprachen des Koalitionsvertrages hinausging.

Hinsichtlich des neuen Referentenentwurfes vom 17.02.2016, hat man nun ein Déjà-vu: Die CSU stellte erneut fest, dass auch der nachgebesserte 2. Referentenentwurf über den Koalitionsvertrag hinausgeht. Entgegen aller vorherigen absprachen, blockiert die Union den Gesetzesentwurf.

Muss Frau Nahles daher nun zum zweiten Mal Nachsitzen und ihren Gesetzesentwurf wieder anpassen? Wir sprachen dazu mit Fachanwalt für Arbeitsrecht, Dr. Kilian Friemel.

Personalpolitik: Rambo-Management am Boden und in der Luft

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide

Ethische Unternehmenskultur hat einen schweren Stand

Pünktlich ab dem 1. Januar 2016 soll es in den Führungsetagen deutscher Unternehmen vornehmlich um den aktuellen Hype, die Unternehmenskultur gehen. Nach Social Media Recruiting, Employer Branding, Candidate Experience, Arbeiten 4.0 rollt nun also das nächste Lieblingsthema der sogenannten Trend-Experten auf uns zu – und Online-Medien spielen nur zu gerne mit. Mittlerweile haben Spiegel, ZEIT, Wirtschaftswoche oder WELT erkannt, dass mit dem Schlagwort „Unternehmenskultur“ viele leere Zeilen zu füllen sind – Wiederholungen inklusive. Für die Extrem-Fälle der Unternehmenskultur, wie sie sich speziell in der Personalpolitik oder dem Umgang mit Mitarbeitern darstellen, bleibt dagegen nur wenig Platz.

Angela Merkel und Bundestag als Vorbild? Unternehmen müssen bei IT-Sicherheit nachbessern

  • Dieter Kempf, BITKOM
    Prof. Dr. Dieter Kempf

    Verschlüsselung und Angriffserkennung werden zu selten eingesetzt

  • Basisschutz mit Virenscannern und Firewalls reichen nicht mehr aus
  • Große Unternehmen besser gerüstet als der Mittelstand

Die Unternehmen in Deutschland verfügen bei der Absicherung ihrer IT-Systeme vor Cyberangriffen über einen guten Basisschutz, investieren aber noch zu selten in umfassende Sicherheitsmaßnahmen. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Digitalverbands BITKOM unter 1.047 Sicherheitsverantwortlichen ergeben.

Frauen-Headhunter will MINT-Fachkräftemangel durch mehr Diversität bekämpfen

Conny Galle
Conny Galle

Düsseldorf/Hamburg. Obgleich die vielfältige Förderansätze und Initiativen bereits dazu beitragen konnten, dass sich mehr junge Menschen für Technologie-Berufe interessieren, bleibt insbesondere innerhalb der Frauen noch viel Platz. Die nächste Generation MINT steht vor vielfältigen neuen Herausforderungen: Wie können die Herausforderungen neuer Technologien angenommen und aktiv gestaltet werden, um im globalen Wettbewerb weiter bestehen zu können?

Beschäftigungsrekord in der IT-Branche

  • Dieter Kempf, BITKOM
    Prof. Dr. Dieter Kempf

    953.000 Arbeitsplätze bei ITK-Unternehmen

  • Morgen startet der 8. Nationale IT-Gipfel in Hamburg

Berlin. In der IT-Branche sind so viele Menschen beschäftigt wie nie zuvor. Die Unternehmen der Informationstechnologie und Telekommunikation bieten im laufenden Jahr nach aktuellen Berechnungen des Hightech-Verbands BITKOM voraussichtlich 953.000 Menschen Arbeit. Das sind 10.000 mehr als noch Ende 2013. Innerhalb von fünf Jahren haben die IT-Unternehmen fast 100.000 neue Arbeitsplätze geschaffen, vor allem in den Bereichen Software und IT-Dienstleistungen.

Die Crux mit der Transparenz: Bewerber nehmen Jobbörsen unter die Lupe

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Die Forderung nach Transparenz geht leicht über die Lippen, doch die Erfüllung der damit verbundenen Ansprüche bleibt oft hinter den Erwartungen zurück. So berichtete die FAZ vom 3. September 2014 über die Informationspolitik einer ganzen Branche: „Krankenkassen ducken sich vor Preisvergleich weg“. Der amtierende Bundesjustizminister Heiko Maaß forderte gar aus Gründen der Transparenz , dass Google seinen Suchmaschinen-Algorithmus offenlege. http://www.zdnet.de/88205958/bundesjustizminister-mass-fordert-einblick-googles-suchalgorithmus/

Seine Chefin, Bundeskanzlerin Angela Merkel, beweist mit ihrer Geheimhaltungsattitüde ebenfalls Schwierigkeiten mit der Transparenz – und bestehenden Gesetzen. Die mit Steuergeldern finanzierten Meinungsumfragen für die Kanzlerin wollte sie in der Schublade verbannen, bis endlich Malte Spitz, Abgeordneter der Grünen, mit der Keule des Informationsfreiheitsgesetzes drohte und die Veröffentlichung der Umfrageergebnisse durchsetzte. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/angela-merkel-meinungsforscher-beeinflussen-arbeit-der-kanzlerin-a-990231.html

Borniertheit einer ganzen Branche, Naivität eines amtierenden Bundesministers, Ignoranz bestehender Gesetze – die Gemengelage der Politik und der Lobbyisten zeigt dem Bürger eine hässliche Fratze.

Mehr Transparenz wagen

 

EY Studentenstudie 2014: Werte, Ziele, Perspektiven

Angela Merkel
Angela Merkel

 Vorbild Eltern – und Angela Merkel

  • Gute Perspektiven: Acht von zehn Studenten sind mit ihrer Situation zufrieden
  • Jeder Fünfte äußert sich sogar rundum positiv
  • Familie und Freunde deutlich wichtiger als Wohlstand, Hobbys und Karriere
  • Eigene Eltern größtes Vorbild – bei prominenten Vorbildern Angela Merkel auf Platz 1
  • Studenten rechnen mit leichtem Berufseinstieg
  • Praktika und Kontakte wichtiger als gute Noten
  • Sichere Jobs, gute Gehälter, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf – das erhoffen sich Studenten von ihrem künftigen Arbeitgeber

Stuttgart. Gute Stimmung an den Hochschulen: Acht von zehn Studenten in Deutschland sind mit ihrer privaten und finanziellen Situation zufrieden – und mit ihren Berufschancen. Wichtig ist ihnen vor allem das private Umfeld – oberste Priorität genießt die Familie.

Auf den Spuren von Facebook: Die neue Jobbörse von ResearchGate.net

von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide.

Ijad Madisch, Gründer und CEO von ResearchGate.net
Ijad Madisch

Ob sich der Hype um die Social Media Plattform Facebook irgend wann einmal legen wird, ist ziemlich ungewiss. Das kann man nicht unbedingt von Facebooks Experiment der Jobbörse „Social Jobs Partnership“ behaupten, denn nach anfänglicher Euphorie ist schon etwas Ernüchterung eingetreten.

Ganz anders zeigt sich ResearchGate.net, eine Social Media Plattform für Wissenschaftler. Nun hat ResearchGate.net auch eine Jobbörse an die im Jahre 2008 gegründete Science Media Plattform angedockt und es wird Zeit, einmal einen genaueren Blick darauf zu werfen.

Was ist ResearchGate?

EY veröffentlicht Absolventenstudie: Studenten besinnen sich auf die Familie und suchen verlässliche Vorbilder

  • Ana-Christina Grohnert
    Ana-Christina Grohnert

    Familie wird für deutsche Absolventen immer wichtiger

  • „Absolventen erwarten von ihren Chefs, dass diese Verantwortung übernehmen
  • „Im Vergleich bevorzugen sie internationale Konzerne gegenüber Mittelständlern als Arbeitgeber
  • „Absolventen beklagen mangelnde Praxiserfahrung nach dem Studium und fühlen sich nicht ausreichend für eine Führungsaufgabe vorbereitet
  • „Führungspersönlichkeiten im Ranking: Barack Obama ist beliebtester Politiker, Winterkorn beliebteste Persönlichkeit der deutschen Wirtschaft und Jürgen Klopp landet vor der Queen

Stuttgart. Deutschlands Absolventen besinnen sich angesichts der gegenwärtigen unsicheren Zeiten wieder auf traditionelle Werte: An erster Stelle der Werte und Ziele der deutschen Nachwuchs-manager stehen Freunde und Familie. Für 74 Prozent ist dieses soziale Umfeld wichtig im Leben, ergab die aktuelle Absolventenstudie der Beratungsgesellschaft Ernst & Young (EY).

Hax’n statt Piste: Das World Talent Forum für HR Professionals

Angelina Jolie, World Economic Forum. Quelle: Eftekasat.net

Der Name des Events hat schon einen gewissen Charme: In enger semantischer Nähe zum World Economic Forum im Graubündner Davos positioniert sich das World Talent Forum als eine spezifische Veranstaltung, die sich ausschliesslich an HR Professionals wendet. Und statt Piste pur im verschneiten Bündnerland gibt es Hax’n satt, weil zeitgleich zum World Talent Forum die Gelegenheit zum Besuch des Münchner Oktoberfest gegeben ist.

Zielkonflikt im Zickenkrieg der Politikerinnen: Gleichstellung der Frauen oder elitäre Frauenvorstandsquote?

von Gerhard Kenk (Crosswater Job Guide)

Doppelt gemoppelt: Bundesregierung schafft Verwirrung mit dualen Frauenquoten-Indizes

Kristina Schröder

Wer sich bei den gestaltenden Politikerinnen der derzeitigen Bundesregierung Fortschritte bei der Frauengleichstellung vorstellt, könnte sich eigentlich kein idealeres Dreamteam vorstellen als es die jetzige Besetzung vorgibt: Angela Merkel an der Spitze als Bundeskanzlerin, Kristina Schröder als Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ulrike von der Leyen als Bundesministerin für Arbeit und Soziales, Annette Schavan als Bundesministerin für Bildung und Forschung, dazu Sabine Leutheusser-Schnarrenberger für die Justiz  – eigentlich ein Team mit Erfolgsgarantie, wenn es darum geht, schwierige und nachhaltige Problemlösungen bei der Gleichstellung der Frau in Wirtschaft und Gesellschaft umzusetzen. Doch wie der gebannte Kaninchenblick auf die Schlange offenbart die Frauenführungsquote eine singulare Politik-Priorität auf ein einziges Themas, das landauf und landab für Aktionen und Aufmerksamkeit sorgt.