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Employer Branding im Bewerbungsprozess und der Blick hinter die Kulissen

  • Employer Branding entlang der gesamten Candidate Journey
  • Anforderungen der Kandidaten an Unternehmen steigen weiter – neue Werkzeuge helfen Recruitern bei der Umsetzung
  • Wertschätzung ist wichtigster Faktor beim Onboarding

Kandidaten investieren sehr viel Zeit in den Bewerbungsprozess. Schließlich erwarten Recruiter nicht nur vollständige, aktuelle Unterlagen inklusive ausführlichem Lebenslauf und Zeugnissen: Aus dem Anschreiben soll bestenfalls deutlich werden, ob der Kandidat auch gut zur Unternehmenskultur passt, und im Gespräch sollen fachliche und persönliche Kenntnisse aufs Ausführlichste dargelegt werden.

„Bei vielen Stellen gilt dies inzwischen aber auch anders herum, und Unternehmen bewerben sich letztlich um die Arbeitskraft guter Kandidatinnen und Kandidaten“, so Prof. Dr. Tim Weitzel, Studienleiter und Professor am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik, insb. Informationssysteme in Dienstleistungsbereichen, der Universität Bamberg. „Es geht darum, sich in allen Phasen der Candidate Journey – vom Erstkontakt bis zum Onboarding – konsistent als guter und glaubwürdiger Arbeitgeber auszuweisen. Bewerberinnen und Bewerbern werden neben spannenden Jobinhalten auch die Unternehmenskultur und das Arbeitsumfeld immer wichtiger. Sie wünschen sich einen Blick hinter die Kulissen, einen ‚realistic job preview‘. Employer Branding ist hier das Stichwort, das wir daher in den aktuellen Recruiting Trends1 zum Fokusthema gemacht haben“.

Tim Weitzel