Finanz- und Rechnungswesen

Bank 2.0: Welche Herausforderungen birgt die Digitalisierung für den Finanzsektor?

Diana Himmel

Digitalisierung bedeutet nicht automatisch Stellenabbau. Vielmehr ist sie eine Chance für neue Jobs, neue Qualifizierungen und persönliche Weiterentwicklung.

Interessante Zahlen in Sachen Digitalisierung

Die Digitalisierung ist neben dem Gesundheitsmanagement eines der wichtigsten Themen im Geschäftsleben, insbesondere im Finanz- und Rechnungswesen. Führend in Sachen digitaler Transformation sind die Banken und Versicherungen. Einen Digitalisierungsindex von 63 Punkten erreicht diese Branche, bei allen Branchen sind es durchschnittlich 54 Punkte. Gemäß der zweiten Auflage der repräsentativen Benchmark-Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand“, die von techconsult im Auftrag der Deutschen Telekom durchgeführt wurde, gibt es heute kein Finanzunternehmen mehr, das sich nicht mit der Digitalisierung befasst hat. Zu 69 Prozent ist die Transformation bei Finanzdienstleistern bereits ein fester Bestandteil der Geschäftsstrategie.

Neue Gehaltsübersicht für Fach- und Führungskräfte im Finanz- und Rechnungswesen: Keine Gehaltserhöhungen für CFOs

Sven Hennige, Robert Half
Sven Hennige, Robert Half

München. Das Krisenjahr 2009 hat in den Finanzabteilungen seine Spuren hinterlassen. Während die Fixgehälter der Finanzmanager auf Vorjahresniveau blieben, mussten sie bei den Zusatzleistungen erhebliche Einbußen hinnehmen. Dies zeigt der „Gehaltsspiegel Finanz- und Rechnungswesen 2010“, für den der in diesem Bereich führende Personaldienstleister Robert Half über 1.800 anonyme Fragebögen aus Deutschland auswertete.

Studie: Trotz wirtschaftlicher Krise fehlen Fachkräfte- Experten nach wie vor Mangelware

Sven Hennige, Robert Half
Sven Hennige, Robert Half

München. Von Entspannung auf dem Fachkräftemarkt keine Spur: Trotz der ökonomischen Flaute haben Unternehmen nach wie vor Schwierigkeiten, qualifizierte Bewerber für offene Stellen zu finden. Dies ist ein Ergebnis der neuen Studie Workplace Survey 2009, für die der spezialisierte Personaldienstleister Robert Half über 6.000 Personal- und Finanzmanager in 20 Ländern befragt hat. Die Workplace Survey wird jährlich durchgeführt und informiert über Trends auf dem Arbeitsmarkt für das Finanz- und Rechnungswesen.

Zwar macht sich die wirtschaftliche Situation auf dem Arbeitsmarkt im Finanz- und Rechnungswesen bemerkbar, doch ist für bestimmte Qualifikationen die Nachfrage nach wie vor höher als das Angebot. So beklagen 75 Prozent der an der Workplace Survey 2009 teilnehmenden deutschen Finanz- und Personalmanager einen anhaltenden Mangel an qualifiziertem Personal. Damit ist die Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt offenbar besonders prekär, da im internationalen Vergleich lediglich zwei Drittel der Befragten monieren, dass es nicht ausreichend viele Fachkräfte gäbe. Momentan gilt allerdings generell, dass Beschäftigte eher wechselunwillig sind: 82 Prozent der deutschen Finanz- und Personalmanager konstatieren die Tendenz, dem aktuellen Arbeitgeber die Treue zu halten und sich nicht der Unsicherheit eines Jobwechsels auszusetzen.

Studie: Rekrutierungsprozesse dauern länger

München, 13. Mai 2009. Personalverantwortliche im Finanz- und Rechnungswesen machen es sich nicht leicht: Einstellungsverfahren im Fach- und Führungskräftebereich nehmen im Vergleich zum Vorjahr einen längeren Zeitraum in Anspruch. Dies ist ein Ergebnis der neuen Studie Global Financial Employment Monitor 2009, die der spezialisierte Personaldienstleister Robert Half zum dritten Mal in Folge durchführte. Insgesamt wurden für die Untersuchung über 4.800 Personal- und Finanzmanager in 21 Ländern zu aktuellen Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt für das Finanz- und Rechnungswesen befragt.