Dr. Ute Leber

Zwei Drittel der Auszubildenden werden übernommen

Dr. Ute Leber, IAB
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Rund zwei Drittel aller Ausbildungsabsolventen wurden im Jahr 2013 von ihrem Ausbildungsbetrieb übernommen. Das geht aus dem IAB-Betriebspanel hervor, einer repräsentativen Befragung von rund 16.000 Betrieben durch das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Übernahmequote befindet sich damit auf dem höchsten Stand seit Beginn der Erhebung im Jahr 1996.

Berufsausbildung in Deutschland: Betriebe und Bewerber finden schwerer zusammen

Dr. Ute Leber, IAB
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Übernahmen sind häufiger denn je

Die Forscher Sandra Dummer, Marek Frei und Ute Leber vom IAB untersuchen im Kurzbericht 230/2014 die derzeitige Situation der Berufsausbildung in Deutschland. Dabei ziehen sie ein ernüchterndes Fazit. Eine der Wurzeln des Fachkräftemangels liegt einerseits bei den fehlenden Qualifikationen der Auszubildenden, andererseits sorgt das Mismatch am Arbeitsmarkt für einen hohen Anteil unbesetzter Ausbildungsplätze.

Der Großteil der Betriebe kann seinen Fachkräftebedarf decken

Dr. Ute Leber, IAB
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Der Großteil der Betriebe konnte seinen Fachkräftebedarf auch 2011 vollständig decken, zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Die Studie beruht auf dem IAB-Betriebspanel, einer jährlich durchgeführten repräsentativen Befragung von 16.000 Betrieben. Viele Betriebe reagieren aber bereits auf die drohende Verschärfung der Fachkräfteengpässe durch den demografischen Wandel.

20 Jahre deutsche Einheit: Ostdeutsche Wirtschaft hat an vielen Stellen aufgeholt

Dr. Ute Leber, IAB
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Nürnberg. Ostdeutschland hat seinen Rückstand an vielen Stellen aufgeholt, lautet die Bilanz des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nach zwanzig Jahren deutscher Einheit. Die ostdeutsche Wirtschaft sei vielfach international konkurrenzfähig. Gleichzeitig betonen die Nürnberger Arbeitsmarktforscher: „Der Angleichungsprozess allerdings ist immer noch nicht abgeschlossen. Ostdeutschland hat nach wie vor einen deutlichen Rückstand in der Wirtschaftsleistung und Produktivität, viele ostdeutsche Regionen haben eine höhere Arbeitslosigkeit als Westdeutschland und Ostdeutschland ist immer noch von monetären Transferleistungen Westdeutschlands abhängig.“

Zahl der weiterbildenden Betriebe ist gesunken

Dr. Ute Leber, IAB
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Nürnberg.  In der Wirtschaftskrise ist der Anteil der weiterbildenden Betriebe gesunken. Das berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in der am Donnerstag erschienenen Ausgabe der Zeitschrift IAB-FORUM. Mit 45 Prozent lag der Anteil der Betriebe, die ihren Beschäftigten regelmäßig Weiterbildungen anbieten, im Jahr 2009 vier Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Im Zeitraum von 1999 bis 2008 war der Wert von 39 Prozent auf 49 Prozent angestiegen.

Nur jede 25. Frau arbeitet in der ersten Führungsebene

Dr. Ute Leber
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Jeder zehnte beschäftigte Mann, aber nur jede 25. Frau arbeitet in der obersten Führungsebene, zeigt eine Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). In der obersten Führungsebene ist nur jede vierte Führungskraft eine Frau, in der zweiten Ebene jede dritte. Damit haben sich die Zahlen seit 2004 kaum verändert. „Nach wie vor stehen Betriebe meist unter einer männlichen Führung“, schreiben die Autoren der Studie. Selbst in frauendominierten Betrieben mit einem durchschnittlichen Frauenanteil von 84 Prozent besetzen Frauen nur 56 Prozent der Führungspositionen.