digitale Zukunftsthemen

Startups in Deutschland: Die Skepsis nimmt zu

  • Ihre eigene Lage hat sich zuletzt nur noch für 39 Prozent der Startups verbessert
  • Jedes zehnte Startup beklagt eine Verschlechterung
  • Mehrheit bemängelt, dass Politik bei großen digitalen Zukunftsthemen den Anschluss verpasst

Die Startups in Deutschland werden skeptischer. Aktuell sagen nur noch 39 Prozent der Gründer, dass sich in den vergangenen zwei Jahren die Lage für ihr eigenes Startup verbessert hat. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter mehr als 300 Startups. Vor einem Jahr lag der Anteil noch bei 44 Prozent, vor zwei Jahren sogar bei 54 Prozent. Gleichzeitig hat sich der Anteil der Startups, die eine Verschlechterung der eigenen Situation wahrnehmen, verdoppelt, von jeweils 5 Prozent in den vergangenen beiden Jahren auf jetzt 11 Prozent. „Deutschland kann eine ganze Reihe erfolgreicher Startups vorweisen, die inzwischen auch international expandieren. Das erklärte Ziel der Politik, Deutschland zu einer Startup-Nation zu machen, ist aber kein Selbstläufer“, sagt Bitkom-Präsident Achim Berg. „Die negative Entwicklung in der Einschätzung der eigenen Lage durch die deutschen Startups ist ein Warnzeichen.“

Achim Berg