Dr. Dieter Kempf

Weltweiter ITK-Markt wächst auf 3 Billionen Euro

  • Dieter Kempf, BITKOM
    Prof. Dr. Dieter Kempf

    Umsätze legen 2014 voraussichtlich um 4,5 Prozent zu

  • Rund die Hälfte des Marktes entfällt auf die USA und die EU

Der Umsatz mit Produkten und Diensten der Informationstechnologie und Telekommunikation wird in diesem Jahr voraussichtlich auf fast 3 Billionen Euro steigen. Das entspricht einem Plus von 4,5 Prozent verglichen mit 2013, wie der Hightech-Verband BITKOM auf Grundlage von Prognosen des European Information Technology Observatory (EITO) mitteilt. Damit wächst die ITK-Branche stärker als im vergangenen Jahr, als das Wachstum bei 3,8 Prozent lag, und auch stärker als die Gesamtwirtschaft. Das globale Wirtschaftswachstum wird nach einer aktuellen Prognose der Weltbank nur 3,2 Prozent betragen.

Fast ein Drittel aller Berufstätigen rund um die Uhr erreichbar

  • Prof. Dr. Dieter Kempf

    Erreichbarkeit der Mitarbeiter in den meisten Unternehmen nicht geregelt

  • 87 Prozent aller Berufstätigen arbeiten mit dem Computer und 67 Prozent mit Handyoder Smartphone
  • BITKOM veröffentlicht Studie zum Thema „Arbeiten in der digitalen Welt“

Berlin. Drei Viertel aller Berufstätigen (77 Prozent) in Deutschland sind außerhalb ihrer regulären Arbeitszeiten für Kollegen, Vorgesetzte oder Kunden per Handy oder E-Mail erreichbar: 30 Prozent sind jederzeit erreichbar und 32 Prozent zu bestimmten Zeiten, zum Beispiel abends an Wochentagen oder am Wochenende. Weitere 15 Prozent sind nur in Ausnahmefällen und 16 Prozent gar nicht erreichbar.

Erstmals über 900.000 Beschäftigte in der ITK-Branche

ITK-Anbieter schaffen in diesem Jahr 12.000 neue Jobs

Prof. Dr. Dieter Kempf

Berlin. Im ITK-Sektor werden in Kürze erstmals mehr als 900.000 Menschen beschäftigt sein. Der Hightech-Verband BITKOM hat berechnet, dass noch in der ersten Jahreshälfte diese Marke von 900.000 Arbeitsplätzen in der IT- und Telekommunikationsbranche überschritten wird. Derzeit gibt es hier etwas mehr als 895.000 Jobs, bis Jahresende sollen 12.000 Stellen hinzukommen. „Die BITKOM-Branche ist hiermit neben dem Maschinen- und Anlagenbau der einzige Industriesektor, der mehr als 900.000 Arbeitsplätze bietet“, sagt BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. Seit 2009 hat sich die Beschäftigtenzahl bei den Unternehmen um fast 75.000 erhöht. „Ohne den Fachkräftemangel könnten es gut und gerne 20.000 Jobs mehr sein“, so Kempf.

Deutscher ITK-Markt wächst um 1,4 Prozent

  • Prof. Dr. Dieter Kempf

    Ungebrochener Boom bei Smartphones und Tablets

  • Industrie 4.0, Datenschutz und Start-ups sind Top-Themen
  • Erstmals mehr als 900.000 Arbeitsplätze in der Hightech-Branche

Hannover. Zum Auftakt der CeBIT hat der Hightech-Verband BITKOM seine neue Prognose für das Wachstum des deutschen ITK-Marktes bekanntgegeben. Der Umsatz mit Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik wird demnach 2013 um 1,4 Prozent auf 153 Milliarden Euro steigen. „Damit wächst der ITK-Markt erneut deutlich stärker als die Gesamtwirtschaft“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Das ist auch eine gute Nachricht für den Arbeitsmarkt.“ Die BITKOM-Branche wird zur Jahresmitte 2013 erstmals mehr als 900.000 Jobs anbieten, bis zum Jahresende werden es 907.000 sein.

BITKOM-Aktion 50 x 50 zeigt 10.000 offene IT-Jobs

  • Hoher Bedarf an IT-Experten in Deutschland
  • BITKOM veröffentlicht Liste von 50 Firmen mit 50 oder mehr freien IT-Jobs
Prof. Dr. Dieter Kempf

Berlin. 10.000 offene Stellen für IT-Fachkräfte: Das ist das Ergebnis der „Aktion 50 x 50“ des Hightech-Verbands BITKOM. Im Rahmen der Aktion hat der BITKOM seine Mitglieder und andere Unternehmen gefragt, ob sie aktuell 50 oder mehr offene Stellen für IT-Experten und benachbarte Qualifikationen in Deutschland zur Verfügung stellen. „Die BITKOM-Aktion zeigt, wie real und dringend der Bedarf an IT-Spezialisten ist“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Der Fachkräftemangel kostet uns jedes Jahr mehr als eine Milliarde Euro Umsatz. Das Problem ist seit mehr als zehn Jahren ungelöst. Deutschland verschenkt hier enorme Chancen.“