Arbeitgeberkommunikation

PR für Dienstleistungs- und Beratungsunternehmen der HR-Branche

Dr. Manfred Böcker
Dr. Manfred Böcker

Von Dr. Manfred Böcker

Um es mit Monthy Python zu sagen: and now for something completely different. In der Regel befasse ich mich an dieser Stelle mit Themen der Arbeitgeberkommunikation. Heute geht es einmal um die Kommunikation von HR-Dienstleistungsunternehmen, denn HR-PR Consult ist zugleich die Kommunikationsberatung der Wahl für Unternehmen der HR-Industrie. In meiner dreiteiligen Serie möchte ich mich deshalb mit der PR für HR-Dienstleistungsunternehmen beschäftigen.

Einfluss auf Kaufentscheidungen
Ich meine damit nicht HR-Dienstleister im Sinn von „Zeitarbeitsunternehmen“, sondern die Gesamtheit der HR-Service und Produktunternehmen: Eine Vielzahl verschiedener Unternehmen konkurriert um die Auf­merksamkeit von Verantwortlichen in den Unter­nehmen, die entscheiden, welche Dienstleister im weiten Feld der HR-Lösungen –und Beratungsleistungen zum Zug kommen. Dabei spielen nicht nur die eigentlichen „Entscheider“ eine Rolle sondern auch sämtliche Menschen, die die Kaufentscheidung mitbeeinflussen.

Workshops zum Employer Telling: mehr Differenzierung wagen

Employer Branding hat überraschend viel Gleichförmigkeit in der Positionierung großer deutscher Arbeitgeber produziert. Wie geht es besser?

Die größten deutschen Arbeitgeber sind in ihrer Kommunikation austauschbar. Das ist das Ergebnis des Whitepapers „Club der Gleichen“. „Spannende Aufgabenfelder“, „gelebte Vielfalt“, „begeisterte Mitarbeiter“: Keiner der großen Arbeitgeber mag aktuell auf gängige Standardmuster in der Positionierung verzichten. In verschiedenen Workshops zeigen die beiden PR-Berater und Autoren der Analyse Dr. Manfred Böcker und Sascha Theisen, wie Arbeitgeber weg von der Beliebigkeit kommen.

Viele Unternehmen reagieren mit digitaler Kommunikationsstrategie auf fehlende Fachkräfte

Dr. Walter Jochmann, Kienbaum
Dr. Walter Jochmann, Kienbaum

Kienbaum-Studie zum Umgang der Unternehmen mit dem demografischen Wandel

  • Die meisten Firmen arbeiten daran, ihre Arbeitgeberattraktivität zu steigern
  • Zwei von drei Unternehmen setzen dabei auf Employer PR
  • Gesundheitsmanagement ist die beliebteste Reaktion auf demografischen Wandel

Immer mehr deutsche Unternehmen merken, dass Fachkräfte in bestimmten Bereichen fehlen, und reagieren: Für 88 Prozent der Firmen ist eine digitale Kommunikationsstrategie ein wichtiges Mittel, um dem demografiebedingten Fachkräftemangel entgegenzuwirken und stärker für sich als Arbeitgeber zu werben. 71 Prozent der Unternehmen arbeiten intensiver an ihrer Arbeitgeberattraktivität, um sich bei den raren Spezialisten als interessanter Arbeitgeber zu empfehlen. Das ergibt eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft Kienbaum.

Markenidentität bewegt von innen heraus

Isabel Ihm
Isabel Ihm

Eines steht fest: Die Zeiten, in denen Mitarbeiter und Unternehmen eine jahrzehntelange Beziehung miteinander eingehen, sind vorbei. Flexibilität, Mobilität und auch die Ansprüche von Mitarbeitern sind gestiegen. Für Unternehmen ist es jedoch wichtig, dass Mitarbeiter sich zur Marke bekennen, ihre Werte leben und somit auch im Umgang mit externen Anspruchsgruppen kommunizieren. Wie kann es also gelingen, Mitarbeiter als wirkungsvolle Botschafter der Markenidentität zu gewinnen? Die Antwort: Die Maßnahmen zur Implementierung der Marke gehören als Dauerthema auf die Unternehmensagenda! Denn Markenimplementierung ist wie regelmäßig Sport treiben, um die Gesundheit und Kraft der Marke kontinuierlich zu sichern.

Bernd Konschak: Professionelles Personalmarketing – Tipps eines Kommunikationsprofis

Bernd Konschak
Bernd Konschak

von Helge Weinberg

Es gibt nur wenige überzeugende Arbeitgebermarken. Allzu viele Unternehmen scheinen nur die Besten der Besten zu suchen. Ihre Markenaussagen richten sich ausschließlich an diese Bewerber. Von Alleinstellung ist wenig zu sehen. Was manche Unternehmen allerdings nicht daran hindert, über ihre me-too-Positionierungen begeisterte Fachartikel zu schreiben.

Jetzt hat ein Personalexperte ein Buch mit dem schlichten Titel „Professionelles Personalmarketing“ veröffentlicht, der für eine überzeugende Arbeitgebermarke verantwortlich zeichnet. Die Rede ist von Bernd Konschak von der Sick AG. Sick AG? Nicht Adidas, Daimler, VW oder andere bekannte Marken, denen die Bewerber laut den Universum-Arbeitgeberrankings die Bude einrennen?

Recruiting 2015: Unternehmen werden individuell mit Bewerbern kommunizieren.

Helge Weinberg
Helge Weinberg

von Helge Weinberg

Am 24. September war ich auf der Recruiting 2015 in Hamburg. Die jährlich stattfindende Veranstaltung (http://www.cyquest.net/company/events/praxisseminar-recruiting-2015/ ) ist ein Treffen der Vordenker des innovativen Recruitings, der Blogger und der Social Recruiting-Experten. In diesem Jahr stand sie im Zeichen eines Trends, der für die Arbeitgeberkommunikation eine Rolle spielen wird: Individualisierung.

Bewerber wollen individuell angesprochen werden

Me, myself and I: Viele Menschen sind Meister im Posten von Selfies. Die Botschaft lautet: Ich möchte, dass Ihr mich wahrnehmt – und zwar als Individuum. Was vielen Menschen so wichtig ist, das setzt sich jetzt auch im Recruiting durch.

Die Dinge richtig beim Namen nennen. Das hilft auch beim Denken.

Bernhard Schelenz
Bernhard Schelenz

Personalkommunikation & Arbeitgeberkommunikation

Ein Gastbeitrag von Bernhard Schelenz

Als Germanist sträuben sich einem manchmal die Haare, wenn man feststellt, wie „unsauber“ Personaler, HR-Gelehrte oder -Fachjournalisten mit Begriffen und Bezeichnungssystematiken umgehen. Auch wenn es zunächst banal klingen mag: Personalkommunikation und Arbeitgeberkommunikation meinen nicht das Gleiche.

Gleichwohl bilden die Modelle die beiden Seiten einer Medaille ab. Eine terminologische Differenzierung ist in Zeiten der semantischen Leerformeln in der Textwelt von Unternehmen unabdingbar. Ein „Zwischenruf“:

Arbeitgeberkommunikation: mehr Mut zur klaren Aussage!

Dr. Manfred Böcker, HR-PR
Dr. Manfred Böcker, HR-PR Consult

Köln – Personalabteilungen in deutschen Unternehmen setzen in der Regel keine Trends beim Thema Arbeitswelt in Unternehmen. In dieser Rolle sieht die Mehrheit der damit beschäftigten Journalisten eher Professoren sowie Unternehmens- und Personalberater. Das ist ein Ergebnis des Trendreports HR-PR, den das Beratungsunternehmen HR-PR Consult nun schon zum dritten Mal herausgegeben hat.

Arbeitgeberkommunikation: Die Zeit der Slogans ist vorbei

Dr. Manfred Böcker, HR-PR Consult
Dr. Manfred Böcker, HR-PR Consult

Gastbeitrag von Manfred Böcker, HR-PR Consult, Köln

Google hat ein langes Gedächtnis. Auch im Hinblick auf Arbeitgeber. Die Suchmaschine archiviert sorgfältig und jederzeit abrufbar Entlassungs- und andere negative Medienberichte. Für das Zustandekommen von solchen Artikeln brauchen Arbeitgeber keine ausgefeilte PR-Strategie. Unternehmen erscheinen als Arbeitgeber ganz automatisch in der Presse, wenn sie Jobs im großen Stil abbauen oder Leistungen kürzen. Ist das ihre einzige Form der Medienpräsenz, so droht Arbeitgebern ein nachhaltiger Imageschaden. Ihre Online-Reputation ist langfristig beschädigt. Und die zählt immer stärker als imagebildender Faktor auf den Talentmärkten.