Bernhard Rohleder

Investitionen in Industrie 4.0 steigen rasant

  • Dr. Bernhard Rohleder
    Dr. Bernhard Rohleder

    11 Milliarden Euro für ITK-Lösungen bis 2020

  • IT-Dienstleistungen besonders gefragt

Berlin. Unternehmen  aller Branchen setzen verstärkt auf ITK-Lösungen für Industrie 4.0. Bis zum Jahr 2020 sollen in Deutschland dafür rund 10,9 Mrd. Euro ausgegeben werden. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis aktueller Prognosen der Experton Group. „Die vernetzte Produktion revolutioniert den Industriesektor“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Wer auch künftig global wettbewerbsfähig sein möchte, muss dafür in entsprechende ITK-Lösungen investieren.“

Netzneutralität: US-Behörde plant Änderungen

Dr. Bernhard Rohleder
Dr. Bernhard Rohleder

Berlin. Die amerikanische Aufsichtsbehörde FCC hat angekündigt, die Regelungen zur so genannten Netzneutralität ändern zu wollen. Geplant ist: Inhalte-Anbieter sollen bei Netzbetreibern garantierte Übertragungsqualitäten einkaufen dürfen. Dazu sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder:  „Gesicherte Qualitätsklassen sind notwendig, um die Güte neuer Internet-Dienste zu garantieren und innovative Services und Geschäftsmodelle zu ermöglichen. Anwendungen wie Videos profitieren von garantierten Bandbreiten, Online-Gamer von geringen Reaktionszeiten, Videotelefonie von absolut stabilen Verbindungen. Bei E-Mails dagegen kommt es nicht auf eine Sekunde mehr oder weniger an.“

Unternehmen setzen auf E-Commerce

  • Dr. Bernhard Rohleder

    Jeden sechsten Euro erwirtschaften deutsche Unternehmen im Internet

  • 54 Prozent der Unternehmen kaufen im Internet ein
  • Deutschland im Vergleich der EU-Länder in der Spitzengruppe

Berlin.  Jeder sechste Euro wird von Unternehmen mittlerweile im Internet umgesetzt. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von Eurostat-Daten. Danach erzielten deutsche Unternehmen im vergangenen Jahr im Schnitt 17 Prozent ihres gesamten Umsatzes über das Internet. Zum Vergleich: Im Jahr 2007 waren es erst 11 Prozent. Im Ranking der EU-Länder liegt Deutschland damit auf dem sechsten Platz.

IT-Nutzung an deutschen Arbeitsplätzen nur noch Mittelmaß

  • Dr. Bernhard Rohleder

    61 Prozent der Beschäftigten in Deutschland arbeiten mit einem Computer

  • Starkes Gefälle bei der IT-Ausstattung der Arbeitsplätze in Europa

Berlin. In Deutschland stagniert der Anteil der mit Computern ausgestatteten Arbeitsplätze. Zwar gehört der PC für die meisten zum Arbeitsalltag, und 61 Prozent der Beschäftigten nutzen an ihrem Arbeitsplatz einen Computer. Derselbe Wert wurde aber bereits im Jahr 2007 gemessen. Vor fünf Jahren lag Deutschland mit diesem Wert noch auf dem dritten Platz in Europa, jetzt ist es nur noch Rang 6. Das teilte heute der Hightech-Verband BITKOM anhand von Daten der europäischen Statistikbehörde Eurostat mit. „Die Computerausstattung von Arbeitsplätzen ist eines von mehreren Kriterien für die Innovationsstärke einer Volkswirtschaft“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Deutschland rutscht hier ins europäische Mittelfeld ab. Die weitere Entwicklung sollten wir aufmerksam beobachten.“

Umsatz mit mobilen Datendiensten steigt weltweit rasant

  • Dr. Bernhard Rohleder

    Plus von 13 Prozent auf 217 Milliarden Euro im Jahr 2012

  • Netzbetreiber erzielen weltweit ein Drittel ihrer Umsätze mit Datendiensten
  • USA sind Vorreiter im mobilen Internet

Berlin. Der Umsatz mit mobilen Datendiensten steigt im Jahr 2012 weltweit um 13 Prozent auf rund 217 Milliarden Euro. Das berichtet der Hightech-Verband BITKOM auf Basis von Prognosen des internationalen Marktforschungsprojekts EITO. Im Jahr 2011 lag das Plus bei 15 Prozent auf 192 Milliarden Euro. „Die steigende Verbreitung von Smartphones und Tablet Computern beflügelt weltweit das Geschäft mit mobilen Datendiensten“, sagte BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. „Für die Netzbetreiber sind Datendienste inzwischen zu einer wichtigen Erlösquelle geworden.“

Webseiten von Sendern, Zeitungen und Zeitschriften besonders beliebt

Bekannte Medien sind Top-Informationsquellen im Internet – Jeder dritte junge Nutzer informiert sich in Communitys über das Tagesgeschehen

Berlin  – Die Webseiten von Zeitungen, Radio- und Fernsehsendern sind die beliebtesten Informationsquellen im Internet. Das geht aus einer repräsentativen Erhebung im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM hervor. So informiert sich jeder zweite Internetnutzer in Deutschland (49 Prozent) auf Seiten von Radio- und TV-Sendern über das Tagesgeschehen und persönliche Interessengebiete. Das entspricht etwa 25 Millionen Bundes¬bürgern. 42 Prozent oder ca. 21 Millionen Bürger nutzen Angebote von Tageszeitungen und politischen Magazinen im Netz. Mit Abstand folgen Online-Fachmedien (33 Prozent), Webseiten von Fachzeitschriften (31 Prozent) und reine Online-Nachrichtenangebote (21 Prozent). Immerhin jeder Fünfte (20 Prozent) informiert sich auf der Startseite seines Internet-Dienstleisters.