Blue Collar Kompass

Stress durch Mehrarbeit

Aktueller Blue-Collar-Kompass: Drei Viertel aller Nichtakademiker leisten regelmäßig Überstunden – 65% davon halten das für einen Stressfaktor

Überstunden gehören in gewerblichen Jobs zum Arbeitsalltag. Das ergab der aktuelle Blue-Collar-Kompass 02/2019, für den der Recruiting-Spezialist mobileJob 1.000 Arbeitnehmer mit nichtakademischem Hintergrund befragte. Demnach arbeiten 74 % aller Nichtakademiker regelmäßig mehr als eigentlich in ihren Arbeitsverträgen vereinbart. 23% sammeln zwischen zwei und vier Überstunden pro Woche, 13% zwischen vier und sechs und immerhin noch 15% mehr als sechs Stunden im Verlauf einer Fünftagewoche. Diese Zahlen sind vor allem deshalb so alarmierend, weil fast zwei Drittel der Befragten (65%) überdurchschnittliches Arbeitsaufkommen und Überstunden als Stressauslöser im Job ausmachen.

mobilejob, Crosswater Job Guide
Steffen Manes

Stress durch Mehrarbeit

Aktueller Blue-Collar-Kompass: Drei Viertel aller Nichtakademiker leisten regelmäßig Überstunden – 65% davon halten das für einen Stressfaktor

 

Überstunden gehören in gewerblichen Jobs zum Arbeitsalltag. Das ergab der aktuelle Blue-Collar-Kompass 02/2019, für den der Recruiting-Spezialist mobileJob 1.000 Arbeitnehmer mit nichtakademischem Hintergrund befragte. Demnach arbeiten 74 % aller Nichtakademiker regelmäßig mehr als eigentlich in ihren Arbeitsverträgen vereinbart. 23% sammeln zwischen zwei und vier Überstunden pro Woche, 13% zwischen vier und sechs und immerhin noch 15% mehr als sechs Stunden im Verlauf einer Fünftagewoche. Diese Zahlen sind vor allem deshalb so alarmierend, weil fast zwei Drittel der Befragten (65%) überdurchschnittliches Arbeitsaufkommen und Überstunden als Stressauslöser im Job ausmachen.

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Steffen Manes

Wandel zum Handel

Aktueller Blue-Collar-Kompass: Fast die Hälfte der nichtakademischen Arbeitnehmer sind offen für Umschulungen – besonders gefragt: Jobs in der Handelsbranche

Fast jeder zweite Nichtakademiker ist offen für eine berufliche Umschulung. Das ergab der aktuelle Blue-Collar-Kompass 01/2019, für den der Recruiting-Spezialist mobileJob 2.628 Arbeitnehmer mit nichtakademischen Hintergrund befragte. Demnach können sich 48% der Befragten eine Umschulung gut vorstellen. Die attraktivsten Berufsfelder liegen aus Sicht der potentiellen Umschüler in der Handelsbranche (von 28% der Befragten genannt), im industrie-technischen Segment (23%) sowie im Kundenservice und der Produktion (beide 17%). Immerhin auf Rang 5 der Rangliste für berufliche Neuorientierung: das Pflege- und Gesundheitswesen sowie das Handwerk (jeweils 16%). Marktforschungspartner der Befragung war das MaFo-Institut respondi.

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Steffen Manes

Nach dem Jobwechsel ist vor dem Jobwechsel

Aktueller Blue-Collar-Kompass: Nichtakademiker bleiben auch nach dem ersten Tag bei einem neuen Arbeitgeber offen für Jobangebote


Fast zwei Drittel (63%) der nichtakademischen Arbeitnehmer in Deutschland sind auch dann für einen anderen Job offen, wenn sie gerade einen neuen begonnen haben. Das ist ein Ergebnis des aktuellen „Blue-Collar-Kompass“, für den mobileJob.com quartalsweise mehr als 1.000 Bewerber ohne akademische Ausbildung zu ihrem Arbeitsleben befragt. Demnach sagen 56% der Befragten, dass sie auch nach dem ersten Tag bei einem neuen Arbeitgeber die Augen und Ohren für einen neuen Job offenhalten und gesprächsbereit sind, wenn sie von Unternehmen angesprochen werden. Weitere 7% bleiben sogar aktiv auf Jobsuche und selektieren selbständig den Jobmarkt. Nur 37% beenden ihre Jobsuche, wenn sie bei einem neuen Unternehmen starten.

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Steffen Manes

Aktueller Blue-Collar-Kompass veröffentlicht: Das Smartphone ist das wichtigste Instrument für die Jobsuche von Nichtakademikern

Blue Collar macht mobil

Das Smartphone ist der wichtigste Jobdetektor für Bewerber im gewerblichen Arbeitsmarkt – vor allem für jüngere Kandidaten wie Azubis und Berufsanfänger. Das ist ein Ergebnis des aktuellen „Blue-Collar-Kompass 04/2018“, für den mobileJob.com quartalsweise mehr als 1.000 Bewerber ohne akademische Ausbildung zu ihrem Arbeitsleben befragt. Demnach haben 78% der 18 bis 29-jährigen Nichtakademiker bereits einen Job über ihr Smartphone gefunden, fast die Hälfte (49%) von ihnen sogar schon mehrfach. Über alle Altersklassen hinweg liegt der Anteil der „Smartphone-Jobfinder“ bei 51%. Auch die mobile Bewerbung ist aus Sicht der Bewerber für den gewerblichen Arbeitsmarkt eindeutig auf dem Vormarsch. 85% von ihnen sehen diese bereits etabliert oder sind überzeugt, dass dem mobilen Bewerbungsprozess die Zukunft gehört.

 

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Steffen Manes

Wer geht quer? Aktueller Blue-Collar-Kompass zeigt: Nichtakademiker sind offen für den beruflichen Quereinstieg in Mangelberufen

Nichtakademiker sind berufliche Quereinsteiger und dabei auch offen für Mangelberufe. Das ist das Ergebnis des aktuellen “Blue-Collar-Kompass”, für den mobileJob.com quartalsweise 1.000 Arbeitnehmer ohne akademische Ausbildung zu ihrem Berufsleben befragt. Demnach sind fast zwei Drittel der Teilnehmer (63 Prozent) bereits mindestens einmal in einen Beruf eingestiegen, der nicht ihrer Ausbildung entsprach. 90 Prozent von ihnen schätzen diese berufliche Entscheidung im Nachhinein als richtig ein. Auch von den 37 Prozent der Befragten, die bisher noch nicht quer in einen Job eingestiegen sind, können sich 82 Prozent einen solchen beruflichen Schritt vorstellen, fast ein Drittel von ihnen dauerhaft und die Hälfte zumindest für eine Übergangsphase.

Handwerkliche Berufe: Für Quereinsteiger geeignet

Fehlender Teamgeist ist Kündigungsgrund

Aktueller Blue-Collar-Kompass: Nichtakademiker wünschen sich funktionierende Teams am Arbeitsplatz und mehr Informationen über zukünftige Kollegen im Bewerbungsprozess

 

Teamspirit zählt im Job. Das ist das Ergebnis des aktuellen Blue-Collar-Kompass, für den das Marktforschungsunternehmen respondi im Auftrag von mobileJob.com mehr als 1.000 Arbeitnehmer aus dem nichtakademischen Bereich befragte. Demnach haben 36 Prozent der Teilnehmer schon mindestens einmal ihren Job gekündigt, weil der Teamgeist nicht stimmte. Hauptgründe für die Kündigung waren in diesen Fällen Mobbing am Arbeitsplatz (31 Prozent), eine schwache Teamleitung (25 Prozent) oder Kompetenzgerangel untereinander (20 Prozent). Ein weiteres Viertel der befragten Arbeitnehmer gab an, dass es für sie ebenfalls einen relevanten Kündigungsgrund darstelle, wenn das Miteinander am Arbeitsplatz nicht stimmt. Die wichtigsten Qualitätsmerkmale für ein funktionierendes Team im Job sind indes aus Sicht der nichtakademischen Arbeitnehmer eine offene Kommunikation, Spaß bei der Arbeit sowie Fairness im Umgang miteinander.

Blue Collar or white Jacket: Teamwork works.

Der innere Job-Motor surrt

Steffen Manes

Aktueller Blue Collar Kompass: Nicht-Akademiker haben nicht den Job, den sie sich wünschen, können sich aber trotzdem gut dafür motivieren

Arbeitskräfte aus dem sogenannten Blue Collar Arbeitsmarkt sind zwar tendenziell unzufrieden mit ihrem Job, aber trotzdem hochmotiviert. Dieser Gegensatz ist ein Ergebnis des aktuellen Blue Collar Kompass, den mobileJob.com quartalsweise mit dem Marktforschungsunternehmen respondi erhebt. Demnach geben 44 Prozent der befragten gewerblichen Arbeitskräfte an, nicht den Job zu haben, den sie sich eigentlich wünschen. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) würde ihn aktuell auch nicht den eigenen Kindern empfehlen. Und dennoch: Trotz dieses beruflichen Unbehagens fällt es ihnen nicht schwer, sich für die Arbeit zu motivieren. Denn fast drei Viertel (74 Prozent) der Arbeitnehmer antworten, dass ihr innerer Motor funktioniert. Die höchsten Motivationskriterien aus Sicht der Befragten: Jobsicherheit, ein gutes Gehalt und ein starkes Team.