e-Learning

Rekordumsätze mit E-Learning

  • Umsatz steigt um mehr als ein Fünftel auf 509 Millionen Euro
  • Branche schafft Arbeitsplätze und beschäftigt 7.800 Menschen

Berlin. Lernen per PC und über das Internet wird immer wichtiger. Das lässt sich auch an den Umsätzen der etwa 250 E-Learning-Anbieter ablesen. Sie konnten ihre Umsätze im vergangenen Jahr um 22 Prozent auf 509 Millionen Euro steigern. „Damit war das Jahr 2011 nach zwei Jahren mit Wachstumsraten von nur etwas mehr als fünf Prozent ein Rekordjahr“, sagt Dr. Lutz P. Michel, Vorstandssprecher des Arbeitskreises Learning Solutions im BITKOM.

BITKOM vergibt Nachwuchspreis für E-Learning

  • Bewerbung für D-ELINA bis 30. November möglich
  • Gesucht werden innovative Lernkonzepte mit digitalen Medien
  • Nominierte können sich auf der Messe LEARNTEC präsentieren

 

Berlin. Junge Talente der E-Learning-Branche können sich ab sofort um den renommierten Nachwuchs-Preis D-ELINA bewerben. Der bereits zum achten Mal ausgeschriebene Award wird erstmals vom Hightech-Verband BITKOM verliehen. Die Preisvergabe findet Ende Januar 2013 auf der deutschlandweit wichtigsten E-Learning-Messe LEARNTEC in Karlsruhe statt. Der ursprüngliche Träger des Preises, das Deutsche Netzwerk der E-Learning Akteure D-ELAN, hat sich kürzlich mit dem BITKOM zusammengeschlossen.

Integration von E-Learning in die Unternehmens-Bildungsprozesse

Dr. Günter Podlacha
Dr. Günter Podlacha

Mannheim. Die nachhaltige Integration von E-Learning in die Bildungsprozesse Ihres Unternehmens erfordert die Beachtung mehrerer Erfolgsfaktoren. Auf der Professional Learning Europe erfahren Sie in drei Workshops, welche Voraussetzungen eine Organisation schaffen sollte, damit die Einführung von E-Learning einen Mehrwert erzeugt und transferbereites Wissen bei den Betriebsangehörigen entwickelt, welche Schlüsselfaktoren den Erfolg von E-Learning-Projekten beeinflussen und wie sie nachhaltig und systematisch in der Lernkultur des Unternehmens verankert werden können. Daneben stellen die Workshops auch die für Trainer nötigen Kompetenzen und Qualifikationen vor, um Lerner in Blended Learning Szenarien professionell zu begleiten.

Professional Learning Europe (PLE): Europäischer Fachkongress für E-Learning, Wissensmanagement und Personalentwicklung Koelnmesse, 12.-14. Oktober 2010

Birgit Zürn
Birgit Zürn

Der Kongress bietet die Möglichkeit an drei verschiedenen Tracks auf Deutsch und Englisch oder mit Simultanübersetzung teilzunehmen.

Best Practice Track mit den Schwerpunkten:
• Simulation und Gaming
• Mobile und Micro Learning
• Talentmanagement und E-Recruiting
• Bildungsmanagement, Optimierung von Bildungsprozessen
• Zielgruppenorientierte Personalentwicklung
• Innovationen und Qualität von E-Learning-Lösungen

E-Learning setzt sich durch

Umfrage: Große Firmen setzen auf computergestütztes Lernen
Web 2.0-Tools bringen dem Markt einen neuen Schub
E-Learning führt zu Einsparungen

Hannover, März 2009
Die Mehrzahl der Großunternehmen setzt E-Learning zur Aus- und Weiterbildung ihrer Mitarbeiter ein. Das ergab eine aktuelle Umfrage unter Personalverantwortlichen in den Top-500 Unternehmen im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Danach nutzen 55 Prozent der Unternehmen mit mehr 1.000 Beschäftigten das elektronische Lernen mit Computer und Internet. Mittelständische Firmen haben dagegen noch Nachholbedarf. Im Durchschnitt setzt bislang jeder vierte Mittelständler E-Learning ein. „E-Learning hat sich als fester Bestandteil der Aus- und Weiterbildung etabliert“, sagte BITKOM-Präsident Prof. August-Wilhelm Scheer bei der Vorstellung der Untersuchung auf der CeBIT in Hannover. „In der Wirtschaftskrise kann E-Learning die Personalbudgets ohne Qualitätsverlust bei der Fortbildung spürbar entlasten.“ So nennen zwei Drittel der befragten Unternehmen Kosten- und Zeitersparnis als ein Hauptmotiv für die Nutzung von E-Learning. Wichtigster Grund für die Einführung ist die stärkere räumliche und zeitliche Flexibilität beim Lernen. 86 Prozent der befragten Firmen nennen dieses Motiv. Scheer: „Mit E-Learning übernehmen die Mitarbeiter eine größere Eigenverantwortung für ihren Lernerfolg. Sie können frei entscheiden, wann und in welchem Tempo sie lernen.“