Dr. Thorsten Petry

Studie: Enterprise 2.0 findet zunehmend Eingang in die Unternehmen

Florian Schreckenbach

Laut der aktuellen Studie „Enterprise 2.0 – Status Quo 2013“ der Wiesbaden Business School und embrander beschäftigen sich 60 Prozent der Unternehmen mit der internen Nutzung von Social Media. Im Jahr 2010 waren es lediglich 37 Prozent. Die Verbesserung der internen Kommunikation und Zusammenarbeit hat als Hauptziel das Wissensmanagement abgelöst.

Der Anteil der Enterprise 2.0 aktiven Unternehmen ist von 37 Prozent im Jahre 2010 auf 60 Prozent deutlich gestiegen, davon steuern gut 40 Prozent der Unternehmen das Thema systematisch. Nur 5 Prozent befassen sich bewusst nicht mit dem Thema Enterprise 2.0. Das ergab die auf 264 Teilnehmern basierende, leicht modifizierte Aktualisierung der Studie „Enterprise 2.0 – Konsequenzen für die Arbeitswelt von morgen“ aus dem Jahr 2010, die von den Autoren Prof. Dr. Thorsten Petry der Wiesbaden Business School und Florian Schreckenbach von embrander durchgeführt wurde.

„Enterprise 2.0“: Erfolg entscheidet sich auf kultureller Ebene

Manuel Koelmann und Florian Schreckenbach

Eine aktuelle Studie zeigt, dass bei Enterprise 2.0- Vorhaben die kulturellen Aspekte und das Vorleben einer „offenen“ Unternehmenskultur durch die Unternehmensführung erfolgsentscheidend sind.

WIESBADEN/KÖLN. Die Mehrheit der befragten Unternehmen (62%) befasst sich zwar bereits mit Enterprise 2.0, aber nur ein knappes Drittel kann den Begriff erklären (31%) und lediglich 17% steuern das Thema wirklich systematisch. Das von den Teilnehmern verfolgte Hauptziel von Enterprise 2.0 ist die Aktivierung des im Unternehmen vorhandenen Wissens und der kollektiven Intelligenz mit Hilfe von Social Media.