BREXIT

BREXODUS: Britische Arbeitskräfte suchen Jobs in der EU –  Deutschland zählt zu den beliebtesten Zielländern

  • Annina Hering

    Elf Monate vor dem Brexit planen wieder genauso viele britische Arbeitnehmer in die EU auszuwandern wie kurz nach dem Referendum

  • Deutschland liegt auf Rang vier der beliebtesten EU-Zielländer
  • Berlin, München und Hamburg sind die meistgefragten deutschen Städte

Die Brexit-Uhr tickt. In weniger als einem Jahr verlässt Großbritannien die EU. Aktuelle Daten der weltweit größten Jobbörse Indeed zeigen, dass die Zahl britischer Arbeitnehmer, die einen Jobwechsel in die EU planen, den höchsten Stand seit kurz nach dem Referendum erreicht hat. Deutschland gehört zu den beliebtesten EU-Ländern bei britischen Jobsuchern.

IAB-Arbeitsmarktbarometer: Mit Schwung ins neue Jahr

Prof. Dr. Enzo Weber, IAB
Prof. Dr. Enzo Weber, IAB

Das IAB-Arbeitsmarktbarometer hat im Dezember auf hohem Niveau noch einmal etwas zugelegt: Der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) steigt gegenüber dem Vormonat um 0,1 auf 104,9 Punkte. Damit zeigen sich sehr gute Aussichten für die Entwicklung des Arbeitsmarkts in den kommenden Monaten.

Headcount out – Headcontent in

Markus Müller

Ein Gastbeitrag von Markus Müller

Recruiting: Es kommt nicht auf den Headcount an, sondern auf das, was in den Köpfen drin ist! — Banken im Wettbewerb um die klügsten Köpfe

Wir sind mitten in der Konsolidierung des Bankensektors in Europa. Niedrigzinsen, Regulierung und zunehmende Digitalisierung sind die Treiber. EU-weit sind damit nur noch 2,8 Millionen Menschen im Bankensektor beschäftigt, so wenige wie seit 1997 nicht mehr. Die Ausnahme bilden Experten im Finanzbereich. Einerseits erfordern Digitalisierung und Automatisierung der Prozesse einen steten Bedarf an IT-Spezialisten und Datenmanagern. Andererseits brauchen wir mehr Finanzmathematiker und Physiker für die Analyseabteilungen wie etwa das Risikocontrolling. […]. (Quelle:http://www.handelsblatt.com/my/meinung/gastbeitraege/recruiting-in-der-bankenbranche-auf-die-kultur-kommt-es-an/20373996.html?ticket=ST-4733766-1cZRHwqFrSbj3KX1egcC-ap2).

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IAB: Arbeitslosigkeit sinkt im Jahresdurchschnitt 2018 auf 2,5 Millionen

Prof. Dr. Enzo Weber, IAB
Prof. Dr. Enzo Weber, IAB

Die Arbeitslosigkeit wird 2018 voraussichtlich bei durchschnittlich knapp 2,5 Millionen Personen liegen, geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Prognose des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hervor. Das wären rund 60.000 weniger als in diesem Jahr. Zugleich wird dem IAB zufolge die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2018 um 550.000 auf 44,83 Millionen steigen. Aufgrund der großen Zahl von Erwerbstätigen wird das Arbeitsvolumen im Jahr 2018 erstmals die Marke von 60 Milliarden Stunden überschreiten.

Entwicklung am Arbeitsmarkt sorgt für steigende Löhne

Indeed-Arbeitsmarktkommentar, April 2017

Mariano Mamertino
Mariano Mamertino

Der deutsche Arbeitsmarkt befindet sich im Frühlingshoch. Die Zahl der Erwerbslosen hat mit 2,569 Millionen den niedrigsten Wert in einem April seit 1991 erreicht. So ist die Zahl im Vergleich zum Vormonat um 93.000 gesunken und im Jahresvergleich um 175.000 Menschen.

Brexit: Anzahl der Europäer, die nach Jobs in Großbritannien suchen, fällt nochmal deutlich unter das Nach-Brexit-Niveau

  • Die Zahl der Europäer, die online einen Job in Großbritannien suchen, ist seit Januar 2017 um 18 Prozent zurückgegangen.
  • Dies ist der steilste Rückgang seit dem Brexit-Referendum im Juni 2016. Die Anzahl der Stellensuchen liegt nochmal 11 Prozent unter dem Niveau nach dem Referendum.
  • Die britische Wirtschaft ist stark auf europäische Mitarbeiter angewiesen. Eine Million (44,3 Prozent) der seit 2008 neu geschaffenen Arbeitsplätze in Großbritannien wurde durch EU-Arbeitnehmer besetzt.
Mariano Mamertino
Mariano Mamertino

Wählerumfrage: Faire Löhne größte Herausforderung auf dem Arbeitsmarkt

  • Frank Hensgens
    Frank Hensgens

    95,5 Prozent nennen Lohngerechtigkeit als wichtigstes arbeitspolitisches Thema 201

  • Geringes Vertrauen in Politik bei den Herausforderungen für Arbeiter und Angestellte
  • Martin Schulz wird mehr Kompetenz in Arbeitsmarktthemen zugesprochen als Kanzlerin Angela Merkel

Es grummelt unter deutschen Wählern: 95,5 Prozent der Befragten einer Wählerumfrage der Jobseite Indeed bezeichnen faire Löhne als wichtigste arbeitsmarktpolitische Herausforderung 2017. Gleichzeitig sagt die überwiegende Mehrheit, dass Reiche zu viel verdienen und die Löhne in Deutschland nicht gerecht sind. “Das sind im Wahljahr 2017 brisante Werte, die die Parteien aufhorchen lassen sollten. Insbesondere da der Trend bei den Reallöhnen in Deutschland seit dem ersten Quartal 2014 nach oben zeigt. Das scheint von den Deutschen aber noch nicht wahrgenommen zu werden”, sagt Frank Hensgens, Geschäftsführer von Indeed Deutschland.

Deutscher Arbeitsmarkt geht mit Schwung ins neue Jahr trotz weltweiter Unsicherheiten

Protektonistische Tendenzen könnten Gefahren für den Arbeitsmarkt aufkommen lassen

2016 wuchs die deutsche Wirtschaft um 1,9 Prozent und für 2017 erwarten Experten auch weiterhin ein moderates Wachstum für Europas größte Volkswirtschaft. Die positive Entwicklung spiegelt sich auf dem Arbeitsmarkt wider. Die ersten Zahlen für 2017 stimmen optimistisch. So stieg die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Januar 2017 um 24.000 Personen auf 43,59 Millionen im Vergleich zum Vormonat. Die Zahl der Arbeitslosen sank im gleichen Zeitraum um 26.000 und im Jahresvergleich sogar um 143.000 Menschen. OECD-Experten erwarten, dass Deutschlands BIP 2017 auch wieder ordentlich zulegen wird, zwischen 1,6 und 1,7 Prozent.

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Mariano Mamertino

Big Data Analysen – Schlussfolgerungen für Recruiter

Gerhard Kenk
Gerhard Kenk

Von Gerhard Kenk, Crosswater Job Guide 

Internationales Recruiting basiert auf der Vernetzung internationaler und spezialisierter Arbeitsmärkte: Um ein vom jeweiligen Standort unabhängiges Leben und Arbeiten zu ermöglichen, müssen Fähigkeiten und Cultural Fit auch jenseits der eigenen Landesgrenzen übereinstimmen. Softwareentwicklung, medizinische Forschung, Luftfahrttechnik oder internationaler Devisenhandel sind nur einige wenige Beispiele für Bereiche, in denen diese Aspekte besonders gefragt sind. Durch grenzüberschreitendes Recruiting wird die Flexibilität des internationalen Arbeitsmarktes in hohem Maße genutzt und Angebot und Nachfrage lassen sich besser aneinander angleichen.  Aber was genau gibt den Ausschlag für qualifizierte Fachkräfte, ihr Heimatland zu verlassen und im Ausland auf bessere Lebens- und Arbeitsbedingungen zu hoffen?

Das Jahr 2016 in Jobsuchen: Wie Wahlen, Sport und neue Technologien die Suchanfragen beeinflussen

Was auch immer auf der Welt passiert – es hat Auswirkungen auf die Jobsuchen. So kann eine App das Interesse an digitalen Technologien steigern, eine neue Regierung die Suche nach Verwaltungsjobs antreiben oder eine Wahl Menschen dazu veranlassen, außer ihres Heimatlandes nach Jobmöglichkeiten zu suchen. Indeed, die weltweit größte Jobseite, gewährt interessante und überraschende Einblick in die Jobsuchen-Trends 2016.