Azubis

Azubis ist guter Rat teuer

Lars Wolfram, Gründer und COO, Talents Connect
Lars Wolfram

Aktuelle Arbeitsmarkt-Umfrage zeigt ausgeprägten Wunsch nach mehr Berufsorientierung bei Azubis. Aber: Recherche zur Berufswahl wird durch das Internet intensiver

Azubis in Deutschland wollen mehr Berufsorientierung. Das ist das Ergebnis des aktuellen SMASH-Trends. Für die regelmäßige Talents Connect Umfrage wurden in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen respondi 1.019 Kandidaten befragt, die eine Ausbildung absolviert haben oder dies derzeit tun. Demnach wünschen sich 79 Prozent aller Befragten, dass die Möglichkeiten diesbezüglich ausgebaut werden. Noch ausgeprägter ist der Wunsch bei den aktuellen Azubis: Hier vermissen 86 Prozent ein besseres Angebot zur Berufsorientierung. Gerade einmal rund vier von zehn (38 Prozent) aktuellen oder ehemaligen Azubis haben bisher eine Beratung zur Berufsorientierung genossen – dann aber mit großem Erfolg. Denn fast zwei Drittel (64 Prozent) derjenigen, die sich so zum Berufseinstieg informiert haben, hatten anschließend das Gefühl, zu wissen, welcher Beruf der richtige für sie sei.

Ausbilder entlasten, Azubis motivieren

Cornelius Scheffel-Ullrich
Cornelius Scheffel-Ullrich

Mit dem „Azubi-Navigator“ präsentiert der Ausbildungsspezialist u-form ein völlig neues Werkzeug, um die duale Ausbildung zu begleiten und zu optimieren. Das cloudbasierte Tool entlastet Ausbildungsverantwortliche. Sie können Lernstände und Lernerfolge ihrer Auszubildenden kontinuierlich überblicken, ihre Azubis punktgenau zum Lernen motivieren und sie zielgerichtet auf Klausuren in der Berufsschule sowie IHK-Prüfungen vorbereiten.

OECD Skills Outlook: Enge Verknüpfung von Bildung und Arbeitsmarkt erleichtert Berufseinstieg in Deutschland

Angel Gurria
Angel Gurría, OECD

Der Anteil hochgebildeter 15- bis 29-Jähriger, die weder in Beschäftigung noch in Bildung oder Ausbildung sind (NEET), ist in Deutschland mit 5,7 Prozent so gering wie in kaum einem anderen OECD-Land. Auch unter den jungen Menschen mit mittlerer oder niedriger formaler Bildung ist der NEET-Anteil in Deutschland wesentlich kleiner als im OECD-Schnitt. Insgesamt liegt er bei etwa zehn Prozent.  Wie aus dem jüngsten „Skills Outlook 2015“ der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hervorgeht, vollzieht sich der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt in Deutschland vergleichsweise reibungslos.

Plattform für zeitgemäßes Azubi-Recruiting startet in Deutschland

Ralph Dennes

Die Yousty Media AG startet ihr Angebot für zeitgemäßes Azubi-Recruiting auch in Deutschland. Auf der Social Media-Plattform www.yousty.de finden Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland Informationen über Ausbildungsbetriebe durch besonders glaubwürdige Fürsprecher: Azubis, die schon in den Unternehmen tätig sind. Ausbildungsbetriebe erhalten mit dem Online-Berufsnetzwerk für Jugendliche eine Möglichkeit, auf Augenhöhe mit qualifizierten potenziellen Auszubildenden ins Gespräch zu kommen.

Warum Betriebe bei der Auswahl von Azubis auf einen Intelligenztest setzen sollten

Nils Benit

Solingen – Intelligenztests gehören zu den Auswahlverfahren mit der größten Vorhersagekraft für den Ausbildungserfolg von Bewerbern. Bisher scheiterte ihr Einsatz vor allem an der geringen Akzeptanz seitens der Testkandidaten. Mit dem von dem Hildesheimer Psychologen Nils Benit entwickelten Test ANAKONDA (Analogiebezogene kognitiv numerische Daten-Analyse) schließt u-form Testsysteme jetzt diese eignungsdiagnostische Lücke. Für die Auswahl von Bewerbern für kognitiv anspruchsvolle Ausbildungs- und BA-Studiengänge bietet das Unternehmen damit ab sofort einen von der Zielgruppe akzeptierten Intelligenztest.

Azubis packen aus: Lob und Kritik für deutsche Ausbildungsbetriebe

Martin Poreda

Billige Arbeitskraft oder Sprungbrett für eine weitere Karriere: Wie beurteilen deutsche Lehrlinge die Ausbildungsqualität von Betrieben? Jugendliche teilen ihre persönlichen Erfahrungen am Arbeitsplatz über das Internetportal www.kununu.com mit. Ein Blick auf die Bewertungen gibt Aufschluss, wie es den Azubis im Arbeitsalltag tatsächlich so geht – viele positive, aber auch kritische Stimmen lassen aufhorchen: „Von „Der Knaller! Einen besseren Ausbilder gibt es für mich nicht!“ bis hin zu „Schamlos ausgenutzt!“ wird berichtet.

Papier ist geduldig: Bei den Azubis hält sich hartnäckig die traditionelle Bewerbung

Prof. Dr. Daniela Eisele  Studiengang Betriebswirtschaft und Unternehmensführung Studiengang Unternehmensführung / Business Management Fakultät
Prtof. Dr. Daniela Eisele

Solingen – Während sich bei Absolventen und Berufserfahrenen in den vergangenen Jahren mehr und mehr die elektronische Bewerbung durchgesetzt hat, sieht die Welt bei den Auszubildenden ganz anders aus: Hier herrscht nach wie vor die gute alte Bewerbungsmappe in Papierform vor. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Befragung von Ausbildungsverantwortlichen, die Prof. Dr. Daniela Eisele (Hochschule Heilbronn) gemeinsam mit dem U-Form-Verlag (Solingen) durchgeführt hat.